| Simard | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Bourgogne-Franche-Comté | |
| Département (Nr.) | Saône-et-Loire (71) | |
| Arrondissement | Louhans | |
| Kanton | Louhans | |
| Gemeindeverband | Bresse Louhannaise Intercom’ | |
| Koordinaten | 46° 43′ N, 5° 11′ O | |
| Höhe | 187–212 m | |
| Fläche | 22,12 km² | |
| Einwohner | 1.175 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 53 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 71330 | |
| INSEE-Code | 71523 | |
| Website | https://www.mairie-simard.fr/ | |
Simard ist eine französische Gemeinde in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Département Saône-et-Loire. Sie gehört zum Arrondissement Louhans, zum Kanton Louhans und zum Gemeindeverband Bresse Louhannaise Intercom’. Die Gemeinde hat 1.175 Einwohner (Stand 1. Januar 2023), sie werden Simardins, resp. Simardines genannt.


Simard ist die zentralste Gemeinde im Arrondissement Louhans. Sie liegt sowohl in Nord-Süd-, als auch in Ost-West-Richtung genau in der Mitte. Sie liegt 10,8 Kilometer nordnordwestlich des Kantonshauptortes Louhans-Châteaurenaud.
Im Norden grenzt Simard an Devrouze, im Nordosten an Saint-Germain-du-Bois, im Südosten an Saint-Usuge. Im Süden liegt Juif, im Südwesten Vérissey und im Nordwesten Thurey.
Die Gemeinde liegt in der Landschaft der Bresse.
Die Gemeinde wird durch INSEE eingestuft als «Ländliche Ortschaft mit verstreuter Besiedlung». Die Bevölkerung lebt etwa zu 10 % im Bourg, die übrigen in Weilern und Einzelsiedlungen.
Die Gemeinde weist 120 Hektar bewaldete Flächen auf, was 5,4 % der Gemeindefläche entspricht. Die Bewaldung setzt sich zusammen aus 90 % Laubwald und 10 % Eichen- und Buchenwald. Die bewaldeten Flächen liegen vor allem im Südwesten – Les Renardières – im Weiteren finden sich kleine Flächen verstreut im ganzen Gemeindegebiet, vereinzelt auch kleine Pappelplantagen.
In der Gemeinde werden 1542,9 Hektar (entsprechend 69,5 % des Gemeindegebiets; Stand 2024) als landwirtschaftlich genutzte Flächen deklariert, wovon 3,1 Hektar für den Bioanbau zugelassen sind (Stand 2022, 2021 noch 29,8 ha). Rund 20 % des Landwirtschaftslandes wird permanent als Wiese genutzt, auf 12 % wird Raps, auf 21 % wird Weichweizen und auf rund 18 % Körner- und Silomais angebaut.
An stehenden Gewässern befinden sich in der Gemeinde sieben benannte Étangs, nebst einer großen Zahl an Weihern und Teichen. Aufgrund der bestehenden Biefs ist davon auszugehen, dass einst weitere Étangs bestanden, die in neuerer Zeit aufgelassen wurden.
Im Nordteil der Gemeinde befindet sich der Étang Neuf *, etwa 1,1 Kilometer nordnordöstlich des Bourg. Es ist allerdings fraglich, ob es sich bei diesem Gewässer um einen Étang handelt, in Kartenwerken sind keine Biefs zu sehen, die die Bewirtschaftung des Étangs ermöglichen.
An der westlichen Gemeindegrenze liegt der Étang Gibot *, allerding zu einem kleinen Teil in der Gemeinde Simard. Er entwässert in den Ruisseau Briant, der nach Norden fließt.
Etwas östlich davon liegt der Étang de Bassimont *, der sein Wasser ebenfalls in den Ruisseau Briant schickt.
Fast gegenüber, das heisst an der Ostgrenze der Gemeinde, liegt der Étang Paroin *, der mit dem Ruisseau de Chaintre nach Süden entwässert. Etwas südöstlich liegt der Étang des Bas *, auf dem Weg des Ruisseau de Chaintre. Etwas westlich liegt der Étang Gallet *, dessen Bief in den Ruisseau de Chaintre mündet.
Ganz im Süden der Gemeinde liegt der Étang Sauvage *, allerdings zum größten Teil auf dem Gebiet der Gemeinde Juif. Sein Wasser fließt in die Servonne.
