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1523 | |
|---|---|
König von Schweden. |
Papst Clemens VII. |
die damit zu existieren aufhört. | |
| 1523 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 971/972 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1515/16 |
| Aztekischer Kalender | 4. Kaninchen – Nahui Tochtli (bis Ende Januar/Anfang Februar: 3. Haus – Jei Calli) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2066/67 (südlicher Buddhismus); 2065/66 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 70. (71.) Zyklus
Jahr des Wasser-Schafes 癸未 (am Beginn des Jahres Wasser-Pferd 壬午) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 885/886 (Jahreswechsel April) |
| Dangun-Ära (Korea) | 3856/57 (2./3. Oktober) |
| Iranischer Kalender | 901/902 |
| Islamischer Kalender | 929/930 (Jahreswechsel 9./10. November) |
| Jüdischer Kalender | 5283/84 (9./10. September) |
| Koptischer Kalender | 1239/40 |
| Malayalam-Kalender | 698/699 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1833/34 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1834/35 (Jahreswechsel Oktober) |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1579/80 (Jahreswechsel April) |

Das Jahr 1523 beginnt mit dem Abzug des Johanniterordens aus Rhodos, nachdem er nach einjähriger Belagerung vor den Osmanen kapituliert hat. Diese machen damit trotz großer eigener Verluste einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Herrschaft über das östliche Mittelmeer. Die Ritter erhalten freies Geleit und gehen zunächst auf die venezianische Insel Kreta.
Im Norden Europas zerbricht die Kalmarer Union, nachdem sich Schweden mit der Wahl von Gustav I. Wasa zum König aus dem Verband mit Dänemark und Norwegen gelöst hat. König Christian II. wird zur Abdankung gezwungen und geht in die Niederlande ins Exil.
Innerhalb des Heiligen Römischen Reiches werden mit dem Ritterkrieg, dem Fränkischen Krieg und der Hildesheimer Stiftsfehde gleich mehrere kleinere Kriege geführt, während das Reich selbst unter Kaiser Karl V. weiterhin in den Krieg mit Frankreich unter Franz I. verstrickt ist.
In Rom wird vom Konklave mit Clemens VII. ein weiterer Medici-Papst zum Nachfolger des verstorbenen Hadrian IV. gewählt. Auch in Venedig gibt es mit Andrea Gritti einen neuen Dogen, und in Mittelamerika führen die spanischen Konquistadoren ihre Eroberungsfeldzüge nach der erfolgreichen Unterwerfung des Aztekenreichs fort.



Pedro de Alvarado, der zuvor an dem Eroberungsfeldzug des Hernán Cortés teilgenommen hat, unternimmt gemeinsam mit seinem Cousin Gonzalo de Sandoval die Heerführung über eine Armee, die aus 120 Reitern, 300 Fußsoldaten und mehreren hundert indianischen Hilfstruppen aus Cholula und Tlaxcala besteht. Auf Anweisung von Cortés führen die beiden die Armee ins Hochland von Chiapas mit der Zielrichtung Guatemala. Die dortigen Cakchiquel haben die Spanier gegen ihre Feinde, die Quiché, zur Hilfe gerufen.
Hernan Cortés entsendet Cristóbal de Olid, einen Weggefährten der ersten Stunde, der ihm bislang treu ergeben war, nach Honduras, um dieses Land zu erobern. Auf seiner Reise macht dieser jedoch Station in Havanna, wo er auf seinen alten Dienstherren Diego Velázquez de Cuéllar trifft, der mit Cortés verfeindet ist. Olid beginnt daraufhin, Honduras im Auftrag von Velázquez für sich selbst zu erobern. Er landet am 3. Mai in der Bucht von Honduras beim heutigen Hafen Puerto Cortés und gründet die Stadt Triunfo de la Cruz. Danach erklärt sich selbst zum Gouverneur der neuen Kolonie.


