Beim Kirchdorf entspringt der Lattenbuchergraben, der 0,75km südwestlich als linker Zufluss der Wieseth mündet. Der Ort liegt auf einer flachhügeligen Hochebene mit kleinen Waldgebieten und Acker- und Grünland. Im Nordosten wird die Flur In der Klinge genannt, im Südosten Espan.
Haus Nr. 4: Wohnstallhaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, 1909, Inschrifttafel mit Kreuzigung, 18. Jahrhundert, wieder verwendet 1909; Scheune, eingeschossiger Satteldachbau, wohl gleichzeitig
Haus Nr. 19: Wohnstallhaus, massiv, zweite Hälfte 18. Jahrhundert
Haus Nr. 33: Wegkreuz, gusseisernes Kruzifix, Mitte 19. Jahrhundert, am Ortsausgang nach Schönau.
in Lattenbuch: eingeschossiges Tagelöhnerhaus, teilweise verputztes Fachwerk, spätes 18. Jahrhundert
in Lattenbuch: Wegkreuz, Gusseisen, Mitte 19. Jahrhundert, an der Dorfstraße
Berglesfeld: Votivkreuz, Wegkreuz, gusseisernes Kruzifix auf Sandsteinsockel, mit Inschrift: „Für glückliche Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg“, wohl zweites Viertel 20. Jahrhundert, an der Straße nach Oberschönbronn
Lindlein: Wegkreuz, Gusseisenkruzifix, Mitte 19. Jahrhundert, an der Straße nach Schönau, 300 Meter außerhalb
von Lattenbuch zur Kreisstraße AN 37: Gedenkstein in Bildstockform, bezeichnet „1928“; 1,5 Kilometer außerhalb an der Straße nach Schönau
↑Johann Bernhard Fischer:Lattenbuch. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.188 (Digitalisat).
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.3, Sp.279.
↑Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“.