Fouillaron

G. Fouillaron
Rechtsform  
Gründung 1899
Auflösung 1914
Sitz Levallois-Perret, Frankreich
Leitung Gustave Fouillaron
Branche Automobilindustrie
Fouillaron von 1906 in der Cité de l’Automobile – Musée National – Collection Schlumpf

G. Fouillaron war ein französischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte

Gustave Fouillaron gründete das Unternehmen 1899 in Angers als Fahrradwerkstatt. 1900 erfolgte der Umzug nach Levallois-Perret. Der Bau von Automobilen begann. 1914 endete die Produktion.

Modelle

Die ersten Modelle ähnelten Renault-Modellen, da der Kühler hinter dem Motor montiert war. Ab 1904 wurde der Kühler vor dem Motor platziert und die Modelle erhielten einen runden Kühlergrill, der an Modelle von Delaunay-Belleville erinnerte. Es kamen Einbaumotoren mit einem bis sechs Zylindern von Buchet, De Dion-Bouton und anderen Herstellern zum Einsatz. Das Getriebe arbeitete mit verstellbaren Riemenscheiben nach einem eigenen Entwurf.

Fouillaron präsentierte 1901 auf dem Mondial de l’Automobile in Paris zwei Modelle, die mit Einzylindermotoren von De Dion-Bouton mit 6 bzw. 8 PS Leistung ausgestattet waren.

Ein Fahrzeug dieser Marke ist im Cité de l’Automobile in Mülhausen zu besichtigen.

Literatur

Commons: Fouillaron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. ↑ George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Band 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  3. ↑ George Nicholas Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975 (französisch).
  4. ↑ Omnia: Les Voitures Fouillaron. 6. Juli 1907, S. 100–102, abgerufen am 6. Januar 2023 (französisch).
  5. ↑ Peter Kirchberg: Automobilausstellungen und Fahrzeugtests in aller Welt. Das Beste aus "Der Motorwagen", der Zeitschrift für Automobil-Industrie und Motorenbau. Teil 1: 1898–1914. Transpress, Berlin 1985, S. 58–59.