Jean Gustave Taraval

Jean Gustave Taraval: Porträt des Bildhauers Jacques Philippe Lesueur (1783), Feder und schwarze Tinte auf Papier, 17,2 × 13,2 cm. Die Zeichnung ist links unten signiert: „J. P. Lesueur statuaire par J. G. Taraval peintre à Rome 1783“

Jean Gustave Taraval (* 11. November 1765 in Paris; † 16. Juli 1784 in Rom) war ein französischer Maler und Radierer.

Leben

Jean Gustave Taraval wurde am 11. November 1765 in Paris geboren. Sein Vater war Gustave (Louis Gustave) Taraval (1738–1794), sein Onkel war der Maler Hugues Taraval (1729–1785) und sein Großvater war ebenfalls Maler: Guillaume Thomas Taraval. Eine in älterer Literatur abweichend angegebene Verwandtschaftsbeziehung gilt als fehlerhaft. Taraval war Schüler seines Onkels Hugues Taraval und von Nicolas-Guy Brenet an der Académie royale de peinture et de sculpture in Paris. 1782 erhielt er den Premier Prix de Peinture (Prix de Rome). Seit dem 8. September 1782 war er Pensionär der Académie de France à Rome in Rom. Aus dem Jahr 1783 ist eine in Rom entstandene, von ihm signierte Federzeichnung erhalten (siehe Werk). Jean Gustave Taraval wurde nur 18 Jahre alt.

Werk

Jean Gustave Taraval: Der verlorene Sohn (La parabole de l'enfant prodigue) 1782, Musée de Soissons, Soissons

Jean Gustave Taraval war Maler und Radierer. Als druckgrafische Arbeit ist die Radierung Erfindung der Malerei (Darstellung der Debutades und ihres Geliebten) nachgewiesen. Im Département des Arts graphiques des Musée du Louvre befindet sich die Federzeichnung Portrait de Jacques Philippe Lesueur (1783, Inventarnummer RF 4554, Maße 17,2 × 13,2 cm). Das Blatt wurde 1919 durch Ankauf erworben; der letzte Vorbesitzer war Théodor de Wyzewa.

Literatur

Commons: Jean-Gustave Taraval – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Taraval, Jean Gustave. In: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 32. Leipzig 1938, S. 441.