Der Ort Westerbeverstedt wurde erstmals im Jahre 860 genannt. Diese historische Aufzeichnung wurde durch den Erzbischof Ansgar über die Wunderheilung am Grabe des Heiligen Willehad angefertigt.
Am 1.Juli 1968 fand durch eine Gebietsreform ein Zusammenschluss aus den Gemeinden Westerbeverstedt und Freschluneberg (niederdeutsch Lunbarg) statt, woraus die Gemeinde Lunestedt (niederdeutsch Luunst) entstand. 1971 wurde die Gemeinde Lunestedt eine der neun Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Beverstedt.
Am 1.November 2011 wurde das zuvor selbständige Lunestedt eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt (niederdeutsch Beverst).
Wappenbegründung: Der Biber erinnert an die Bedeutung des mittelniederdeutschen Wortes „bever“. Der siebenzackige Stern weist auf den Abendstern als Sinnbild des Westens hin.
Marie Grab (1901–1982), langjährige Dorfchronistin, Mitarbeiterin der Nordsee-Zeitung, Mitbegründerin des Lunekrings und Heimatdichterin
Sagen und Legenden
Die Pestgruben: In der Feldmark von Westerbeverstedt haben Bauern Pestgruben weitab vom Dorf angelegt, „um wenigstens ein paar Tiere zu retten“. Davon sollen einige noch erkennbar sein.
Literatur
Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen:Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (=Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e.V.Band27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 22 ([Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431kB]).
Jutta Siegmeyer, Heino Hünken:Ein seltener Fund – Das Abgabenbuch eines Meiers des Gutsherren in Altluneberg. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e.V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr.807. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven März 2017, S.2–3 (Digitalisat[PDF; 5,9MB; abgerufen am 17.Juli 2019]).
Wilhelm Stölting:Westerbeverstedt – 1100Jahre Geschichte eines niedersächsischen Dorfes. Nordwestdeutscher Verlag Ditzen&Co, Bremerhaven 1960.
123Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.):Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1957 (Bevölkerungs- und Gebietsstand 25.September 1956, für das Saarland 31.Dezember 1956). W.Kohlhammer, Stuttgart 1958, S.193 (Digitalisat).
↑Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven.In:cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de.November 2016,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am11.Dezember 2019;abgerufen am 13.Oktober 2020.
↑
Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Beverstedt, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds.GVBl.). Nr.5/2011. Hannover 17.Februar 2011, S.61, S. 3 (Digitalisat[PDF; 155kB; abgerufen am 26.September 2018]).
↑Eberhard Michael Iba, Heide Gräfing-Refinger:Hake Betken siene Duven. Das große Sagenbuch aus dem Land an Elb- und Wesermündung. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (=Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band16). 3. Auflage. Eigenverlag, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4, S.212.