Merxheim (Haut-Rhin)

Merxheim
Merxheim (Frankreich)
Merxheim (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Thann-Guebwiller
Kanton Guebwiller
Gemeindeverband Région de Guebwiller
Koordinaten 47° 55′ N, 7° 18′ OKoordinaten: 47° 55′ N, 7° 18′ O
Höhe 208–229 m
Fläche 9,10 km²
Einwohner 1.396 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 153 Einw./km²
Postleitzahl 68500
INSEE-Code

Merxheim [mɛʁks.(h)ajm] ⓘ ist eine französische Gemeinde mit 1.396 Einwohnern (1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller und zum Kanton Guebwiller.

Geografie

Die Gemeinde Merxheim liegt etwa auf halbem Weg zwischen Mülhausen und Colmar an der Lauch, im östlichen Gemeindegebiet verläuft ihr späterer Zufluss Lohbach (örtlicher Alternativname: Waldbach).

Nachbargemeinden sind (von Norden im Uhrzeigersinn) Gundolsheim, Meyenheim, Réguisheim, Raedersheim, Issenheim und Bergholtz.

Geschichte

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte Merxheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Gebweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr191019621968197519821990199920072017
Einwohner77594395098610011039114712761261

Sehenswürdigkeiten

Die Kirche St.-Peter-und-Paul wurde 1772 neu errichtet. Der romanische Glockenturm stammt allerdings schon aus dem 11. Jahrhundert. Die Kirche steht als Monument historique unter Denkmalschutz.

Kirche St. Peter und Paul
Rathaus (Mairie)

Infrastruktur

Merxheim hat einen eigenen Haltepunkt an der Bahnstrecke Strasbourg–Basel und direkte Straßenverbindungen nach Raedersheim, Issenheim, Gundolsheim und Meyenheim.

Gemeindepartnerschaften

Seit 1973 ist die gleichnamige deutsche Gemeinde Merxheim in Rheinland-Pfalz Partnergemeinde von Merxheim.

Literatur

Commons: Merxheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Kreis Gebweiler. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juni 2024; abgerufen am 18. Februar 2026.
  2. ↑ Datenbank Monuments historiques
  3. ↑ Rat der Gemeinden und Regionen Europas/Deutsche Sektion (Memento des Originals vom 26. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.