Wehringdorf Stadt Melle | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 13′ N, 8° 26′ O | |
| Fläche: | 2,58 km² | |
| Einwohner: | 210 | |
| Bevölkerungsdichte: | 81 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 49328 | |
| Vorwahl: | 05427 | |
Lage von Wehringdorf in Niedersachsen | ||
Wehringdorf ist eine Gemarkung und ein Ortsteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Melle und gehört heute zum Meller Stadtteil Buer.
Das kleine Dorf Wehringdorf liegt etwa drei Kilometer südöstlich von Buer und sechs Kilometer nordöstlich von Melle. In der Gemarkung Wehringdorf liegen außerdem die Wohnplätze Neuenschling und Upmeyer. Der Kilverbach bildet die östliche Grenze der Gemarkung Wehringdorf und gleichzeitig die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen.
Die Bauerschaft Wehringdorf gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Grönenberg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Wehringdorf zum Kanton Buer des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Buer im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Wehringdorf zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Grönenberg. Von 1852 bis 1859 gehörte der Ort zum Amt Melle, anschließend wieder zum Amt Grönenberg. 1867 fiel Wehringdorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Melle. Innerhalb des Landkreises Melle gehörte Wehringdorf zur Samtgemeinde Buer. Am 1. Juli 1972 wurde Wehringdorf im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Melle.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 265 | |
| 1845 | 341 | |
| 1871 | 266 | |
| 1885 | 260 | |
| 1895 | 285 | |
| 1905 | 253 | |
| 1925 | 247 | |
| 1939 | 226 | |
| 1950 | 370 | |
| 1961 | 240 | |
| 1970 | 235 |
Unweit des Hofs Upmeyer steht das Naturdenkmal Upmeyers Eiche.