Leibelbach
Geschichte
Der Ortsname leitet sich von einem gleichlautenden Gewässernamen ab. Sollte sich das Bestimmungswort des Gewässernamens tatsächlich vom alemannischen Wort „lobel“ (= guter Herr) ableiten, wäre die Gründung des Ortes in karolingischer Zeit (8./9. Jahrhundert) zu datieren.
Im Jahre 1801 gab es in dem Ort sechs Haushalte, die alle dem Hochstift Eichstätt untertan waren.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) gehörte Leibelbach zur Ruralgemeinde Lammelbach . Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Juli 1971 nach Herrieden eingemeindet.
Baudenkmäler
Haus Nr. 3: Bildstock, an der Giebelseite des Gebäudes, mit Holzfiguren, Heilige Dreifaltigkeit, Maria Immaculata, von Johann Mutschelle dem Jüngeren, bezeichnet 1731
In Leibelbach: Kriegerdenkmal, Gusseisenkreuz auf Sandsteinsockel, bezeichnet 1914/18, verändert nach 1945; am Ortsausgang Richtung Lammelbach
Sandfeld: Wegkreuz, gusseisernes Kruzifix auf Sandsteinsockel, Mitte 19. Jahrhundert; 100 Meter außerhalb an der Straße nach Limbach
Einwohnerentwicklung
Jahr
00 181800 184000 186100 187100 188500 190000 192500 195000 196100 197000 1987
Einwohner
46 58 53 55 47 53 52 72 54 53 54
Häuser
10 10 10 9 10 10 9 15
Quelle
Literatur
Johann Kaspar Bundschuh : Laiblbach . In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken . Band 3 : I–Ne . Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301 , OCLC 833753092 , Sp. 256–257 ( Digitalisat ).
Johann Kaspar Bundschuh : Leibelbach . In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken . Band 6 : V–Z . Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328 , OCLC 833753116 , Sp. 829 ( Digitalisat ).
Richard Hermann : Altgemeinde Lammelbach . In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl . Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2 , S. 243 .
Georg Paul Hönn : Laybach . In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises . Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613 , S. 209 ( Digitalisat ).
Hans Karlmann Ramisch : Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale . Band 21 ). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426 , S. 87 .
Fußnoten
1 2 Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987 . Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X , OCLC 231287364 , S. 328 ( Digitalisat ).
↑ Gemeinde Herrieden, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 1. August 2023.
↑ Webkarte. ALKIS® -Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas . LDBV , abgerufen am 5. Oktober 2024 .
↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung . In: BayernAtlas . LDBV , abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie ).
↑ R. Herrmann: Altgemeinde Lammelbach , S. 243.
↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken , Bd. 3, Sp. 256.
↑ Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie , abgerufen am 30. März 2025 .
1 2 3 Denkmalliste für Herrieden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude.
↑ Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen . Ansbach 1818, OCLC 1071656043 , S. 53 ( Digitalisat ).
1 2 Eduard Vetter (Hrsg.) : Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern . Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891 , S. 159 ( Digitalisat ).
↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter : Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon . In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern . Band 5 . Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812 , Sp. 1024 , urn : nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 ( Digitalisat ).
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↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.) : Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131 , Abschnitt III, Sp. 1121 ( Digitalisat ).
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1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950 . Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975 , OCLC 183218794 , Abschnitt II, Sp. 1057 ( Digitalisat ).
↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961 . Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959 , OCLC 230947413 , Abschnitt II, Sp. 776 ( Digitalisat ).
↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern . Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384 , OCLC 220710116 , S. 170 ( Digitalisat ).
↑ Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023 .
↑ Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023 .