Die Einöde war unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben auf einer Höhe von 440mü.NHN. Sie lag ungefähr einen Kilometer südwestlich von Ansbach. Heute erinnert die Ansbacher Gemeindestraße Am Wasen an den Ort.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Fallhaus dem 1808 gebildeten SteuerdistriktAnsbach und der 1811 gegründeten Munizipalgemeinde Ansbach zugeordnet. In den amtlichen Verzeichnissen nach 1902 wurde Fallhaus nicht mehr aufgelistet. Der Ort bildete schon zu dieser Zeit mit Ansbach eine geschlossene Siedlung. In den 1950er Jahren existierte noch das ursprüngliche Gebäude. Heute gibt es von dem ursprünglichen Fallhaus keine Überreste mehr.
Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (=Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblink
Fallhaus in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 19.August 2021.
↑Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M.Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.961.
↑G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S.47: „Am Wasen 11. Ehem[alige] Wasenmeisterei, z[um] T[eil] Fachwerkbau – mit Rückgebäude, wohl 17./18.J[ahr]h[undert].“
↑Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1836 und 1885 bis 1900 als Wohngebäude.