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1524 | |
|---|---|
hält seine Fürstenpredigt. |
macht eine Entdeckungsfahrt nach Amerika. |
ist ein Vorbote des Deutschen Bauernkrieges. | |
| 1524 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 972/973 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1516/17 |
| Aztekischer Kalender | 5. Rohre – Macuilli Acatl (bis Ende Januar/Anfang Februar: 4. Kaninchen – Nahui Tochtli) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2067/68 (südlicher Buddhismus); 2066/67 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 70. (71.) Zyklus
Jahr des Holz-Affen 甲申 (am Beginn des Jahres Wasser-Schaf 癸未) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 886/887 (Jahreswechsel April) |
| Dangun-Ära (Korea) | 3857/58 (2./3. Oktober) |
| Iranischer Kalender | 902/903 |
| Islamischer Kalender | 930/931 (Jahreswechsel 28./29. Oktober) |
| Jüdischer Kalender | 5284/85 (28./29. August) |
| Koptischer Kalender | 1240/41 |
| Malayalam-Kalender | 699/700 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1834/35 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1835/36 (Jahreswechsel Oktober) |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1580/81 (Jahreswechsel April) |
Das Jahr 1524 bringt erste Vorboten des Deutschen Bauernkrieges. Bauern in Stühlingen, Hegau und Baltringen verbünden sich und beraten über ihre Situation, und mit der Eroberung und Zerstörung der Kartause Ittingen kommt es zu ersten Kampfhandlungen.
Charles III. de Bourbon-Montpensier, der vor drei Jahren im Zug der Italienischen Kriege die Seiten gewechselt hat, zieht im Juni mit dem spanischen Heer Karls V. von Italien nach Frankreich, wo er bis August vergeblich die Stadt Marseille belagert.
Als Reaktion schließt der französische König Franz I. ein Bündnis mit dem Kirchenstaat unter dem neuen Papst Clemens VII., der sich von einer habsburgischen Umklammerung bedroht sieht. Franz zieht über die Alpen, erobert Mailand und beginnt mit seinem Heer am 28. Oktober die Belagerung der Stadt Pavia. Zum Entsatz der Stadt entsendet Kaiser Karl V. ein Heer unter Fernando Francesco d’Avalos di Pescara.


Giovanni da Verrazzano wird von König Franz I. von Frankreich ausgesandt, um in der Region zwischen Florida und Neufundland nach einer Route in Richtung Pazifik zu suchen. Er erreicht den amerikanischen Kontinent am 1. März in der Nähe von Cape Fear, heute im Bundesstaat North Carolina gelegen. Von hier aus segelt er weiter in Richtung Norden, zunächst entlang der Outer Banks. Hier glaubt er, mit dem heutigen Pamlico Sound eine Verbindung zum Pazifischen Ozean gefunden zu haben. Während seiner Reise geht er häufig an Land und suchte den Kontakt zu Indianern. Obwohl er die Mündung der später Chesapeake Bay genannten Bucht passiert, erforscht er sie nicht und vermerkt auch nicht ihre Existenz. Seinen Aufzeichnungen zufolge segelt er daraufhin entlang der Küste des späteren New Jersey in Richtung Lower New York Bay. Er ankert in der heute als The Narrows bezeichneten Wasserstraße zwischen Long Island und Staten Island. Er entdeckt auch die Upper New York Bay zwischen Staten Island und Manhattan sowie den später so genannten Hudson River. Von der Bucht von New York aus segelt Verrazzano weiter entlang der Küste von Long Island, entdeckt Block Island und Narragansett Bay im heutigen Rhode Island. Er fährt weiter entlang der Küste, gelangt schließlich nach Maine und streift auch die Küste von Neuschottland, um via Neufundland nach Frankreich zurückzukehren.

Vasco da Gama wird zum Vizekönig von Indien ernannt. Am 5. April verlässt er mit einer 17. Schiffe umfassenden Flotte in Begleitung seiner Söhne Estêvão und Paulo Lissabon. Er lässt seinen Vorgänger Duarte de Meneses wegen Käuflichkeit verhaften und nach Portugal zurückbringen. Nach seiner Ankunft beginnt da Gama eine Reihe von Maßnahmen zur Reorganisation der Zivilverwaltung und der Militärstruktur einzuleiten. So werden fast alle Befehlshaber der portugiesischen Befestigungen in Asien ausgetauscht und die regelmäßige Bezahlung der Soldaten durchgesetzt. Doch schon am Weihnachtsabend stirbt da Gama in Kochi an einer Infektion. Zu seinem Nachfolger wird Henrique de Menezes ernannt.

Parmigianino malt im Alter von 21 Jahren das Selbstporträt im konvexen Spiegel als eines seiner ersten Werke. Das kreisförmige Gemälde ist in Öl auf gewölbtem Pappelholz gemalt. Parmigianino überreicht das Bild nach seiner Fertigstellung dem damaligen Papst Clemens VII. als Geschenk und verschafft sich dadurch Aufmerksamkeit, um weitere Arbeiten in dessen Dienst zu bekommen und sich somit in seiner Gunst zu wissen.








