Heerstedt Heerst (niederdeutsch) Gemeinde Beverstedt | ||
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| Koordinaten: | 53° 28′ N, 8° 45′ O | |
| Höhe: | 8 m ü. NHN | |
| Fläche: | 18,97 km² | |
| Einwohner: | 397 (31. Dez. 2023) | |
| Bevölkerungsdichte: | 21 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. November 2011 | |
| Postleitzahl: | 27616 | |
| Vorwahl: | 04747 | |
Lage von Heerstedt in Niedersachsen
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Heerstedt in der Einheitsgemeinde Beverstedt | ||
Heerstedt (niederdeutsch Heerst) ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Der Ort liegt zwischen Bremerhaven und Beverstedt. Auf seinem Gebiet liegt das Naturschutzgebiet Bülter See und Randmoore.
| Donnern (Einheitsgemeinde Loxstedt) |
Wehdel (Einheitsgemeinde Schiffdorf) | |
| Stinstedt (Einheitsgemeinde Loxstedt) |
Wollingst | |
| Lunestedt – Ortsteil Westerbeverstedt | Ortschaft Beverstedt – Ortsteil Wehldorf |
(Quelle:)
Heerstedt wird im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt. Ein Schalenstein ist vom Ortsheimatpfleger genauer beschrieben. Er ist an der Einfahrt zu einem Kartoffel- und Gemüseladen an der B 71 zu besichtigen. Bekanntes Denkmal ist die Steinkiste von Heerstedt.
Der Brand- und Lobetag erinnert an Ereignisse der Ortschaft. Das eine Ereignis geschah am 18. Juni 1817 in Heerstedt: An diesem Tag brannte fast das ganze Dorf ab. 50 der 70 Gebäude des Dorfes wurden in kurzer Zeit ein Raub der Flammen. Löscharbeiten waren schwierig, weil nicht genug Wasser zur Verfügung stand und weil die meisten der 150 Einwohner bei der Arbeit auf dem Felde waren. In rund drei Jahren konnten 20 Gebäude wieder erstellt werden. Der Lobetag geht auf die Geschichte des Ortsteils Lohe zurück. Die Loher Bewohner gedenken der Verschonung des Ortes bei einem heftigen Gewitter. Als die beiden Orte nach dem Zweiten Weltkrieg zusammenwuchsen, wurden der Heerstedter Brandtag und der Loher Lobetag zusammengefasst.
Lohe (bis 1929 Lohe bei Beverstedt) und Dohren waren ursprünglich selbständige Gemeinden und wurden am 1. April 1929 nach Heerstedt eingemeindet. 1971 wurde die Gemeinde Heerstedt eine der neun Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Beverstedt.
Seit dem 1. November 2011 ist Heerstedt eine Ortschaft der Gemeinde Beverstedt.
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¹ die 1929 eingemeindeten Orte Dohren (= 11 Einwohner) und Lohe (= 65 Einwohner) mit einberechnet
² die 1929 eingemeindeten Orte Dohren und Lohe mit einberechnet (ohne Einwohnerangaben)
³ jeweils zum 31. Dezember
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Auf kommunaler Ebene wird die Ortschaft Heerstedt vom Gemeinderat aus Beverstedt vertreten.
Der Ortsvorsteher von Heerstedt ist Kim Frederic Haaren (CDU). Die Amtszeit läuft von 2021 bis 2026.
Der Entwurf des Kommunalwappens von Heerstedt stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.
| Blasonierung: „In Blau ein goldener Hügel belegt mit einer schwarzen Holzschale mit Ziernagelung, überhöht von drei goldenen durchbrochenen Rauten in Balkenstellung.“ | |
| Wappenbegründung: Das Wappen erinnert daran, dass 1938 bei Heerstedt in einem Grabhügel aus der älteren Bronzezeit eine Holzschale gefunden worden ist. Die drei Rauten als Odalsrunen deuten auf die drei Ortsteile: Lohe, Heerstedt und Dohren. |
Nordöstlich des Ortes befindet sich die Steinkiste von Heerstedt, eine Grabanlage aus der Zeit von 1500 v. Chr.
In Heerstedt steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
Es gibt eine Mehrzweckhalle, die dem TSV als Übungsstätte dient (wie auch der benachbarte Sportplatz), darüber hinaus dient sie als Versammlungsraum bei Festen im Ort.
In der ehemaligen Schule neben der Mehrzweckhalle war ein Kinderspielkreis eingerichtet. Nachdem der im Sommer 2010 geschlossen wurde, haben dort zwei Tagesmütter ihre Einrichtung eröffnet. Regelmäßige Seniorennachmittage finden dort aber weiterhin statt.
Die Bundesstraße 71, die den Ort unter anderem an Bremerhaven anbindet, durchzieht den Ort als Hauptverkehrsader. Von ihr gehen nahezu alle anderen Straßen ab.
Der Ort verfügt über ein Anruf-Sammeltaxi-System (AST). Dies verkehrt an allen Tagen der Woche (auch Schulferien).