| Grabenig (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Weitensfeld im Gurktal (KG Thurnhof, KG Zweinitz) | |
| Koordinaten | 46° 53′ 20″ N, 14° 12′ 57″ O | |
| Höhe | 850 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 50 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 17 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01757 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Grabenig ist eine Ortschaft in der Gemeinde Weitensfeld im Gurktal im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 50 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).
Grabenig liegt im Norden der Gemeinde Weitensfeld, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Zweinitz und der Katastralgemeinde Thurnhof, nordnordwestlich von Zweinitz. Die Streusiedlung erstreckt sich über eine Länge von etwa 3 Kilometer entlang des Zweinitzbachs und dessen Zubringers Pötschgerbach.
Zur Ortschaft gehören die Höfe Kultererhube (Nr. 1, 1a und 16), Kräuterkeusche (Nr. 2), Bergnerhube (Nr. 3), Öhlbrennerkeusche (Nr. 4), Ebner (Nr. 5), Kräuterhube (Nr. 6 und 7), Pinterhube (Binter, Nr. 8), Pichler (Nr. 9), Unterer Poganz (Nr. 10; nördlich davon war früher der Obere Poganz, Nr. 11), Pötschger (Nr. 12; etwas nördlich davon ein Haus ohne Vulgonamen, Nr. 15), Gruberkeusche (Nr. 13; daneben die Häuser Nr. 17, 18 und 19) und Schwarzwaldnerkeusche (Nr. 14),
Im 19. Jahrhundert wurde in Grabenig Blei abgebaut.
Ab Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Grabenig zur Gemeinde Gurk. 1871 trat die Gemeinde Gurk die Katastralgemeinden Thurnberg und Zweinitz an die Gemeinde Weitensfeld ab, somit gehörte Grabnig dann zur Gemeinde Weitensfeld.
Im Oktober und November 1874 berichteten Tageszeitungen von Slowenien bis Böhmen über einen Suizid in Grabenig: Eine Bäuerin hatte sich in religiösem Wahn in den geheizten Backofen gelegt, um wie Laurentius von Rom zu sterben.
Bei der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 kam Grabenig an die damals neu errichtete Gemeinde Weitensfeld-Flattnitz, bei deren Auflösung 1991 wieder zur Gemeinde Weitensfeld im Gurktal.
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: