Über seine Studentenjahre rund um das Jahr 1968, die Dirnbeck als eine „ungemein anregende und aufregend schöne“ Zeit empfand, schrieb er rückblickend im Jahr 2026: „Wir waren die Kinder des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die »Kinder von Marx und Coca Cola«waren unsere Brüder und Schwestern.“ Diese Generation junger Katholiken, der er angehörte, war – wie Dirnbeck es ausdrückte – davon überzeugt: „Die Kirche muss sich verheutigen.“
Bereits als Student begann Josef Dirnbeck zu publizieren. Sein erstes, im Jahr 1973 erschienenes Buch, das er gemeinsam mit dem GrazerStudentenseelsorgerMartin Gutl verfasste, wurde ein Erfolg. Zwei Monate nach dessen Erscheinen wurde eine zweite Auflage gedruckt, ein Jahr später erschien das Buch auch in finnischer Übersetzung. In der Folge veröffentlichte Dirnbeck eine Fülle von Werken, die inhaltlich und formal oft völlig unterschiedlich waren. Zur Frage, wie dies alles zusammenpasse, sagte der Autor, seiner Ansicht nach interessiere sich einer, der sich nur für Theologie interessiert, nicht wirklich für sie: „Der Nur-Theologe ist der Nicht-Theologe.“
In einem Interview mit der Zeitschrift Kirche Intern wurde er gefragt, wie es komme, dass seine Texte so breite Resonanz finden, von kirchenkritischen Katholiken bis zu den Hörern von Radio Vatikan. Dirnbecks Antwort: „Da müsste man eigentlich fragen: Wie kommt es, dass das Evangelium von Konservativen geschätzt wird und zugleich von kritischen Geistern? Ich versuche nicht, etwas aus mir heraus zu schreiben, sondern nur das zu sagen, was das Evangelium sagt, und das weiterzugeben, was ich als die Botschaft verstanden habe.“
Theologische Schriften
Josef Dirnbecks Bücher erschienen vor allem in österreichischen, deutschen und Schweizer Verlagen. Einzelne Titel wurden auch in andere Sprachen übersetzt.
Dirnbeck trat ebenso als Verfasser zeitgemäßer Meditationen und Gebete in Erscheinung wie auch als Sachbuchautor, der es versteht, komplizierte Sachverhalte verständlich darzustellen. In dem Buch Die Jesusfälscher steht unseriöse Jesusliteratur auf dem „Prüfstand“. Dirnbecks Ziel war es, „das falsche Spiel mit dem wahren Jesus“ zu entlarven und die Vertreter abstruser Theorien „mit ihren eigenen Waffen“ zu schlagen. Nach Ansicht des österreichischen Theologen Wolfgang Beilner ist dies dem Autor tatsächlich gelungen. In einer Buchbesprechung schrieb der SalzburgerOrdinarius für Neutestamentliche Bibelwissenschaft: „Das Buch enthält eine seltene Mischung: dem Sachbuch angemessene Sprache und Darstellung mit durchaus seriösem Inhalt. Wer sich schnell und recht zuverlässig über den Wust der derzeit herumgehenden einschlägigen Publikationen informieren will, sollte ganz bestimmt zu den »Jesusfälschern« greifen.“
Jesus und das Tuch ist eine kritische Studie über die Diskussion zur Echtheit des Turiner Grabtuchs und schildert den „Glaubenskrieg über ein Stück Stoff“. Dirnbecks eigener Beitrag zu dieser Diskussion besteht darin, dass er mit bibeltheologischen Argumenten „die Existenz eines Grabtuchs Christi in Frage stellt“, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Der Autor sei davon überzeugt: „Wenn das biblische Zeugnis ernstgenommen und sachgemäß interpretiert werde, könne man zu keinem anderen historisch gesicherten Ergebnis kommen.“
In der Dokumentation Reibebaum Krenn beleuchtete Dirnbeck die Hintergründe, die zum Rücktritt des umstrittenen Sankt Pöltner Bischofs Kurt Krenn geführt hatten. Die Wiener Zeitung bescheinigte dem Verfasser, ihm sei eine „pointierte Bilanz der Ära Krenn“ gelungen.
In dem Buch Die Inquisition – Eine Chronik des Schreckens geht Dirnbeck der Frage nach, wie es zu jenen grauenvollen Gewalttaten im Namen des Glaubens kommen konnte, und gibt einen Überblick über die Geschichte der Ketzer- und Hexenverfolgungen.
Nachdichtungen poetischer Texte aus der christlichen Tradition – vom Magnificat bis zum Dies irae – präsentierte der Autor in dem auffallend bibliophil gestalteten Bändchen Hymnen der Kirche.
In dem Buch Du bist schön, meine Freundin legte Dirnbeck eine Nachdichtung des Hoheliedes vor, jenes Buches aus der Hebräischen Bibel mit Liebesliedern, die der Tradition zufolge von König Salomo verfasst wurden.
Eine besondere Spezialität von Josef Dirnbeck sind heiter-besinnliche Texte, die allgemein menschliche, aber auch religiöse Themen in unterhaltsamer Art und Weise aufgreifen. Typische Beispiele sind Die Unterhose des Propheten, Der Esel von Bethlehem, und Wer zum Fest lacht, lacht am besten. In dem Werk Gott lacht. Ein fröhlicher Crashkurs des christlichen Glaubens spürte der Autor den Zusammenhängen zwischen Glauben und Humor nach.
Lyrik und Prosa
Josef Dirnbeck schrieb immer wieder auch Lyrik und Prosa. Texte, die er in Lesungen vortrug, die aber auch in Literaturzeitschriften abgedruckt wurden bzw. im Hörfunk zu hören waren. Angefangen von seinen ersten Gedichten Auch ich gab Orpheus einen Tritt aus den Jahren 1969–1972 bis zu Alles für den Hugo, einer Erzählung über den tragischen Tod einer Religionslehrerin.
Der RomanAschermittwoch oder Quo vadis, Hochwürden? hat das Leiden in und an der Kirche zum Thema. Erzählt wird die Geschichte eines Priesters, der eines Tages still und heimlich verschwindet und seine Gemeinde im Stich lässt, weil ihn seine Arbeit als Seelsorger körperlich und seelisch kaputtmacht.
In dem Buch mit dem Titel Der Wahnsinn hat Methode präsentierte Dirnbeck „hintergründige Gedanken zu Cartoons und Karikaturen“.
Eine bibliophile Rarität ist das Blutdruckbuch, das Josef Dirnbeck gemeinsam mit dem burgenländischen Künstler Herbert Schügerl produzierte.
Zeitungen und Zeitschriften
Breiten Raum in Dirnbecks Schaffen nahm seine Tätigkeit für Printmedien ein. Er war Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und Zeitschriften in Österreich und Deutschland. Für Kirche In, ein von Pfarrer Rudolf Schermann herausgegebenes christlich-ökumenisches Magazin, schrieb Dirnbeck regelmäßig eine Kolumne, in welcher er Vorgänge in Kirche und Gesellschaft kritisch kommentierte. Der Autor war auch lange Zeit Redakteur beim Burgenländischen Jahrbuch.
Hörfunk und Fernsehen
Dirnbeck verfasste zahlreiche Manuskripte für Radio- und Fernsehsendungen, die von verschiedenen Sendeanstalten in Österreich und Deutschland ausgestrahlt wurden. Ab 1975 war er beim Österreichischen Rundfunk (ORF) Mitarbeiter der Abteilung Religion im Hörfunk. Ab 1976 arbeitete er beim ORF auch in TV-Sendungen mit.
In erster Linie handelte es sich um Filme zu religiösen Themen und Beiträge für die ORF-Sendereihe Orientierung. Er gestaltete aber auch Dokumentationen wie Die Edelbrenner von Kukmirn oder Hausbrand. Dirnbeck schrieb auch das Drehbuch zum satirischenSpielfilmFranz Schubert soll geboren werden.
Die größte Reichweite erzielte Dirnbeck mit der ORF-Fernseh-Serie Zum Namenstag, die drei Jahre lang täglich, jeweils eine Minute vor dem Hauptabendprogramm, ausgestrahlt wurde.
Für das Hörspiel Amnestie für Barabbas wurde Dirnbeck 1977 mit dem Premio UNDA Sevilla, einem internationalen Hörspielpreis für religiöse Radiosendungen, ausgezeichnet.
Die deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan produzierte im Jahr 1984 das Hörspiel Der Bruder unseres Gottes von Karol Wojtyla in einer Bearbeitung von Josef Dirnbeck.
Ebenfalls in einer Bearbeitung von Josef Dirnbeck kam eine lateinamerikanische Hörspielserie mit dem Titel Dieser Jesus aus N. als Ton-Cassetten-Edition im Lares Medien-Verlag heraus. Diese Produktion wurde auch im Rahmen des „Ö3-Bibelquiz“ ausgestrahlt.
