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Die Demografie Grönlands betrachtet den heutigen Aufbau und historischen Wandel der demografischen Strukturen von Grönland in Bezug auf beispielsweise Bevölkerungszahl, Altersverteilung, Siedlungsgeografie, Migration und Ethnizität. Das Land ist Teil des Königreichs Dänemark und als solches demografisch stark von der kolonialen Vorgeschichte geprägt. Die ursprünglich nur aus wenigen Tausend Inuit bestehende Bevölkerung wurde ab dem 18. Jahrhundert kolonialisiert und vermischte sich mit den skandinavischen Kolonialangestellten. Während in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeitweise knapp ein Fünftel der Bevölkerung aus dänischen Arbeitsmigranten bestand, ist diese Zahl später wieder gesunken; seit den 2010er und vor allem den 2020er Jahren macht sich stattdessen eine wachsende Zahl asiatischer Arbeitsmigranten in der Bevölkerungsstatistik bemerkbar. Durch die Verbesserung der Lebensbedingungen vervielfachte sich die Einwohnerzahl im 20. Jahrhundert. Ab den 1970er Jahren flachte das Wachstum jedoch durch zeitweilige zwangsverhütende Maßnahmen ab. Seither hält sie sich konstant bei etwa 55.000 Personen – soziale Probleme führen zu vielen Todesfällen sowie Auswanderungen. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass die Bevölkerungsstruktur in Grönland in den kommenden Jahren vor allem durch Überalterung zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen führen wird. – Zum Artikel …