Der Ort wurde 1452 als „Lügenbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich von einem gleichlautenden Gewässernamen ab (heute Höllmühlbach genannt). Die Bedeutung des Gewässernamens kann nicht sicher geklärt werden. Elisabeth Fechter geht von Bach bei dem Wilderversteck aus.
Alexander Biernoth:25 Jahre Eingemeindungen in die Stadt Ansbach. Ein Abriß der Ortsgeschichten von Bernhardswinden, Brodswinden, Claffheim, Elpersdorf, Hennenbach, Neuses und Schalkhausen. Ansbach 1997, OCLC634417218.
Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (=Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
Liegenbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23.November 2021.
Liegenbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 15.September 2019.
↑E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S.126.
↑Staatsarchiv Nürnberg, Ansbacher Salbuch 128, 2753. Zitiert nach M.Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.689.
12M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.884.
↑Johann Bernhard Fischer:Lüchenbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.21 (Digitalisat).
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.3, Sp.403: „Lügenbach, Leonhardi schreibt Lüchenbach, Eichstättischer Weiler nur von 3 Unterthanen, wovon einer zum Ober- und Vogtamte Wahrberg Aurach, die 2 übrigen aber zum fürstlichen Steueramte des Kollegiatstifts Herrieden gehören. Dieser Weiler macht mit Oberdombach eine Gemeinde aus, ist nach Neunstetten gepfarrt und liegt im Fraischbezirke des Oberamts Ansbach, anderthalb Stunden nördlich ob Herrieden, zwischen Oberdombach und Wüstenbruck.“
12M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.985f.
↑Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M.Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.961.