Westhaid Gemeinde Burgthann | |
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| Koordinaten: | 49° 22′ N, 11° 20′ O |
| Höhe: | 445 m ü. NHN |
| Einwohner: | 37 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 90559 |
| Vorwahl: | 09183 |
Ortseingang Westhaid | |
Westhaid ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern). Peunting liegt in der Gemarkung Dörlbach.
Der Weiler liegt am Heinzelberg (453 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Burgthann zur Staatsstraße 2401 (1,3 km südwestlich) bzw. nach Dörlbach ebenfalls zur St 2401 (1,5 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schwarzenbach zur St 2401 (1,3 km südlich).
Eine erste Besiedelung des Gebiets um Westhaid wird durch Funde der späten Bronze- und Urnenfelderzeit in der unmittelbar südöstlich an den Weiler anschließenden Flur Aulach belegt. Eine Siedlung der Hallstattzeit wurde durch fünf, in der Flur Windau befindliche Hügelgräber nachgewiesen, die im Jahre 1871 beim Bau des "Kriegerdenkmals Dörlbacher Au" vom Altdorfer Seminarlehrer Johann Böhm freigelegt wurden.
Die urkundliche Ersterwähnung des Weilers ist auf das Jahr 1339 datiert. In einer schriftlichen Quelle des Jahres 1361 wurde die Ortschaft als "Westhaiden" vermerkt. Mit einer Urkunde der Adeligen Hermann von Freudenberg, Albrecht von Egloffstein zu Reicheneck und Hanns von Sparneck zu dem Stein wurde der Verkauf eines Hofes zu "Westhaide" an den Altdorfer Bürger Ulrich Daum vertraglich geregelt.
Im Jahre 1797 bestand Westhaid aus 7 Anwesen, die hochgerichtlich dem Pflegamt Altdorf zugeordnet waren. Bezeichnend ist, dass dieser Anspruch der Altdorfer vom Oberamt Burgthann vehement bestritten wurde.
Im Jahre 1806 wurde Westhaid Teil des neu gegründeten Königreichs Bayern. Mit den Gemeindeedikten von 1808 und 1818 wurde Westhaid dem Steuerdistrikt Rasch und der Ruralgemeinde Dörlbach zugewiesen.
1927 wird der Ort elektrifiziert. Finanziert wird dies durch den Verkauf von rd. 200 Eichenstämmen, die im Jahre 1856 auf dem Weidegebiet Windau gepflanzt worden waren.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Dörbach – und damit auch Westhaid – nach Burgthann eingemeindet.
| Jahr | 1824 | 1850 | 1871 | 1925 | 1950 | 1970 | 1987 |
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| Einwohnerzahl | 56 | 49 | 65 | 44 | 59 | 36 | 37 |
Quellen: 1824–1850 / 1871–1987