Simard nimmt eine eindeutige Passlage ein und ungefähr südlich des Bourg erstreckt sich die Wasserscheide von West nach Ost. Im Norden fließt das Wasser in den Doubs, im Süden in die Seille. Diese Tatsache wird klar, wenn wir die Fliessgewässer betrachten.
Bei den fließenden Gewässern bildet sicher La Servonne den Hauptfluss der Gemeinde. Sie entspringt in der Gemeinde, südwestlich des Weilers La Moure und fließt nach Westen. Sie bedient zwei Étangs und bildet dann die südwestliche Gemeindegrenze zu Vérissey, bis sie die Gemeinde südwärts nach Juif verlässt.
Etwas weiter östlich entspringt der Ruisseau des Roths beim Weiler Les Chandelus und fließt nach Süden, bildet ein Stück die Gemeindegrenze, bis er die Gemeinde südwärts, nach Juif verlässt. Kurze Zeit später mündet er in die Servonne.
Östlich des Weilers Les Mares Boucauts entspringt der Ruisseau de Promby, der geradewegs südwärts fließt und im Südosten die Gemeinde verlässt, um nach Saint-Usuge zu fliessen. Er mündet kurz darauf in die Servonne.
Aus dem Étang Paroin fließt der Ruisseau de Chaintre, alimentiert den Étang des Bas und verlässt die Gemeinde kurz darauf nach Saint-Usuge, um letztlich ebenfalls in die Servonne zu münden.
Das letzte Gewässer ist der Ruisseau Briant, der als Bief den Étang Gibot nach Norden verlässt. Er bildet die Gemeindegrenze zu Thurey und fließt dann in nordöstlicher Richtung durch die Gemeinde, bis er diese nördlich des Weiler Les Mares Noires nach Devrouze verlässt.
Von Nordwesten, aus der Gemeinde Thurey kommt die Départementsstraße D678 zum westlichen Gemeindegebiet. Sie verläuft südöstlich, knapp am Bourg vorbei, wendet sich dann nach Südsüdost und verlässt die Gemeinde bei Grande Chaux nach Saint-Usuge. Auf Gemeindegebiet ist die Straße 4,55 Kilometer lang. Diese Straße folgt weitgehend dem Trassee der Römerstraße, die Chalon-sur-Saône mit Lons-le-Saunier verband.
Von Norden, aus der Gemeinde Devrouze erreicht die Départementsstraße D996 die Gemeinde bei ihrem nördlichsten Punkt. Sie verläuft nach Süden, durchquert den Bourg und mündet bei Le Gallet in die D678. Ab hier verläuft sie gemeinsam mit der D678 bis nach Louhans-Châteaurenaud. Auf Gemeindegebiet ist die Straße bis zur Einmündung 3,59 Kilometer lang.
Südwestlich des Weilers Meix Vallant erreicht die Départementsstraße D44 die Gemeinde von Vérissey her. Sie verläuft kurvig nach Nordosten und mündet nach 3,05 Kilometern bei Le Gallet in die D678. Im Bourg zweigt die D44 nach Osten ab, zieht sich nordöstlich bis Le Grand Reguy, wo sie die Gemeinde nach weiteren 2,756 Kilometern nach Saint-Germain-du-Bois verlässt.
Bei La Moure mündet die Départementsstraße D254 in die D44. Sie ist 1,25 Kilometer lang, erreicht die Gemeinde im Südwesten von Juif und verläuft einigermaßen nördlich bis zur Einmündung.
Im Weiler Bons Amis zweigt aus der D678 die Départementsstraße D178 nach Norden ab. Sie wendet sich umgehend nach Osten, durchquert nach 754 Metern den Bourg und verläuft gemeinsam mit der D44 nach Osten. Bei Les Putignys zweigt sie von der D44 ab, wendet sich nach Süden, später nach Südosten, durchquert den Weiler Promby und verlässt nach 2,6 Kilometern die Gemeinde Richtung Saint-Usuge.
Durch die Gemeinde führt ganz im Osten die Bahnstrecke Dijon-Ville–Saint-Amour der SNCF, die durch die TER Bourgogne bedient wird. In der Gemeinde besteht kein Bahnhof, lediglich die Trasse führt von Devrouze her nach Süden, streift Les Putignys und verlässt die Gemeinde am südöstlichsten Punkt nach Saint-Usuge.

