| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 57′ N, 12° 45′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Straubing-Bogen | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Hunderdorf | |
| Höhe: | 400 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,97 km² | |
| Einwohner: | 1012 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 127 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94336 | |
| Vorwahlen: | 09422 u. 09962 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SR, BOG, MAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 78 198 | |
| Gemeindegliederung: | 27 Gemeindeteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Sollacher Str. 4 94336 Hunderdorf | |
| Website: | www.windberg.de | |
| Erster Bürgermeister: | Helmut Haimerl jun. (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Windberg im Landkreis Straubing-Bogen | ||
Windberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.
Die Gemeinde liegt in der Planungsregion Donau-Wald.
Es gibt 27 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Historische Gemeindeteile waren Haidbühel und Meidenberg. 1978 wurden die Gemeindeteile Gottesberg, Mitterbühl und Osterberg zur Stadt Bogen ausgegliedert.
Es gibt nur die Gemarkung Windberg.
Windberg war ursprünglich Sitz der Grafen von Bogen. Das örtliche Kloster Windberg wurde durch Graf Albert I. von Bogen unter Mitwirkung des Bischofs Otto I. von Bamberg Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet. Der Ort selbst gehörte seit dem Mittelalter zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Windberg besaß eine geschlossene Hofmark und wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Kirche wurde Pfarrkirche, die Prälatur Pfarrhof. Der Konventsbau kam in Privatbesitz und beherbergte ab 1835 eine Brauerei. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.
Das Wappen der Grafen von Bogen war das (bayerische) Rautenwappen. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Bogener ging ihr Rautenwappen auf die Wittelsbacher über. Mit Ende der Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern übernahm der Freistaat Bayern das Rautenwappen aus Windberg.
Im Jahr 1923 wurde das Kloster durch Prämonstratenser aus der niederländischen Abtei Berne-Heeswijk wiedererrichtet.

Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 895 auf 1120 um 225 Einwohner bzw. um 25,1 %.
Windberg ist Sitz einer katholischen Pfarrei mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.
Erster Bürgermeister ist seit Mai 2020 der 2026 wiedergewählte Helmut Haimerl junior (CSU/Neue Wählergemeinschaft (NWG)). Sein Vorgänger von 2008 bis 2020 war Johann Gstettenbauer, bis 2008 war wiederum Josef Wurm Erster Bürgermeister.
Die Kommunalwahlen seit 2002 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:
| Partei/Wählergruppe | Sitze | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2002 | 2008 | 2014 | 2020 | 2026 | |
| CSU-Neue Wählergemeinschaft | 9 | 8 | 12 | 12 | 12 |
| Aktive Windberger Bürger | 3 | 4 | — | — | – |
| Gesamt | 12 | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau; vorne auf grünem Dreiberg ein linksgewendeter, springender roter Windhund, hinten über zwei schräggekreuzten silbernen Kerzen eine goldene heraldische Lilie.“ | |
| Wappenbegründung: Der Windhund bezieht sich auf das Wappen des 1142 gegründeten und das Gemeindeleben seit dem Hochmittelalter stark prägenden Prämonstratenserklosters Windberg übernommen. Die geografische Lage der Gemeinde wird mit dem Dreiberg gekennzeichnet und verweist auf die Vorberge des Bayerischen Waldes. Der Windhund auf dem Dreiberg ergibt eine für den Namen Windberg redende heraldische Figur. Die Lilie bezieht sich auf das Marienpatrozinium der Klosterkirche, die zwei gekreuzten Kerzen verweisen wiederum auf den in der Gemeinde besonders verehrten, heiligen Blasius. Die Feldfarben Silber und Blau sind vom bekannten Rautenwappen der Grafen von Bogen hergeleitet, die als Stifter des Klosters Windberg und als mächtige Herrscher in der Frühgeschichte des Gemeindegebiets von größter Bedeutung waren. Ihr Wappen ging 1242 an die Wittelsbacher und später an das Land Bayern über.
Wappenführung seit 1980 nach Beschluss des Gemeinderats und mit Zustimmung der Regierung von Niederbayern. |

Die Klosteranlage des Klosters Windberg ist heute noch in großen Teilen vorhanden, wobei die Mehrzahl der Gebäude rund um die Kirche heute in Privatbesitz ist. Dieser Dorfkern wurde bei der Dorferneuerung von 1995 bis 2005 restauriert und renoviert. Erwähnenswert ist auch die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz am Kreuzberg.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 47 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 311. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 296 ha, davon waren 103 ha Ackerfläche und 192 ha Dauergrünfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):