Ladings

Ladings (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Ladings
Ladings (Österreich)
Ladings (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Lichtenau im Waldviertel
Koordinaten 48° 29′ 28″ N, 15° 22′ 6″ OKoordinaten: 48° 29′ 28″ N, 15° 22′ 6″ Of1
Höhe 675 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 53 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 2,54 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04268
Katastralgemeindenummer 12023
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
53

BW

Ladings (früher auch Ladmoß) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 53 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.

Geografie

Das Dorf entwässert über einen Zubringer in den westlich vorüberfließenden Moniholzbach, einen Zufluss zum Purzelkamp. Der Moniholzbach bildet zugleich auch die Bezirksgrenze zum Bezirk Zwettl. Jeitendorf ist erreichbar über die Landesstraße L7055, von der in Erdweis die L7070 abzweigt und im Ort endet. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 29 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 19 Häusern genannt, das nach Lichtenau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Brunn am Walde besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Ladings ein Sägewerk und zwei Viehhändler ansässig. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Allentsgschwendt, Ladings, Lichtenau, Loiwein und Taubitz.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 23. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 394f (Ladings in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 332