Durch die Gemeinde verläuft eine Hochspannungsleitung mit der Bezeichnung Ligne aérienne 63kV N° 1 Mervans – Saint-Usuge mit einer Spannung von 63 kV. Die Leitung kommt von Juif, erreicht die Gemeinde im äußersten Süden und verläuft nördlich (2,6°) für 5,8 Kilometer, um die Gemeinde nach einem leichten Knick (355°) nach Devrouze zu verlassen. Auf Gemeindegebiet wird die Leitung von 17 Hochspannungsmasten (Pylône électrique trois triangles – Dreiecks-Gittermast) getragen.
Zur Gemeinde gehören die folgenden Weiler und Fluren: L’Agrillon, Les Arcières, La Basse-Cour, Le Bessandrey, Bessimont, Le Bois-Brûlé, Les Bons-Amis, Les Bruyères, Les Burdins, Champ-du-Quain, Champ-Guinet, Chandelux, Les Commarets, La Communauté, Corbot, Les Cornillons, Les Duchamps, Le Gallet, Le Grand-Cerisier, La Grande-Chaux, Grange-Neuve, Les Grigots, Les Grosjean, Les Grubis, Les Gruères, Les Guichards, Les Hugonneaux, Marenoire, Mares-Boucaut, Le Meix-à-Longlet, Meix-Chantereau, Meix-Pernot, Le Meix-Vallant, Montfleury, La Motte, La Mourre, Le Perroir, Le Petit-Cerisier, La Petite-Chaux, Les Peutots, Planche-Callot, Le Pont-de-Briant, Le Pont-Jallot, Les Princes, Promby, Les Putigny, Les Roches, Les Toines, Les Toppes, La Tuilerie, Le Venessereau, La Vernotte, La Villeveuve, La Voirie.

Das Höhenprofil beginnt im Nordwesten, das Gelände liegt auf der durchschnittlichen Höhe der Bresse-Ebene von 200 bis 210 Metern. Ein erster Einbruch zeigt sich beim Lauf eines ehemaligen Biefs, der in den Ruisseau Briant mündet, in einer zweiten Senke fließt der Ruisseau Briant in nordöstlicher Richtung. Das Gelände gewinnt wieder an Höhe, die Profillinie schneidet die Départementsstraße D178 und die Hochspannungsleitung 63kV. Erneut folgt eine Senke mit einem Bief, der zum Ruisseau Briant fließt. Die Profillinie kreuzt nun zweimal die Départementsstraße D678. Zwischen den beiden Kreuzungspunkten liegt die Kreuzung südlich des Bourg und gleichzeitig die Linie der Wasserscheide. Das Gelände sinkt langsam ab, wird nochmals durchbrochen von einem ehemaligen Bief der in den Ruisseau de Promby fließt, später folgt der Anschnitt eines Kerbtals und schließlich die ehemalige Eisenbahnlinie und der Ruisseau de Promby, der hier nahe der Grenze südwärts fließt.
Das Klima in Simard ist warm und gemäßigt. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cfb ((Gemäßigtes) Ozeanklima). Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 12,2 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,4 °C, der kälteste der Januar mit 3,5 °C. Über ein Jahr verteilt summieren sich die Niederschläge auf 1081 mm, dabei ist der November mit 117 mm der niederschlagsreichste, während Juli als trockenster Monat 72 mm aufweist. Über das ganze Jahr werden etwa 2764 Sonnenstunden gezählt.
| Simard | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Simard
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Simard wird 1299 erstmals erwähnt, im Zusammenhang mit einem Stephanus de Simard. Allgemein wird angenommen, der Ortsname gehe zurück auf den germanischen Namen Sigmar. Die Familie Symard entstammte der Vogtei Baume in der Franche-Comté und starb erst während der Revolution aus.
Die Gemeinde bestand im Mittelalter aus drei Lehen, Bessandrey, Chaux und Simard, das der Familie der Symard gehörte. Im 15. und 16. Jahrhundert war es im Besitz der Familie Rupt, im 17. Jahrhundert der Thésut, die aus dem Charolais stammten. Durch die Heirat mit Jeanne-Marie de Thezut ging die Herrschaft 1728 über an Philibert Bernard Gagne de Perrigny. In Bessandrey, das zum Lehen Mervans gehörte, bestand ein Schloss, das 1785 zerstört wurde. Kirche und Pfarrhaus wurden 1820 erbaut, die Kirche 1869 bis 1886 renoviert und umgebaut. 1883 wird der Bahnhof der Linie Dijon–Bourg-en-Bresse eröffnet, die Knabenschule und die Mairie wurden 1889 erbaut, 1892 die Mädchenschule und die Post 1903. In Bessandrey bestand eine Ziegelei und eine Mühle, 1988 waren 53 Landwirtschaftsbetriebe in der Gemeinde.
