Himmern

Himmern
Stadt Melle
Koordinaten: 52° 11′ N, 8° 16′ OKoordinaten: 52° 10′ 35″ N, 8° 15′ 50″ O
Höhe: 95 m
Fläche: 4,35 km²
Einwohner: 134
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Eingemeindet nach: Wellingholzhausen
Postleitzahl: 49326
Vorwahl: 05429
Himmern (Niedersachsen)
Himmern (Niedersachsen)
Lage von Himmern in Niedersachsen

Himmern ist ein Ortsteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Melle und gehört heute zum Meller Stadtteil Wellingholzhausen.

Geographie

Himmern besitzt keinen Dorfkern, sondern besteht aus zwischen Gesmold und Wellingholzhausen verstreut liegenden Einzelhöfen.

Geschichte

Die Bauerschaft Himmern gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Grönenberg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Himmern zum Kanton Melle des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Wellingholzhausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Himmern zum Königreich Hannover und bildete dort eine Gemeinde im Amt Grönenberg. 1867 fiel Himmern mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Melle. Innerhalb des Landkreises Melle gehörte die Gemeinde zur Samtgemeinde Wellingholzhausen. Am 1. Januar 1970 wurde Himmern in der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen in die Gemeinde Wellingholzhausen eingegliedert. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 Teil der Stadt Melle.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1845245
1871248
1910243
1939226
1950364
1961217

Baudenkmale

In Himmern sind mehrere Bauwerke denkmalgeschützt:

Persönlichkeiten

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Thomas Uhlen wuchs in Himmern auf.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten zur Gemarkung Himmern
  2. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 119 (google.de).
  3. ↑ Volkszählung 1871
  4. ↑ Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2024; abgerufen am 12. April 2025.
  5. ↑ Michael Rademacher: Melle. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  6. 1 2 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)