Lattenbuch Stadt Herrieden | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 12′ N, 10° 27′ O |
| Höhe: | 484 m ü. NHN |
| Einwohner: | 134 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 91567 |
| Vorwahl: | 09825 |
Lattenbuch ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Lattenbuch liegt in der Gemarkung Oberschönbronn.
Beim Kirchdorf entspringt der Lattenbuchergraben, der 0,75 km südwestlich als linker Zufluss der Wieseth mündet. Der Ort liegt auf einer flachhügeligen Hochebene mit kleinen Waldgebieten und Acker- und Grünland. Im Nordosten wird die Flur In der Klinge genannt, im Südosten Espan.
Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Böckau (0,9 km südlich) und Oberschönbronn (1,1 km südlich) jeweils zur Kreisstraße AN 52, nach Sickersdorf zur AN 37 (1,3 km westlich) und direkt zur AN 37 (1 km nordwestlich), nach Heuberg (2,2 km nordöstlich) und nach Limbach zur Staatsstraße 2248 (2 km östlich).
Lattenbuch lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 19 Anwesen (5 Halbhöfe, 14 Güter) und einem Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das eichstättische Oberamt Wahrberg-Herrieden. An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Lattenbuch dem Steuerdistrikt Gräbenwinden und der Ruralgemeinde Oberschönbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Lattenbuch am 1. Januar 1972 nach Herrieden eingemeindet.
In Lattenbuch gibt es neun Baudenkmäler:
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 140 | 150 | 162 | 155 | 167 | 186 | 192 | 202 | 181 | 166 | 134 |
| Häuser | 23 | 23 | 38 | 39 | 38 | 36 | 36 | 33 | |||
| Quelle |
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Elbersroth) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt.