Kübelstein Stadt Scheßlitz | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 58′ N, 11° 6′ O |
| Höhe: | 530 m ü. NHN |
| Einwohner: | 144 (30. Sep. 2025) |
| Postleitzahl: | 96110 |
| Vorwahl: | 09542 |
Dorfplatz Kübelstein | |

Kübelstein (bambergisch: Küblstaa) ist ein Gemeindeteil der Stadt Scheßlitz im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Kübelstein liegt in der Gemarkung Hohenhäusling.
Das Dorf liegt auf einer Hochebene am Rand der Fränkischen Schweiz. Die Kreisstraße BA 30 nach Ludwag zur Staatsstraße 2187 (1,6 km südwestlich) bzw. zur Bundesstraße 22 (1,6 km nordöstlich).
Kübelstein wurde zum ersten Mal in einer Urkunde im sogenannten Hochstiftsurbar A erwähnt, mit der Graf Friedrich von Truhendingen im Jahr 1308 seine Besitzungen um Scheßlitz an den Bamberger Bischof Wulfing von Stubenberg verpfändete. Der seit Jahrhunderten unverändert überlieferte Name des Orts könnte mit einem Stein oder Felsen, der die Form eines Kübels hatte, zusammenhängen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kübelstein aus 18 Anwesen (3 Sölden, 14 Gütlein, 1 Tropfhäuslein) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Amt Scheßlitz.
Im Jahre 1802 kam Kübelstein an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Kübelstein dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hohenhäusling und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hohenhäusling zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Kübelstein im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Scheßlitz eingegliedert.
In Kübelstein gibt es fünf Baudenkmäler:
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 102 | 139 | 132 | 177 | 136 | 162 | 160 | 127 | 143 | 130 | *144 |
| Häuser | 21 | 25 | 28 | 27 | 26 | 25 | 28 | ||||
| Quelle |
Kübelstein ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Ludwag) gepfarrt.