Theaterarbeit
Ein weiteres Betätigungsfeld fand Josef Dirnbeck im Bereich der Bühne. Er schrieb eine Reihe von Theaterstücken und führte vor allem im Kleinen Rotenturmer Schlosspark-Theater bei verschiedenen Produktionen auch selber Regie. Seine Spezialität war es, klassische Stoffe der Weltliteratur in Form von modernen Volksstücken zu präsentieren.
Unter anderem wurde 1991 im Kleinen Rotenturmer Schlosspark-Theater Dirnbecks Stück Jedermanns letzte Stunde uraufgeführt. In dieser Neufassung des alten Spiels vom Sterben des reichen Mannes tritt der Glaube nicht als alte, gebrechliche Frau auf, sondern als Kind – jedoch nicht als ein brav angepasster Musterknabe, sondern als frecher Draufgänger, der den Teufel elegant „austrickst“. Elisabeth Gamillscheg schrieb in ihrem Bericht in der Furche über die Uraufführung: „Bei Dirnbeck hat der Glaube die Gestalt eines burgenländischen Lausbuben“ und „führt Jedermann aus der Verzweiflung zum Vertrauen.“
Die Aufführung der pannonischenKomödie „Der Tribun“ fand 1998 im Rahmen der Burgspiele Güssing statt. Das Stück nimmt Bezug auf eine Episode, die sich in dieser Gegend – kaum 50 Kilometer von Güssing entfernt – rund um das Jahr 334 tatsächlich zugetragen hatte. Hauptperson ist der Vater des heiligen Martin von Tours, der in der römischen Stadt Sabaria (heute Szombathely) Militärtribun war und hartnäckigen Widerstand leistete, als sein Sohn eigens aus Gallien angereist kam und versuchte, ihn zum Christentum zu bekehren.
Josef Dirnbeck ist Mitglied des Österreichischen PEN-Clubs, der Wiener Musik-Galerie, des Theatervereins Rotenturm, der Arbeitsgemeinschaft für Salesianische Studien in Eichstätt, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Franken und Referent beim KEB Stadtbildungswerk Nürnberg.
Privates
Der Autor lebte lange Jahre in seinem burgenländischen Heimatort Rotenturm an der Pinka. In späteren Jahren übersiedelte er nach Nürnberg.
Josef Dirnbeck ist mit der Nürnbergerin Luitgard Dirnbeck-Iff verheiratet, die als Religionslehrerin tätig war. Mit ihr zusammen hat er auch eine religionspädagogische Schrift verfasst. Ihre Trauung in der Nürnberger Pfarrkirche St. Wolfgang erregte – laut Dirnbecks eigenem Bericht – „einiges Aufsehen“, weil sie unter ungewöhnlichen Umständen stattfand, wie er rückblickend im Jahr 2026 überlieferte: „Die gebürtige Nürnbergerin Luitgard Iff und ich haben im Jahr 1982 geheiratet, und unsere kirchliche Trauung erregte einiges Aufsehen. Wir wurden nämlich zu mitternächtlicher Stunde getraut. Und für jene, die neugierig waren, weshalb wir denn so verrückt waren, ausgerechnet um Mitternacht zu heiraten, hatte ich eine faustdicke Antwort parat – sie hätte auch von einem strammen Fundamentalisten stammen können: »Man wird ja wohl noch die Bibel wörtlich nehmen dürfen. Wie heißt es im Evangelium? Um Mitternacht aber erscholl der Ruf: Auf der Bräutigam kommt, geht ihm entgegen!«Allerdings gab es abgesehen von der Symbolkraft der Mitternacht für die Wahl dieses Termins auch noch einen ganz prosaischen Grund. Wer von Österreich kam, um mit uns zu feiern, musste keinen Tag Urlaub nehmen. Er konnte am Samstag ins Auto steigen, um rechtzeitig da zu sein, und am Sonntag nach dem Frühstück gleich wieder zurück in die Alpenrepublik sausen.“
Für Verwunderung sorgte Josef Dirnbeck, als er anlässlich seines 70. Geburtstags bekanntgab, dass er nun „mit der Schriftstellerei aufhören“ werde. In der letzten Folge der Kolumne Offen gesagt, die er 23 Jahre lang für die Zeitschrift Kirche In geschrieben hatte, nannte er seine Gründe. Als freischaffender Publizist habe er jahrzehntelang „einen absoluten Stressberuf“ ausüben müssen: „Keine Vierzigstundenwoche. Kein freies Wochenende. Immer unter Zeitdruck.“ Dieser „Spuk“, so Dirnbeck, sei nun „glücklicherweise vorbei.“ Er sei gerne Schriftsteller gewesen. Und er sei gerne Pensionist.
