Peunting Gemeinde Burgthann | |
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| Koordinaten: | 49° 21′ N, 11° 21′ O |
| Höhe: | 442 m ü. NHN |
| Einwohner: | 45 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 90559 |
| Vorwahl: | 09183 |
Peunting Luftaufnahme (2020), am unteren Bildrand der Ludwig-Donau-Main-Kanal | |
Peunting ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern). Peunting liegt in der Gemarkung Dörlbach.
Das Dorf liegt auf freier Flur. Im Südosten steigt das Gelände zum Peuntinger Holz an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schwarzenbach (0,7 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2401 (1,3 km nordöstlich).
Anders als bei vielen „ing-Orten“ erfolgte die Gründung des Dorfes nicht im Rahmen der Bajuwarischen Landnahme, vielmehr ist der Ortsname mit einem eingezäunten Hof (Beunde = eingehegter Besitz) zu erklären.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1339. Vier Jahre später, also in 1343, befindet sich der Ort in Händen eines „Chunrat von Ponting“. 1360 kommt „Peunting(en)“ unter die Lehenshoheit des Nürnberger Burggrafen Albrecht.
Als Folge des Landshuter Erbfolgekriegs wurde das Amt Altdorf im Jahre 1504 von der Freien Reichsstadt Nürnberg erobert und der Stadt Nürnberg mit dem „Kölner Schiedsspruch“ des Jahres 1505 durch Kaiser Maximilian I. auch rechtlich zugesprochen. Hierüber kam auch Peunting unter Nürnberger Herrschaft.
1806 erfolgte die Angliederung an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikten von 1808 und 1818 wurde Peunting dem Steuerdistrikt Rasch und der Ruralgemeinde Dörlbach zugewiesen.
1927 wird der Ort elektrifiziert. Im Jahre 1958 wird Peunting an die Wasserversorgung des Zweckverbandes „Schwarzenbach-Dörlbach“ angeschlossen.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Dörlbach – und damit auch Peunting – nach Burgthann eingegliedert.
| Jahr | 1824 | 1850 | 1871 | 1925 | 1950 | 1970 | 1987 |
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| Einwohnerzahl | 41 | 39 | 50 | 46 | 61 | 32 | 45 |
Quellen: 1824–1850 / 1871–1987