Zur Ortschaft gehören die Neboth-Hube (Nr. 2), die German-Hube (Nr. 3), die Kreuz-Keusche (Nr. 5) und ein Haus ohne Vulgonamen (Nr. 6). Im Franziszeischen Kataster waren in der Rotte auch die Hausnamen Brucker und Pessenbacher verzeichnet.
Geschichte
Der Ort wird 1246 als Nassim und 1304 als Nessnich genannt.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Nassing an die Gemeinde Weitensfeld.
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
1869: 5 Häuser, 27 Einwohner
1880: 3 Häuser, 23 Einwohner
1890: 4 Häuser, 17 Einwohner
1900: 3 Häuser, 17 Einwohner
1910: 3 Häuser, 19 Einwohner
1923: 3 Häuser, 27 Einwohner
1934: 30 Einwohner
1961: 4 Häuser, 31 Einwohner
2001: 4 Gebäude (davon 2 mit Hauptwohnsitz) mit 6 Wohnungen; 13 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
↑Monumenta historica ducatus Carinthiae. Zweiter Band: Die Gurker Geschichtsquellen 1233 - 1269. Ferdinand von Kleinmayr, Klagenfurt 1898. S. 37f.
↑Matthias Leitgeb: Aus der Geschichte unseres Bauerntums. Carinthia, Klagenfurt 1988. S. 109.
↑K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 69.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 55.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 56.
↑K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 74.
↑Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 38.
↑Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16.
↑handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16.
↑Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 255.
↑Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 126.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 48.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik (Hrsg.):Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S.49 (ktn.gv.at[PDF; abgerufen am 24.Januar 2025]).