Willi Kramer ist verheiratet mit Anke Feiler-Kramer. Das Paar hat zwei Kinder (* 1996 und * 1999). Drei weitere Kinder (*1977, *1980 und *1984) entstammen einer ersten Ehe.
Archäologische Arbeiten
Von 1979 bis 1992 war Willi Kramer im Archäologischen Landesamt für die Archäologie des Mittelalters zuständig. Von 1992 bis 2004 verantwortete er die Unterwasserarchäologie in Nord- und Ostsee, danach war er Gebietsdezernent für die vier nordöstlichen Kreise Schleswig-Holsteins, und von 2009 bis 2012 hatte er die Zuständigkeit für den Denkmalschutz inne.
Mittelalterarchäologie
Ausgrabungen in Flensburg (1989–1991), Kiel, Reinbek und Wedel.
In der Open-Access-ZeitschriftMitteilungen zur Archäologie des Danewerks: 1,2026: Der Hauptwall des Danewerks im frühen achten Jahrhundert; 2,2026: Der Alte Wall auf der Halbinsel Reesholm; 3,2026: Das Westende des Seesperrwerks der Ostseeförde Schlei; 4,2026:Eine neue Ausgrabung am Krummwall des Danewerks; 5,2026: Die Position der Schanze von 1658 und ihrer Vorgängeranlage bei Rothenkrug, Klein-Dannewerk; 6,2026: Vígishlið am Danewerk-Hauptwall.
Bergung zweier Lastkähne des 18. Jahrhunderts aus der Weser bei Rohrsen: Im Jahre 1999 barg Kramer, unterstützt von dem polnischen Archäologen Robert Domzal (später Direktor des Nationalen Maritimen Museums in Danzig), im Auftrag des Weserrenaissance-Museums (Lemgo) zwei Lastkähne aus der Weser.
2009: Archäologische Dokumentationen auf dem Gelände des ehemaligen Stammlager X Az Heidkaten („Erweitertes Krankenrevier Heidkaten“) bei Kaltenkirchen
Multimediale Ausstellung "Sliesthorp-Haithabu-Schleswig" im Schleswiger Stadtmuseum
Wrack III von Haithabu nach im Jahre 1999 gemessenen Daten in einem virtuellen Museum
Gemeinsam mit Anke Feiler–Kramer erstellte er in den Jahren 2003/04 für das Stadtmuseum Schleswig die multimediale Ausstellung "Sliesthorp-Haithabu-Schleswig".
↑Unsere Abiturienten. In: Kollegbrief. Jahrbuch des Kollegs St. Blasien 22, 1968, S. 84.
↑Willi Kramer:Kulturelles Erbe unter Wasser. In: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz, Geschäftsstelle beim Bundesministerium des Innern (Hrsg.): Faltblattreihe / Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz. Band17. Bonn 1997, (DE-604)BV006665863, S.8.
↑Willi Kramer und Helmut Schlichtherle:Unterwasser-Archäologie in Deutschland. In: Antike Welt. Band26, Nr.1, 1995, S.3–16, JSTOR:44474582.
↑Römer in Germanien. In: Prof Dr Hugo Borger Dr Dieter Planck Dr Joachim Reichstein, Dr. Renate Eichholz, Dr. Willi Kramer (Hrsg.): Archäologie in Deutschland. Nr.4. Konrad Theiss, Stuttgart 1986 (booklooker.de).
↑Willi Kramer:Anfänge einer Stadtarchäologie in Flensburg. In: Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein (Hrsg.): Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein aktuell. Band1. Kiel 1988, S.9–11.
↑Willi Kramer:Mittelalterliche Kapelle unter Marktgebäude entdeckt. In: Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Archäologie in Deutschland. Band4. Theiss, Stuttgart 1989, S.41.
↑Anke Feiler, Willi Kramer:Die hölzerne Stadtbefestigung Kiels: ein Vorbericht. In: Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein (Hrsg.): Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein. Band4/5. Kiel 1994, S.47–51.
↑Anke Feiler:Die Entwicklung Kiels von der Frühen Stadt zur mittelalterlichen Stadt. Auswertung der archäologischen Ausgrabungen (1989–1991) in der Altstadt von Kiel. Hrsg.: Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Rudolf Habelt, Bonn 1996, ISBN 3-7749-2745-6.
↑Willi Kramer:Ausgrabungen auf der landesherrschaftlichen Hatzburg bei Wedel, Kreis Pinneberg: Berichte von den Ausgrabungen. In: Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (Hrsg.): Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein Aktuell. Band1/2, 1989, S.35–61.
↑Ronja Mücke:Weserlastkähne im archäologischen Befund. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv. Band34. Oceanum Verlag, Bremen 2011, ISBN 978-3-86927-034-0, S.53–70 (ssoar.info[PDF]).
↑Archäologie des Terrors. Berliner Raumfahrtexperten wollen die Legenden rund um die Nazi-Rakete V2 zerstören. In: Rudolf Augstein (Hrsg.): Der Spiegel. Band14, 2.April 1995, ISSN0038-7452 (spiegel.de).