Hohenwurz liegt am Mödringbergzug, rechtsseitig über dem vom Mödringbach durchflossenen Zauchwinkelgraben, in der Katastralgemeinde Glödnitz, etwa 5km nördlich von Altenmarkt. Zur Ortschaft in der Gemeinde Glödnitz gehören Ossacherhube (Nr. 1), Tamegger (Dammegger; Nr. 2) und Trebitzer (Nr. 6).
Die unweit davon, nordwestlich von Mödritsch in der Katastralgemeinde Altenmarkt gelegene Brunnkeusche bildete im 19. Jahrhundert eine Ortschaft Hohenwurz in der Gemeinde Weitensfeld.
Geschichte
Der Ort wird 1326 als Wirtz genannt.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lag der gesamte Ort im Steuerbezirk Albeck.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam der in der Katastralgemeinde Glödnitz gelegene Teil des Orts an die Gemeinde Glödnitz, der in der Katastralgemeinde Altenmarkt gelegene Teil des Orts kam an die Gemeinde Weitensfeld und wurde bald danach aufgegeben.
Für die Ortschaft Hohenwurz in der Gemeinde Glödnitz ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
1869: 4 Häuser, 49 Einwohner
1880: 7 Häuser, 66 Einwohner
1890: 4 Häuser, 30 Einwohner
1900: 4 Häuser, 32 Einwohner
1910: 5 Häuser, 16 Einwohner
1923: 5 Häuser, 29 Einwohner
1934: 42 Einwohner
1961: 3 Häuser, 9 Einwohner
2001: 3 Gebäude (davon 2 mit Hauptwohnsitz) mit 2 Wohnungen; 4 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 2 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
↑Walther Fresacher: Wirtschaftliche Erkenntnisse aus den Gurker Urbaren. in: Carinthia I, Klagenfurt 1971, S. 144.
12K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 67.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 53.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 53.
↑K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 72.
↑Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 36.
↑Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 15.
↑handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 15.
↑Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 255.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. Jänner 2014. Klagenfurt 2014.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik (Hrsg.):Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S.49 (ktn.gv.at[PDF; abgerufen am 24.Januar 2025]).