Stegbruck Stadt Herrieden | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 14′ N, 10° 28′ O |
| Höhe: | 423 m ü. NHN |
| Einwohner: | 106 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 91567 |
| Vorwahl: | 09825 |
Stegbruck, Luftaufnahme (2016) | |
Stegbruck ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Stegbruck liegt in der Gemarkung Heuberg.
Das Dorf liegt am rechten Ufer der Altmühl. Es ist umgeben von einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Grünland mit vereinzeltem Baumbestand und Ackerland. Im Nordwesten wird das Flurgebiet Im Mühlgrund genannt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hilsbach (1,7 km nordwestlich) bzw. nach Brünst zur Kreisstraße AN 37 (1,3 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Herrieden zur Staatsstraße 2249 (0,7 km nordöstlich) bzw. nach Stadel (2 km westlich).
Der Ort wurde im 12. Jahrhundert gegründet und nach der in der Nähe befindlichen Brücke über die Altmühl benannt. Im Jahre 1802 gab es im Ort 16 Haushalte, die alle dem eichstättischen Oberamt Wahrberg-Herrieden unterstanden. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) gehörte Stegbruck zum Steuerdistrikt Heuberg. Wenig später entstand die Ruralgemeinde Stegbruck gebildet. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Herrieden zugeordnet. Spätestens 1840 wurde Stegbruck der Ruralgemeinde Heuberg zugewiesen.
Am 1. Juli 1971 wurde Stegbruck im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.
In Stegbruck gibt es acht Baudenkmäler:
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 131 | 212 | 127 | 120 | 130 | 128 | 147 | 174 | 117 | 124 | 106 |
| Häuser | 24 | 26 | 27 | 23 | 22 | 24 | 22 | 25 | |||
| Quelle |
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.