Anstoß in Rom. So war das mit dem Konzil. Mit Illustrationen von Lois Jesner. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7022-3169-9.
Die Jesusfälscher. Wer war Gottes Sohn wirklich? Die Wahrheit über Jesus von Nazareth. Knaur-Taschenbuch, München 2006, ISBN 978-3-426-77968-2.
Gott lacht. Ein fröhlicher Crashkurs des christlichen Glaubens. Pattloch-Verlag, München 2006, ISBN 978-3-629-02122-9.
Reibebaum Krenn. Vom Papstfrühstück zu den „Bubendummheiten“. Edition Va Bene, Wien-Klosterneuburg 2004, ISBN 978-3-85167-169-8.
Lied der Liebe. Das Hohelied der Liebe, übertragen von Josef Dirnbeck. Mit Aquarellen von Andreas Felger. Präsenz-Verlag, Gnadenthal 2002, ISBN 978-3-87630-519-6.
Die Inquisition. Eine Chronik des Schreckens. Pattloch-Verlag, München 2001, ISBN 978-3-629-00845-9.
Wer zum Fest lacht, lacht am besten. Heitere und besinnliche Weihnachtstexte. Otto Müller Verlag, Salzburg 2000, ISBN 978-3-7013-1022-7.
Jesus und das Tuch. Die „Echtheit“ einer Fälschung. Edition Va Bene, Klosterneuburg 1998, ISBN 978-3-85167-073-8.
Sonnengesang. Das Lied des heiligen Franziskus in Text und Bild. Bilder: Elfriede Ettl. Texte: Josef Dirnbeck. Herausgegeben von den Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Eisenstadt 1998.
mit Martin Gutl: Ich weiß, wem ich glaube. Meditationstexte von Josef Dirnbeck und Martin Gutl. Styria, Graz/Wien/Köln 1995, ISBN 978-3-222-12333-7.
Das hohe Lied der Liebe. Nachdichtung von Josef Dirnbeck. Mit Fotos von Thomas Schmid. Pattloch-Verlag, Augsburg 1995, ISBN 978-3-629-00091-0.
Die Jesusfälscher. Ein Original wird entstellt. Pattloch-Verlag, Augsburg 1994, ISBN 978-3-629-00642-4.
Aschermittwoch oder Quo vadis, Hochwürden? Roman. Franz-Sales-Verlag, Eichstätt 1994, ISBN 978-3-7721-0158-8.
Der Esel von Bethlehem. Bemerkungen einer grauen Eminenz. Lorenz-Senn-Verlag, Tettnang 1991, ISBN 978-3-88812-058-9.
Der alte Rotenturmer. Anekdoten um Pfarrer Vinzenz Klöckl (1885–1965). Fährmann-Verlag, Wien 1984, ISBN 978-3-7008-0280-8.
mit Peter Paul Kaspar: Du bist schön, meine Freundin. Das Hohelied der Bibel. Deutsche Nachdichtung von Josef Dirnbeck. Mit Prosa über die Poesie des Hoheliedes von Peter Paul Kaspar. Herder, Wien 1983, ISBN 978-3-210-24706-9.
Hymnen der Kirche. Lateinische Texte und deutsche Nachdichtungen. Styria, Graz 1978, ISBN 978-3-222-11023-8.
Die brennenden Körbe der Schildbürger – Religion und Sprache in literarischen Annäherungen. Styria, Graz 1976, ISBN 978-3-222-10875-4.
mit Martin Gutl: Ich begann zu beten. Texte für Meditation und Gottesdienst. Styria, Graz 1973, ISBN 3-222-10745-9.
Lyrik (Auswahl)
Im Nirgends die Hand. Andauer Impressionen. In: LOG – Internationale Literaturzeitschrift 64/1994, S. 5–7.
Büßerschnee. Gedichte. In: LOG – Zeitschrift für Internationale Literatur 32/1986.
Das Wasserrad. Fünf Gedichte. In: Wortmühle 2–3/1983, S. 3–5.
Das Attentat auf den Papst. Gedicht. In: Kathpress 15. Mai 1981.
Rose und Stacheldraht. Zu einer Grafik von Bernhard van Baaren. In: Christlich-pädagogische Blätter 6/1979.
Energische Anrufung des Großen Bären. Gedicht. In: LOG – Zeitschrift für Internationale Literatur 3/1979.
