| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 46′ N, 12° 31′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Straubing-Bogen | |
| Höhe: | 366 m ü. NHN | |
| Fläche: | 78,41 km² | |
| Einwohner: | 4370 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94339 | |
| Vorwahl: | 09427 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SR, BOG, MAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 78 146 | |
| Gemeindegliederung: | 51 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schulstr. 6 94339 Leiblfing | |
| Website: | www.leiblfing.de | |
| Erster Bürgermeister: | Georg Emer (FW) | |
| Lage der Gemeinde Leiblfing im Landkreis Straubing-Bogen | ||
Leiblfing ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.
Die Gemeinde befindet sich in der Region Donau-Wald an der Aiterach im südlichen Landkreis Straubing-Bogen zwischen Straubing und Dingolfing. Der Hauptort Leiblfing dehnt sich im Aitrachtal aus. Das Gemeindegebiet ähnelt trotz der hügeligen Ausprägung und seiner Bewaldung dem Gäuboden. Im regionalen Dialekt wird Leiblfing als „Leiwefing“ ausgesprochen.
Es gibt 51 Gemeindeteile:
Es gibt die Gemarkungen Eschlbach, Hailing, Hainsbach, Hankofen, Leiblfing, Metting, Obersunzing und Schwimmbach.
Seit dem 30. März 2012 ist die Gemeinde Leiblfing Mitglied der „ILE Gäuboden“. Weitere Mitglieder dieses Zusammenschlusses sind die Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen. Ein wesentliches Instrument der integrierten ländlichen Entwicklung ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). Dieses wurde Mitte des Jahres 2016 abgeschlossen.
Die ursprünglichen Grundherren von Leiblfing, Eschlbach, Walting und Hailing waren die Grafen von Leonsberg. Leiblfing gehörte später zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Leonsberg des Kurfürstentums Bayern.
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. April 1971 die Gemeinde Eschlbach eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Obersunzing hinzu. Hailing, Hankofen, Metting und Schwimmbach sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Hainsbach und Oberpiebing folgten am 1. Mai 1978. Außerhienthal (von Oberpiebing) wurde bereits 1979 an die Gemeinde Salching abgegeben. 1982 wurde Saulbach aus der Gemeinde Leiblfing in die Gemeinde Feldkirchen umgegliedert.
Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 3396 auf 4191 um 795 Einwohner bzw. um 23,4 %.
(Quelle: LfStat, Gemeinde Leiblfing)
Der Gemeinderat besteht aus 16 Mitgliedern. Für den Ortsteil Metting gibt es einen Ortssprecher. Die Gemeinderatswahlen seit 2014 ergaben folgende Stimmenanteile bzw. Sitzverteilungen:
| Partei/Liste | 2026 | 2020 | |
|---|---|---|---|
| % | Sitze | Sitze | |
| CSU | 34,0 | 5 | 6 |
| Freie Wähler | 48,7 | 8 | 7 |
| SPD | 17,2 | 3 | 3 |
| Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin zwei rote Leisten, in Rot ein auf einem silbernen Seitenvierberg emporsteigender silberner Löwe.“ | |
| Wappenbegründung: Der Löwe auf dem Seitenvierberg ist redendes Bild für die Grafen von Leonsberg, die im Hochmittelalter die wichtigsten Grundherren im Gemeindegebiet von Leiblfing waren. Die Vogtei über die Kirche in Leiblfing verkauften die Grafen von Leonsberg 1306 an das Domkapitel Regensburg. Daran erinnern die Hochstiftsfarben Silber und Rot. Die zwei roten Leisten im silbernen Schildhaupt sind vom Wappen der Herren von Leublfing übernommen, die im 12. Jahrhundert als Ministerialen der Bischöfe von Regensburg nachweisbar sind und bis in das 19. Jahrhundert wichtige Ämter im bayerischen Staatsdienst einnahmen.
Dieses Wappen wird seit 1982 geführt. |
Seit Mai 2000 besteht eine Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Affi.
2023 gab es 1264 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, 2006 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort und 47 Arbeitslose. In der Gemeinde befinden sich zahlreiche mittelständische Betriebe. Zudem sind noch einige Familienbetriebe zu finden. Land- und Forstwirtschaft werden bis auf wenige Ausnahmen als Nebenerwerb betrieben.
Das Gewerbesteueraufkommen belief sich im Jahr 2023 auf 2,2 Millionen Euro. Die Verschuldung je Einwohner betrug 1987 Euro.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2024):
Die Fußballmannschaft der SpVgg Hankofen-Hailing spielt in der viertklassigen Regionalliga Bayern. Heimspielstätte ist das Maierhofer Bau-Stadion.