Wurschenaigen

Wurschenaigen (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wurschenaigen
Wurschenaigen (Österreich)
Wurschenaigen (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Lichtenau im Waldviertel
Koordinaten 48° 30′ 11″ N, 15° 25′ 31″ OKoordinaten: 48° 30′ 11″ N, 15° 25′ 31″ Of1
Höhe 580 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 44 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 2,2 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04276
Katastralgemeindenummer 12057
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
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44

BW

Wurschenaigen ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 44 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Die zwischen den Landesstraßen L73 und L76 liegende Rotte ist über die L7045 erreichbar. Der Ort entwässert über den Erlbach und den Etschabach in den Gföhler Bach. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 26 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 Häusern genannt, das nach Loiwein eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Brunn am Walde besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Brunn und Gföhl sowie der Pfarrherrschaft Meisling.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Wurschenaigen eine Eier- und Butterhändlerin, ein Viktualienhändler und ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 428f (Wurscheneigen in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 520