Im Gemeindegebiet bestanden mehrere Schlösser und Herrschaften. Die Gebiete la grande-Chaux und la petite-Chaux – also der südliche Teil der heutigen Gemeinde – gehörten zur Kastellanei von Sagy.
Bessandrey, ein Afterlehen von Mervans gehörte lange Zeit Herren de Bessandrey, von denen einige in der Kirche von Simard bestattet sind. Das Schloss war schon lange verfallen und wurde 1785 abgerissen.
Die de Rupt, Herren von Vauvril, besaßen ebenfalls Lehen in Simard. Jean de Rupt, Ritter und 1532 Berater am Parlement de Dole, wurde 1551 in der Kirche von Simard beigesetzt.
Durch Dekret übernahm am 25. Juni 1658 Charles Benigne de Thésut, Berater am Parlement de Bourgogne das Lehen Bessandrey. Am 9. August 1667 übernahm er von Louis de Lorraine (1641–1718) das Lehen Simard. Am 3. Februar 1702 gingen die beiden Lehen über an Jean de Thésut.
Eine Dame de Thésut de Simard war Wohltäterin der Kirche von Simard und spendete ein Bett im Spital von Louhans. Sie heiratete Philibert Bernard Gagne de Perrigny, Président à mortier am Parlement de Bourgogne. Die Herrschaft ging dann über an Antoine Jean Gagne, Ritter, Graf von Perrigny, der später von seiner Tante, der Witwe Chamillard, die Herrschaft Louhans erbte.
Mit der Französischen Revolution 1789 wurden die Vorrechte des Adels abgeschafft, sie behielten lediglich noch ihre Titel.

Die Gemeinde verwendet das Wappen, das auf Gagne de Perrigny zurückgeht. Antoine-Jean Gagne de Perrigny erbte 1774 von seiner Tante, der Comtesse de Chamillard die Herrschaften von Louhans, Bantanges, Saint-Germain-du-Plain, Ouroux, Saint-Etienne, Simandre, sowie die Kastellanei von Sagy. Er war Graf von Louhans, Marquis von Bantanges und trug den Titel Gouverneur von Louhans.
Das Wappen findet sich auf dem Gebäude des Cafés und im Saal des Jugendzentrums. Blasonierung: In Blau drei goldene Spornräder, angeordnet 2:1.

Die Gemeinde verwendet aber auch noch ein zweites Wappen, dasjenige von Jeanne-Marie de Thésut. Sie hat 1764 im Hospital von Louhans ein Bett für die Armen der Gemeinde Simard gespendet und war Wohltäterin zugunsten der Kirche von Simard. Die de Thesut waren im 17. und 18. Jahrhundert Herren von Simard und Bessandrey. Jeanne-Marie de Thésut hatte Philibert-Bernard Gagne de Perrigny geheiratet, den Vater des Antoine-Jean de Perrigny. Die Thésut verwendeten ein Wappen, das wie folgt blasoniert ist: Auf Gold ein roter Balken mit drei goldenen Schrägkreuzen.