Auch ich gab Orpheus einen Tritt. Gedichte. In: Wortmühle 2/1979, S. 107–110.
Österreichische Trivialhymnen. Gedichte. In: Actio catholica 1/1975, S. 5.
Prosa (Auswahl)
Affentheater. Kurzprosa. In: LOG – Zeitschrift für Internationale Literatur 33/1986.
Das Quintett. Prosa. In: Wortmühle 2/1980, S. 85–94.
Tautosophien. Prosa. In: LOG – Zeitschrift für Internationale Literatur 4/1979.
Die Wahrheit zwischen Tier und mir. Wissenschaftliche Tierfabeln. In: Die Presse, 15. Juli 1978.
Tannhäuser besucht Tannhäuser. In: Die Furche, 27. Jänner 1978, S. 10.
Der Spieler, nicht das Spiel. Kurzprosa. In: Treffpunkte. Magazin des Afro-Asiatischen Instituts 3/1973.
Erzählungen (Auswahl)
Nach dem Interview. In: Günter Unger (Hrsg.): Der dritte Konjunktiv – Geschichten aus dem Burgenland. Haymon-Verlag, Innsbruck 1999, ISBN 978-3-85218-315-2, S. 29–31.
Was dann? In: Helmut Stefan Milletich (Hrsg.): Der alte Mensch im Dorf. Eine Anthologie burgenländischer Autoren. Verlag Volksbildungswerk für das Burgenland, Eisenstadt 1986, ISBN 978-3-900665-00-5, S. 38–40.
Maria Theresia ohrfeigt Joseph Haydn. In: Wortmühle 4/1981, S. 59–62.
Der Torero und der Terrorist. In: Wortmühle 4/1979, S. 81–83.
Das meditierende Känguru und andere Konjunktivgeschichten. In: Wortmühle 1/1978, S. 19–22.
Das Plakat oder Warten, bis der Drache frisst. In: Das Pult 45/1977, S. 9–13.
Essays (Auswahl)
Jenseits von Christbaum und Truthahn. Die Gottesgeburt. Mit Originalbeiträgen von Johannes Haas, Ulrich Lüke und Peter Planyavsky. In: Kirche In 12/2015, S. 24–27.
Auschwitz oder Das Risiko der Freiheit. In: Kann man nach Auschwitz noch an Gott glauben? Sonderheft zum Thema „Religion“, P. M.-Perspektive 2/2004, S. 52.
Des Meisters Herz-Dame zwischen Kitsch und Kirchenkritik. Maria Magdalena in neuer Literatur und im Film. In: Bibel und Kirche 4/2000, S. 200–204.
Der unfassbare Grund. Zum Phänomen Schuld in der modernen Literatur. In: Otto König, Alois Wolkinger (Hrsg.): Horizonte sittlichen Handelns. Richard Bruch Octogenario. Festschrift. Graz 1991, ISBN 978-3-900797-14-0.
Das Heimatdorf als Heimatland. Versuch über die burgenländische Identität. In: Kulturabteilung der Burgenländischen Landesregierung (Hrsg.): Einundzwanzig Autoren nehmen Stellung. Ein Beitrag zur burgenländischen Kulturoffensive. Eisenstadt 1979, S. 23–29.
Theaterstücke (Auswahl)
Die lustigen Weiber von Windsor oder Sir Falstaff und der weiße Büstenhalter. Eine Kriminalkomödie nach William Shakespeare. Kleines Rotenturmer Schlosspark-Theater 2003.
Das Taschentuch der schwarzen Hexe. Ein Psycho-Krimi nach William Shakespeare’s Othello. Kleines Rotenturmer Schlosspark-Theater 1999.
Die Erbschleicher. Komödie in drei Akten. Nach Motiven der Oper Gianni Schicchi von Giacomo Puccini. Regie: Josef Dirnbeck. Kleines Rotenturmer Schlosspark-Theater 1997.
Das Achte Gebot. Eine Variation zu Franz GrillparzersWeh dem, der lügt. Regie: Josef Dirnbeck. Kleines Rotenturmer Schlosspark-Theater 1995.
Der Friseur und der Graf oder Figaro heiratet. Lustspiel in vier Akten nach Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro. Regie: Josef Dirnbeck. Kleines Rotenturmer Schlosspark-Theater 1992.
Jedermanns letzte Stunde. Burgenländische Fassung des alten Spiels vom Sterben des reichen Mannes. Regie: Josef Dirnbeck. Kleines Rotenturmer Schlosspark-Theater 1991.
