| Largario | ||
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| Staat: | ||
| Kanton: | ||
| Bezirk: | Bezirk Blenio | |
| Kreis: | Kreis Acquarossa | |
| Gemeinde: | Acquarossa | |
| Postleitzahl: | 6724 | |
| frühere BFS-Nr.: | 5037 | |
| Koordinaten: | 715378 / 150269 | |
| Höhe: | 847 m ü. M. | |
| Höhenbereich: | 627–1144 m ü. M. | |
| Fläche: | 1,25 km² | |
| Einwohner: | 27 (31. Dezember 2003) | |
| Einwohnerdichte: | 22 Einw. pro km² | |
| Website: | www.acquarossa.ch | |
Largario | ||
| Karte | ||


Largario (lombardisch Larzei ) ist eine Fraktion der politischen Gemeinde Acquarossa im Schweizer Kanton Tessin. Sie bildete bis 2004 eine eigenständige Gemeinde.

Das Dorf liegt am rechten Ufer des Brenno und am Fuss der Punta di Larescia (2272 m ü. M.), 20 km nördlich von Biasca.
Eine erste urkundliche Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1207 als de Largario. Der Ortsname ist eine Ableitung von lateinisch larix ‚Lerche‘.
Im 12. Jahrhundert gehörte sie zur Nachbarschaft (vicinanza generale) von Olivone, Campo und Largario, die noch heute eine einzige Bürgergemeinde bilden. Largario wurde wahrscheinlich um 1300 zur selbstständigen Pfarrei. Die 1283 erwähnte Kirche Santi Pietro e Paolo wurde 1765–1767 umgebaut.
Binnen- und Auswanderung führten im 19. und 20. Jahrhundert zu einem beträchtlichen Bevölkerungsrückgang. Um 2000 war die Hälfte der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig, die Hälfte arbeitete ausserhalb Largarios. Von 1969 bis zur Eingemeindung war ein vom Staatsrat ernannter geschäftsführender Gemeindesekretär für die Gemeindeverwaltung verantwortlich. Im Jahr 2000 wurde die Bürgergemeinde von Olivone, Campo und Largario für ihren Einsatz bei der Waldpflege mit dem Binding-Preis geehrt.
Auf den 4. April 2004 schloss sich Largario mit Castro, Corzoneso, Dongio, Leontica, Lottigna, Marolta, Ponto Valentino und Prugiasco zur neu gebildeten Gemeinde Acquarossa zusammen. Die bisherige Ortsbürgergemeinde Olivone, Campo und Largario blieb auch nach der Fusion der Einwohnergemeinden bestehen.
1980 war Largario einwohnermässig die kleinste Gemeinde der Schweiz, 1990 die kleinste Gemeinde im Kanton Tessin.
Leontica liegt an der Strasse Corzoneso–Acquarossa, die in Corzoneso und Acquarossa von der Lukmanierpassstrasse abzweigt. Im öffentlichen Verkehr wird Leontica von der Buslinie 62.133 Acquarossa–Leontica der Autolinee Bleniesi erschlossen.
Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.