Osterhof

Osterhof
Gemeinde Burgthann
Koordinaten: 49° 20′ N, 11° 21′ OKoordinaten: 49° 20′ 27″ N, 11° 20′ 59″ O
Höhe: 454 m ü. NHN
Einwohner: 30 (25. Mai 1987)
Postleitzahl: 90559
Vorwahl: 09183
Osterhof, Sägewerk
Osterhof, Sägewerk

Osterhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern). Osterhof liegt in der Gemarkung Schwarzenbach.

Geografische Lage

Der Weiler Osterhof liegt am Fuße des Brentenbergs (576 m ü. NHN) und am Schwarzenbach, einem linken Zufluss der Schwarzach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ezelsdorf (1,4 km südlich) bzw. nach Schwarzenbach zur Staatsstraße 2401 (1,4 km nördlich).

Geschichte

Osterhof wurde im Jahre 1852 als Aussiedlerhof auf dem Gemeindegebiet von Schwarzenbach gegründet und hieß ursprünglich „Hauptmannshof“. Um das Jahr 1900 übernahm ein Fürther Bauunternehmer das Weidegut und ließ dort ein schlossähnliches Wohngebäude errichten. Um 1926 übernahm eine Mühlenbesitzer den Hof und richtete dort eine Geflügelfarm ein. Nach Elektrifizierung im Jahre 1949 wurde am Osterhof ein Sägewerk errichtet.

Am 1. Januar 1972 wurde der Weiler zusammen mit der Gemeinde Schwarzenbach im Rahmen der bayerischen Gebietsreform nach Burgthann eingemeindet.

Wirtschaft

In Osterhof befindet sich ein Sägewerk.

Literatur

Commons: Osterhof (Burgthann) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).
  2. ↑ Gemeinde Burgthann, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 8. November 2024.
  3. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. November 2024.
  4. ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  5. ↑ Positionsblätter 1:25.000. (um 1860). In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. November 2024.
  6. 1 2 Hans Wedel: Burgthann - Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großmeneinde. Hrsg.: im Selbstverlag. Druckerei Carl Hessel GmbH Feucht, Burgthann 1982, S. 334.
  7. ↑ Burgthann > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 8. November 2024.