| Simard: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2022 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1793 | 1.291 | |||
| 1800 | 1.343 | |||
| 1806 | 1.344 | |||
| 1821 | 1.487 | |||
| 1831 | 1.499 | |||
| 1836 | 1.466 | |||
| 1841 | 1.511 | |||
| 1846 | 1.538 | |||
| 1851 | 1.557 | |||
| 1856 | 1.501 | |||
| 1861 | 1.495 | |||
| 1866 | 1.514 | |||
| 1872 | 1.569 | |||
| 1876 | 1.583 | |||
| 1881 | 1.579 | |||
| 1886 | 1.555 | |||
| 1891 | 1.583 | |||
| 1896 | 1.532 | |||
| 1901 | 1.529 | |||
| 1906 | 1.530 | |||
| 1911 | 1.502 | |||
| 1921 | 1.331 | |||
| 1926 | 1.265 | |||
| 1931 | 1.239 | |||
| 1936 | 1.161 | |||
| 1946 | 1.092 | |||
| 1954 | 1.075 | |||
| 1962 | 1.056 | |||
| 1968 | 1.023 | |||
| 1975 | 942 | |||
| 1982 | 997 | |||
| 1990 | 944 | |||
| 1999 | 877 | |||
| 2006 | 1.058 | |||
| 2016 | 1.226 | |||
| 2022 | 1.175 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1968, ab 1968 INSEE Anmerkung(en): • Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz • Höchste Einwohnerzahl 1876 mit 1583, tiefste Einwohnerzahl 1999 mit 877 (55,4 % vom Maximum) | ||||
| Bevölkerungsstruktur | Anzahl Einwohner 1 | männlich | weiblich | davon Ausländer 2 | Anteil % |
|---|---|---|---|---|---|
| 1175 | 604 | 571 | 13 | 1,1 |
| Männer | Alterstufe | Frauen |
|---|---|---|
7 |
8 | |
52 |
55 | |
139 |
118 | |
123 |
139 | |
91 |
92 | |
94 |
82 | |
98 |
77 |
Die Bevölkerungsstruktur zwischen Männern und Frauen ist ausgeglichen. Dabei sind 45 % der Bevölkerung jünger als 45 Jahre. Die Gruppe der unter 15-Jährigen macht 14,9 % aus. Demgegenüber sind 32 % der Einwohner älter als 60 Jahre und damit im Rentenalter. Diese Struktur dürfte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass seit 1999 dank einer regen Bautätigkeit die Wohneinheiten um 31 % zugenommen haben. Dadurch dürfte ein Zuzug von jungen Familien mit Kindern erfolgt sein. Bei der Gelegenheit ist darauf hinzuweisen, dass die Gemeinde rund 22 Plätze in Alters- und Pflegeheimen anbietet.
| Wohnstruktur | Anzahl Wohneinheiten | davon Häuser | Wohnungen | Sonstige | Zu-/Abnahme seit 1999 |
|---|---|---|---|---|---|
| 601 | 548 | 31 | 22 | +31,8 % = 145 WE | |
| davon Hauptwohnsitz | 503 | ||||
| Zweit- oder Ferienwohnsitz | 58 | ||||
| vakant | 40 |
In der Gemeinde gibt es nebst Kirche und Mairie (Gemeindehaus) folgende Unternehmen nach Branchen:
| Branche | Anzahl Betriebe |
|---|---|
| Industrie und verarbeitendes Gewerbe | 13 |
| Baugewerbe | 17 |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 17 |
| Information und Kommunikation | 2 |
| Finanz- und Versicherungsdienstleistungen | 2 |
| Grundstücks- und Wohnungswesen | 4 |
| Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen | 16 |
| Öffentliche Verwaltung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen | 9 |
| Sonstige Dienstleistungen | 5 |
| Land- und Forstwirtschaftsbetriebe | 12 |
In der Gemeinde befinden sich eine Bäckerei, eine Metzgerei, ein Coiffeursalon und ein Möbelladen, ferner drei Autogaragen, zwei Generalunternehmen der Baubranche, fünf Bauhandwerksbetriebe, eine Schreinerei/Zimmerei, ein Maler/Gipser und drei Installateurbetriebe. Im Ort befinden sich ein Tennis-, ein Fußball- und ein Pétanqueplatz, eine Arztpraxis, ein Physiotherapeut, fünf Krankenschwestern, drei Pflegeheime, ein Seniorenheim, ein Hilfsdienst für Senioren, ein Mehrzwecksaal, sieben Restaurants, zwei Gîtes und eine Post. Mit den weiteren Gütern des täglichen Bedarfs versorgen sich die Einwohner mehrheitlich in Saint-Germain-du-Bois. In Simard befindet sich ein Schlachterei- und Verwertungsbetrieb für Geflügel, insbesondere Poulet de Bresse.
Als AOC-Produkte sind in Simard Volaille de Bresse und Dinde de Bresse, ferner Crème et beurre de Bresse zugelassen.
In der Gemeinde bestehen folgende Bildungseinrichtungen:
und beide der Académie de Dijon unterstehen. Für die Schule gilt der Ferienplan der Zone A.
In Simard befinden sich zwei Haltestelle, La Poste und Les Bons Amis, der Linie TAD752 (transport à la demande) der Linie Saint-Germain-du-Bois ↔ Louhans-Châteaurenaud.
Es erfolgt je eine Fahrt täglich in jeder Richtung. Die Fahrt muss am Vortag angemeldet werden.