Peingdorf

Peingdorf
Stadt Melle
Koordinaten: 52° 11′ N, 8° 15′ OKoordinaten: 52° 10′ 31″ N, 8° 14′ 31″ O
Höhe: 95 m
Fläche: 6,75 km²
Einwohner: 222
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Eingemeindet nach: Wellingholzhausen
Postleitzahl: 49326
Vorwahl: 05429
Peingdorf (Niedersachsen)
Peingdorf (Niedersachsen)
Lage von Peingdorf in Niedersachsen

Peingdorf ist ein Ortsteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Melle und gehört heute zum Meller Stadtteil Wellingholzhausen.

Geographie

Peingdorf liegt am südwestlichen Rand der Stadt Melle und besitzt keinen Dorfkern, sondern ist eine Streusiedlung westlich von Wellingholzhausen.

Geschichte

Die Bauerschaft Peingdorf gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Grönenberg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Peingdorf zum Kanton Melle des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Wellingholzhausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Peingdorf zum Königreich Hannover und bildete dort eine Gemeinde im Amt Grönenberg. 1867 fiel Peingdorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Melle. Innerhalb des Landkreises Melle gehörte die Gemeinde zur Samtgemeinde Wellingholzhausen. Am 1. Januar 1970 wurde Peingdorf in der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen in die Gemeinde Wellingholzhausen eingegliedert. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 Teil der Stadt Melle.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1845382
1871397
1910398
1939281
1950550
1961373

Baudenkmale

In Peingdorf sind mehrere Bauwerke denkmalgeschützt:

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten zur Gemarkung Peingdorf
  2. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 119 (google.de).
  3. ↑ Volkszählung 1871
  4. ↑ Landkreis Melle. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2024.
  5. ↑ Michael Rademacher: Melle. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  6. 1 2 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)