Hörfunk (Auswahl)
Die Weihrauch-Saga. Eine Geschichte von der wundersamen Wandlung eines Taufscheinchristen. Regie: Walter Karlberger, Roberto Talotta und Traudl Zeidler. In: Gospelcantate, ORF, 2. Juli bis 27. August 1989.
Reisefieber. Der Fall Marianne Golz. Ein Hörspiel nach Originaldokumenten. Mit Kommentaren von Erika Haala. Regie: Johannes Twaroch. In: ORF, 2. Juni 1988.
Die Zauberflöte von Richard Wagner. Hörspiel. Regie: Hans Rochelt. In: ORF, 27. Jänner 1980.
Die christliche Satire. Sendereihe. In: Radiokolleg, ORF, 1979–1980.
Requiem buffo. Literarische Auseinandersetzungen mit dem Tod. Regie: Hans Rochelt. ORF, 2. November 1979.
Drei Uhr. Ein Hörspiel zum Karfreitag. Regie: Hans Rochelt. In: ORF, 22. März 1978.
Es geht um die Schritte. Hörspiel. Regie: Alfred Schnayder. In: ORF, 3. Dezember 1974.
Fernsehen (Auswahl)
Die Edelbrenner von Kukmirn. Film. Regie: Sepp Gmasz. In: ORF, 20. März 1999.
Zum Namenstag. Ein täglich ausgestrahltes Ein-Minuten-Porträt des jeweiligen Heiligen des Tages. TV-Sendereihe 1985–1987. Sprecher: Brigitta Furgler und Karlheinz Hackl. Redaktion: Anton Fellner. Text: Josef Dirnbeck. Bildauswahl: Gregor Martin Lechner. Regie: Nikolaus Eder. In: ORF, 1. Jänner 1985 bis 28. September 1987.
Franz Schubert soll geboren werden. Film (Österreich / Deutschland 1984). Drehbuch: Josef Dirnbeck. Mit Kurt Weinzierl (Karl Schubert), Veronika Faber (Anna Schubert), Franz Suhrada (Heinz, Bankangestellter), Reinold Tischler (Otto, Bankangestellter), Manfred Schmid (Sparkassenvorstand), Felix Franchy (Primarius Dr. Holzer), Katrin Ebenau (Fräulein Edith), Justin Nickerl (Ein Kind), Ernst Taschl (Ein Kellner), Joe Trummer (Wilhelm Müller), Fritz Goblirsch (Portier im Magistrat), Günther Panak (Der Herr Amtsrat), Herbert Fux (Ein Politiker) und Josefine Lakatha (Eine Hebamme). Regie: Sven Cristensen (ORF / Westdeutscher Rundfunk 1984). In: ORF, 3. August 1984.
Adventus Domini. Film. Regie: Kurt Junek. In: ORF, 24. Dezember 1976.
Menschenrecht menschlich. Film. Regie: Michael Weinmann. In: Orientierung, ORF, 30. Mai 1976.
Tonträger (Auswahl)
Das Evangelium in burgenländischer Mundart. CD. Rotenturm an der Pinka 1995.
Josef Dirnbeck: Zeitenwende. Meine Jahre in Wien. In: Martin Jäggle, Christine Mann (Hrsg.): Lebensgeschichten von Wiener Theologiestudierenden in der Umbruchszeit der Sechzigerjahre. LIT Verlag, Wien 2026, ISBN 978-3-643-51270-3, S. 17–34.
Cees Veltman: Duits-Oostenrijkse theolog en schrijver Josef Dirnbeck: „Geloven zonder humor kan niet“. In: VolZin. opinieblad voor geloof en samenleving Nr. 22, jaargang 5, 17. november 2006, S. 24–27.
Birgit Friedrich: Adorno im Beisl. In: Kontexte 4/2000.
Franz Buchberger: Zehn Jahre „Ich begann zu beten“. In: Eisenstädter Kirchenzeitung Nr. 31, 1. August 1982, S. 5.
Josef Dirnbeck: Vorläufiges über mich. In: Burgenländisches Leben 1–2/1980, S. 22–23.
↑Josef Dirnbeck: Vorläufiges über mich. In: Burgenländisches Leben 1–2/1980, S. 22.
↑Josef Dirnbeck: Zeitenwende. Meine Jahre in Wien. In: Martin Jäggle, Christine Mann (Hrsg.): Lebensgeschichten von Wiener Theologiestudierenden in der Umbruchszeit der Sechzigerjahre. LIT Verlag, Wien 2026, ISBN 978-3-643-51270-3, S. 31f.
