Bokel Gemeinde Beverstedt | ||
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| Koordinaten: | 53° 24′ N, 8° 46′ O | |
| Höhe: | 9 m ü. NHN | |
| Fläche: | 20,98 km² | |
| Einwohner: | 2394 (31. Dez. 2023) | |
| Bevölkerungsdichte: | 114 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. November 2011 | |
| Postleitzahl: | 27616 | |
| Vorwahl: | 04748 | |
Lage von Bokel in Niedersachsen
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Bokel in der Einheitsgemeinde Beverstedt | ||


Bokel ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
Die Ortschaft Bokel befindet sich im südwestlichen Teil der Einheitsgemeinde Beverstedt. Der Ort liegt im Elbe-Weser-Dreieck im Süden des Landkreises Cuxhaven.
| Hollen | Lunestedt – Ortsteil Freschluneberg | Stubben |
| Hollen – Ortsteil Heise | ||
| Bramstedt (Einheitsgemeinde Hagen im Bremischen) |
Bramstedt – Ortsteil Lohe (Einheitsgemeinde Hagen im Bremischen) |
Holste (Samtgemeinde Hambergen – Landkreis Osterholz) Axstedt (Samtgemeinde Hambergen – Landkreis Osterholz) |
(Quelle:)
Bokel gehört zu den ältesten Siedlungen dieser Geest und wurde urkundlich erstmals im Jahre 1110 als „Bockla“ (Buchenwald) erwähnt. Jahrhundertelang bildeten ein Teil der Hauptstraße sowie der Bock- und der Mühlenstraße das eigentliche Dorf. Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618–48) erfolgte die Besiedlung des Brinks. Das Dorf entwickelte sich langsam von 38 Feuerstellen im Jahre 1718 bis auf 50 Feuerstellen im Jahre 1791. Die Bewohner trieben fast alle Ackerbau und Viehzucht und waren überwiegend gegenüber den damaligen Grundherren (Stotel, Wersebe, Kloster Lilienthal) abgabenpflichtig. Die Gemeinschaftsteilungen und Lastenablösungen fanden erst ab 1818 statt. 1894 gehörte Bokel zum Kreis Geestemünde, Amtsgericht Hagen, Post Bokel; 1927 kam die Zugehörigkeit zum Finanzamt Wesermünde-Land.
Mit der Entstehung der Moorkolonien Kransmoor (um 1830) und Langenfelde (um 1880) sowie der Eröffnung der Eisenbahnlinie Bremen-Geestemünde (1862) mit der Station Stubben veränderte sich die Gemeinde in mancher Hinsicht:
Nach dem Ersten Weltkrieg und besonders deutlich nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Einwohnerzahl der Gemeinde durch die Eingliederung der Vertriebenen (hauptsächlich aus Westpreußen und Bessarabien) und Evakuierten beträchtlich erhöht.
Im Herbst des Jahres 1944 mussten in Bokel 220 Personen untergebracht werden, die vornehmlich in Bremerhaven nach Bombenangriffen ihre Wohnungen verloren hatten. Durch das Deutsche Wohnungshilfswerk sollten in ländlichen Gemeinden Behelfsheime geschaffen werden. In Bokel sollten zehn davon gebaut werden.
„Bis Kriegsende wurden fünf dieser Behelfsheime fertig und bezogen: zwei auf dem Bätjerplatz (…), zwei auf dem Hof Seebeck und eins in der Seebeckstraße (…). Die restlichen in Langenfelde (…), Kransmoor (…) und auf dem Lehdeberg (…) vorgesehenen Bauten wurden, da die Materialbeschaffung sehr schwierig war, nicht fertig gestellt.“
Nach 1945 entstand durch Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen sowie verbliebenen Evakuierten mit der Siedlung Lehdeberg ein neuer Ortsteil.
Der Versuch in den 1960er Jahren, Bokel und die Nachbargemeinde Stubben zu einer politischen Gemeinde zusammenzuschließen, scheiterte. Damit wurde möglicherweise die Chance vertan, bei der Verwaltungsreform um 1970 Sitz der Samtgemeinde zu werden. 1971 wurde Bokel eine der neun Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Beverstedt.
Seit dem 1. November 2011 ist Bokel eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt.
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¹ jeweils zum 31. Dezember
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Auf kommunaler Ebene wird die Ortschaft Bokel vom Beverstedter Gemeinderat vertreten.
Der Ortsvorsteher von Bokel ist Stefan Somnitz (SPD). Die Amtszeit läuft von 2021 bis 2026.
Der Entwurf des Kommunalwappens von Bokel stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.
| Blasonierung: „In Grün eine bewurzelte silberne Buche mit vier Ästen, deren Stamm mit einer goldenen Sense in Querstellung belegt ist.“ | |
| Wappenbegründung: Die Buche erinnert an die Deutung des schon 1105 als Bochla urkundlich erwähnten Ortsnamens als Buchengehölz. Die vier Äste weisen auf die vier Ortsteile Haßbüttel, Seebeck, Kransmoor und Langenfelde hin. Die Sense ist ein Sinnbild der Landwirtschaft, des Haupterwerbszweiges der Gemeinde. |
In Bokel steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen
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