Cuqueron

Cuqueron
Cuqueron (Frankreich)
Cuqueron (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Pyrénées-Atlantiques (64)
Arrondissement Pau
Kanton Le Cœur de Béarn
Gemeindeverband Lacq-Orthez
Koordinaten 43° 19′ N, 0° 33′ WKoordinaten: 43° 19′ N, 0° 33′ W
Höhe 134–290 m
Fläche 3,48 km²
Einwohner 189 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 54 Einw./km²
Postleitzahl 64360
INSEE-Code

Landschaft bei Cuqueron

Cuqueron ist eine französische Gemeinde mit 189 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Pau (bis 2016: Arrondissement Oloron-Sainte-Marie) und zum Kanton Le Cœur de Béarn (bis 2015: Kanton Monein).

Die Bewohner werden Cuqueronais oder Cuqueronaises genannt.

Geographie

Cuqueron liegt circa 25 Kilometer westlich von Pau in der historischen Provinz Béarn.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

Monein Parbayse
Monein Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Monein
Monein

Cuqueron liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour. Ein Nebenfluss der Bayse, die Baysère, fließt an der westlichen und südwestlichen Grenze des Gemeindegebiets zu Monein entlang.

Geschichte

Die Gemeinde befindet sich auf einem höher gelegenen Gelände und aufgrund dieser Lage geschützt. Objekte aus Feuerstein (Faustkeile, Stichel, Klingen, Kerne), die auf dem Gebiet der Gemeinde gefunden wurden, lassen eine frühe Besiedelung bereits in der Jungsteinzeit erkennen. In der Volkszählung des Béarn im Jahre 1385 wurden 16 Haushalte gezählt und vermerkt, dass das Dorf zur Bailliage von Monein gehört. Cuqueron gehörte während eines längeren Zeitraums zum Territorium der Grundherrn von Monein.

Toponyme und Erwähnungen von Cuqueron waren

Auf der Karte von Cassini 1750 ist die Gemeinde als Cucuron eingetragen und wurde während der Französischen Revolution 1793 unter dem gleichen Namen geführt. Seit der Zeit des Französischen Konsulats wird die Gemeinde schließlich unter ihrem heutigen Namen verwaltet.

Einwohnerentwicklung

Nach Höchstständen der Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit 364 Einwohnern reduzierte sich die Zahl bis zu den 1880er Jahren um rund 30 % auf 257 Einwohner, stieg bis zum ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts bis auf 287 Einwohner, bevor sie bis zu den 1970er Jahren auf unter 150 Einwohner sank. Bis zur Jahrtausendwende stieg die Einwohnerzahl wieder kurzzeitig auf über 200, bevor sie sich in den letzten Zählungen auf einem Niveau unter 200 bewegte.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner167157141174194225190177189
EinwohnerJahr1001502002503003504001750180018501900195020002050Cuqueron
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999, INSEE ab 2006

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Rebstock der Sorte Petit Manseng

Die Wirtschaft der Gemeinde wird in erster Linie von der Landwirtschaft bestimmt. Die Lage an grünen Hügeln und Weinbergen führt zu einer wachsenden Bedeutung des "grünen" Tourismus. Cuqueron liegt in den Zonen AOC der Weinbaugebiete Jurançon und Béarn sowie des Ossau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch.

Landwir...IndustrieBaugewerbeHandel ...Öffentliche Verwalt...Landwirtschaft Forstwirtschaft FischereiIndustrieBaugewerbeHandel Transport sonstige DienstleistungenÖffentliche Verwaltung Lehre Gesundheit Sozialwesen
Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014
Gesamt = 24

Sport und Freizeit

Ein 6,3 Kilometer langer Rundweg mit Start- und Endpunkt in Cuqueron führt durch die umliegenden Weinberge.

Verkehr

Cuqueron ist erreichbar über die Route départementale 34.

Commons: Cuqueron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Cuqueron. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 21. Oktober 2017; abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  2. ↑ Ma commune : Cuqueron. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  3. 1 2 Paul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 54, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  4. ↑ David Rumsey Historical Map Collection France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 2. Mai 2017 (englisch).
  5. 1 2 Notice Communale Cuqueron. EHESS, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  6. ↑ Populations légales 2006 Commune de Cuqueron (64197). INSEE, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  7. ↑ Populations légales 2014 Commune de Cuqueron (64197). INSEE, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  8. ↑ Église Saint-Michel. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 21. Oktober 2017; abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  9. ↑ Tableau de l’église de Cuqueron. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 7. August 2015; abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  10. ↑ Château de Cuqueron. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 21. Oktober 2017; abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).
  11. ↑ Institut national de l’origine et de la qualité. Institut national de l’origine et de la qualité, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2017; abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. ↑ Caractéristiques des établissements en 2014 Commune de Cuqueron (64197). INSEE, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  13. ↑ Circuits de promenades et randonnées pédestres. Tourismusbüro von Coeur de Béarn in Monein und Orthez, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).