↑Klaus Angerstein: Gläubige brauchen Grundrechte. In: Bayerische Rundschau, 25. Februar 2013, S. 3; vgl. weiters: Josef Dirnbeck: Anstoß in Rom. So war das mit dem Konzil. Tyrolia, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7022-3169-9, S. 55.
↑Josef Dirnbeck: Aufgaben für Laientheologen. In: Diakonia 2/1970, S. 118–124.
↑Josef Dirnbeck: Der Prügelknabe. Erzählung. In: Anton Grabner-Haider: Jesus N. Biblische Verfremdungen – Experimente junger Schriftsteller. Benziger Verlag, Zürich 1972, ISBN 978-3-545-23018-7.
↑Josef Dirnbeck, Martin Gutl: Ich begann zu beten – Texte für Meditation und Gottesdienst. Styria, Graz 1973, ISBN 3-222-10745-9.
↑Aloin rukoilla. Tekstejä mietittäväksi ja kuunnel-tavaksi. Suomen Lähetysseura, Helsinki 1974. ISBN 951-624-138-7.
↑Ingeborg Fasching: Der Nur-Theologe ist der Nicht-Theologe. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Josef Dirnbeck. In: Multimedia Nr. 3, 7. Februar 1982, S. 3.
↑Wolfgang Bahr: Josef Dirnbecks geöffnetes Wort. In: Kirche Intern 11/1989, S. 44.
↑Zum Beispiel: Ksiazka o aniolach – O dobrych mocach, które nas chronia i prowadza. Swety Wojciech, Poznan 2011, ISBN 978-83-7516-306-3; Padelatelé Ježíše – Jak to vlastne bylo se synem Božím. Fontána Verlag, Tschechien 2007, ISBN 978-80-7336-393-2; Via Crucis de nuestro tiempo. Editorial Berit, Madrid 1987.
↑Josef Dirnbeck: Die Jesusfälscher. Ein Original wird entstellt. Pattloch-Verlag, Augsburg 1994, ISBN 978-3-629-00642-4.
↑Mit eigenen Waffen schlagen. Josef Dirnbeck über die Jesus-Fälscher. In: Vorarlberger Kirchenblatt, 6. März 1994, S. 9.
↑Wolfgang Beilner: Bücher im Gespräch – Dirnbeck, Josef: Die Jesusfälscher. Ein Original wird entstellt. In: Die Zeit im Buch 3/1994, S. 98f.
↑Josef Dirnbeck: Jesus und das Tuch – Die „Echtheit“ einer Fälschung. Edition Va Bene, Klosterneuburg 1998, ISBN 978-3-85167-073-8.
↑Texte – Neue Literatur aus Österreich, ORF 6. Mai 2013.
↑Josef Dirnbeck: Siehe ich sah. Herbert Boeckls „Seckauer Apokalypse“. Regie: Nikolaus Eder. ORF-Fernsehen 1. November 1982.
↑Sonnengesang. Das Lied des heiligen Franziskus in Text und Bild. Bilder: Elfriede Ettl. Texte: Josef Dirnbeck. Herausgegeben von den Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Eisenstadt 1998.
↑Josef Dirnbeck: Aschermittwoch oder Quo vadis, Hochwürden? Roman. Franz-Sales-Verlag, Eichstätt 1994, ISBN 978-3-7721-0158-8.
↑Josef Dirnbeck: Der Wahnsinn hat Methode. Momente der Betroffenheit. Herder-Verlag, Wien 1985, ISBN 978-3-210-24804-2, S. 4.
↑Blutdruckbuch. Vierundzwanzig mit Blut gedruckte Holzschnitte von Herbert Schügerl mit Gedichten von Josef Dirnbeck, erschienen in einer einmaligen, mit 33 Exemplaren limitierten Auflage. Edition Hesebri, Kemeten 1982.
↑Josef Dirnbeck: Offen gesagt. In: Kirche In, 1995–2018.
↑Burgenländisches Jahrbuch. Herausgegeben vom Pastoralamt der Diözese Eisenstadt. Redaktion: Franz Buchberger und Josef Dirnbeck. Jahrgänge 1983–2011.
↑Ingeborg Fasching: „Der Nur-Theologe ist der Nicht-Theologe“. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Josef Dirnbeck. In: Multimedia. Zeitschrift für kritische Medienarbeit, 7. Februar 1982, S. 3.
↑Endstation Halleluja, Regie: Ruth Deutschmann. ZDF, 20. Mai 1993; Kreuz-Weg-Zeichen, Regie: Nikolaus Eder. WDR-Fernsehen 19. März 1989; Treffpunkt Krippe, Regie: Helmut Schwarzbach. ORF-Fernsehen, 25. Dezember 1981; Seit er nach Golgota ging, Regie: Michael Weinmann. ORF-Fernsehen, 26. März 1977 u. a.
↑Regie: Günter Unger und Josef Dirnbeck. ORF-Fernsehen, 12. November 1980.
↑Regie: Sven Cristensen. ORF-Fernsehen, 3. August 1984.
↑Heiner Boberski: Fast im Telegrammstil. Österreichs Fernsehen bietet 1985 täglich Kurzporträts von Heiligen. In: Die Furche Nr. 42, 2. Jänner 1985, S. 28.
↑Vom Prügelknaben zum Papstfrühstück. Lyrik im Sommeracher Turm: Josef Dirnbeck liest aus eigenen Werken. In: Main-Post, 9. November 2004.
↑Daniel Soma: Dieser Jesus aus N. Jesus-Phonothek in 20 Folgen. Deutsch von Franziska Moser. Bearbeitung: Josef Dirnbeck. Lares Medien-Verlag, München 1983.
↑Ö3-Bibelquiz. Ausgewählte Hörspiele aus der Serie „Jesus-Phonothek“. Text: Daniel Soma. Ins Deutsche übertragen von Franziska Moser. Bearbeitung: Josef Dirnbeck. In: Gospelcantate, ORF 6. Februar bis 26. Juni 1983.
↑Helmut Kurien: Theater in Rotenturm. In: Volk und Heimat 3/1994, S. 4–6.
↑25 Jahre literarisches Schaffen. Ein Autoren-Porträt. In: BKF – Burgenländisches Kabelfernsehen, 4. November 1997.
↑Elisabeth Gamillscheg: Auch ein Jedermann. In: Die Furche Nr. 13, 28. März 1991, S. 17.
↑Basta, sprach der Prophet im Dom. In: Wiener Blätter – Nachrichten der Katholischen Hochschulgemeinde Wien. 113/26. November 1986, S. 7.
↑Dirnbeck, Mag. Josef. KEB Katholische Erwachsenenbildung Stadtbildungswerk Nürnberg e.V., abgerufen am 23. Mai 2024.
↑Bettina Treiber: Übersiedlung nach Deutschland. Gespräch mit Josef Dirnbeck. In: Radio Burgenland – Kultur, ORF, 7. Juli 2002.
↑Josef Dirnbeck In: literaturhausmattersburg.at, abgerufen am 24. September 2026.
↑Josef Dirnbeck, Luitgard Dirnbeck-Iff: Weil Gott mich liebt. Buß- und Beichtbüchlein für Kinder. Herausgegeben vom Deutschen Katechetenverein, München 2001. ISBN 978-3-88207-324-9.
↑Josef Dirnbeck: Zeitenwende. Meine Jahre in Wien. In: Martin Jäggle, Christine Mann (Hrsg.): Lebensgeschichten von Wiener Theologiestudierenden in der Umbruchszeit der Sechzigerjahre. LIT Verlag, Wien 2026, ISBN 978-3-643-51270-3, S. 51, Anmerkung 3.
↑Josef Dirnbeck: Keine Zeitungen mehr. In: Kirche In 1/2018, S. 31.
↑Personalien: St.-Martins-Orden. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 22. Dezember 1993, S. 24.
↑Shakespeare und die „wilden Weiber“. In: Bezirksrundschau Oberwart, 12. November 2003, S. 8.
↑Rotenturm. „Das Taschentuch der schwarzen Hexe“. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 3. November 1999, S. 62.
↑Theater. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 1. Juli 1998, S. 76.
↑Rotenturm: „Die Erbschleicher“ kommen – ins Kleine Schlossparktheater. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 5. November 1997, S. 62.
↑Rotenturm: „Das Achte Gebot“, Kommödie von Josef Dirnbeck, kommt im „Kleinen Schlossparktheater“ zur Aufführung. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 8. November 1995, S. 76.
↑Dirnbecks neues Stück für das Schlosspark-Theater. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 27. Oktober 1993, S. 52.
↑Figaro heiratet. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 11. November 1992, S. 46.
↑Ein burgenländischer „Jedermann“. In: BF – Die Zeitung für das Burgenland, 20. Februar 1991, S. 31.