| Jeitendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Jeitendorf | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Lichtenau im Waldviertel | |
| Koordinaten | 48° 31′ 6″ N, 15° 19′ 11″ O | |
| Höhe | 670 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 93 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 4,43 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04266 | |
| Katastralgemeindenummer | 12020 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Jeitendorf (früher auch Jaittendorf oder Jaikendorf) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 93 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.
Das Dorf entwässert über einen Zubringer in westlich vorüberfließenden Moniholzbach, einen Zufluss zum Purzelkamp. Der Moniholzbach bildet zugleich auch die Bezirksgrenze zum Bezirk Zwettl. Jeitendorf ist erreichbar über die Landesstraße L7055, von der in Erdweis die L7070 abzweigt und im Ort. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 38 Adressen.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 26 Häusern genannt, das nach Niedergrünbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rastenberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Jeitendorf ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Sägewerk, ein Schmied und zahlreiche Landwirte ansässig. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Jeitendorf, Niedergrünbach und Obergrünbach. Mit Wirkung vom 1. Jänner 1971 kam diese Gemeinde zur Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel.