| 20Ten | ||||
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| Studioalbum von Prince | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
1. September 2008 – Februar 2010 | |||
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
10 | |||
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40:07 | ||||
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Besetzung |
s. Mitwirkende | |||
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Studio(s) |
Paisley Park Studio (Chanhassen) | |||
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20Ten (sprich: „twenty-ten“) ist das 35. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince, der alle Songs arrangierte, komponierte und produzierte. Es erschien am 10. Juli 2010 über sein Label NPG Records ausschließlich als CD-Beigabe mehrerer europäischer Tageszeitungen und Magazinen und wurde außerhalb Europas 2010 nicht veröffentlicht; eine Chartplatzierung blieb daher aus.
Die Musik ist den Genres Contemporary R&B, Elektronische Tanzmusik, Funk, Pop und Soul zuzuordnen; als Gastmusiker wirkte Maceo Parker mit. Musikkritiker von Zeitungen, bei denen 20Ten als CD-Beigabe erhältlich war, zeigten sich vom Album begeistert, während Kritiker anderer Zeitungen deutlich zurückhaltender urteilten. Die zum Album gehörende Tournee fand ausschließlich in Europa statt und umfasste sieben Konzerte, von denen vier im Rahmen von Musikfestivals stattfanden.
Der erste für 20Ten aufgenommene Song war Compassion, den Prince Anfang 2006 in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (Minnesota) einspielte. Ursprünglich war das Stück für das im März 2009 erschienene Album Lotusflow3r vorgesehen, wurde jedoch wieder von der Titelliste von ihm entfernt. Am 1. September 2008 überarbeitete Prince Compassion im Tonstudio Sunset Sound in Los Angeles und ergänzte Backing Vocals sowie Overdubs.
Die übrigen neun Songs entstanden im Paisley Park Studio, wobei Prince den Großteil der Aufnahmen 2009 einspielte. Am 1. August nahm er Walk in Sand auf, am 20. November folgte Sticky Like Glue. Zudem überarbeitete er Future Soul Song, das ursprünglich Ende der 1990er Jahre entstanden und zunächst ebenfalls für Lotusflow3r vorgesehen war. Die Stücke Act of God, Laydown und Sea of Everything spielte Prince am 25. November ein.
Die genauen Aufnahmedaten der Stücke Beginning Endlessly, Everybody Loves Me und Lavaux sind nicht bekannt; vermutlich entstanden sie zwischen September 2009 und Februar 2010 im Paisley Park Studio.

Ab 2007 arbeitete Prince nicht mehr mit Tonträgerunternehmen zusammen und distanzierte sich zunehmend von der Musikindustrie. Seine Veröffentlichungen erschienen zwar über das eigene Label NPG Records, wurden jedoch über alternative Vertriebswege verbreitet; so war die Live-CD Indigo Nights 2008 ausschließlich als Beilage zu seinem Buch 21 Nights erhältlich, während 2009 das Dreifachalbum Lotusflow3r über die US-amerikanische Einzelhandelskette Target vertrieben wurde.
Am 22. Juni 2010 traf sich Prince mit Vertretern von Warner Bros. Records, bei denen er von 1977 bis 1999 unter Vertrag gestanden hatte. Dabei wurde ein möglicher US-Vertrieb von 20Ten erörtert, letztlich jedoch kein Vertrag geschlossen. Anschließend entschied sich Prince für eine alternative Marketingstrategie und ließ das Album ausschließlich in Europa als Zeitungsbeilage vertreiben. Ein vergleichbares Vorgehen hatte er bereits 2007 bei der Veröffentlichung von Planet Earth im Vereinigten Königreich gewählt.
Kiran Sharma, damalige Repräsentantin von Prince, äußerte sich positiv zur Vertriebsstrategie von 20Ten und bezeichnete sie als „das erste Mal weltweit, dass ein neues Album über alternative Kanäle kostenlos verbreitet wird“.
Bei den Zeitungen Daily Mirror, Het Nieuwsblad und der deutschen Ausgabe des Rolling Stone war 20Ten als CD-Beilage erhältlich. Journalisten dieser Blätter gewährte Prince Zugang zu seinem Paisley Park Studio, um Interviews zu führen und über das Album zu berichten.
Zur Begründung für den Vertrieb von 20Ten als Zeitungsbeilage erklärte Prince gegenüber dem Daily Mirror, das Internet sei „vollständig vorbei“. Zudem zog er einen Vergleich mit dem Musiksender MTV: „Das Internet ist wie MTV. MTV war einmal total in und plötzlich veraltet. Wie auch immer, diese ganzen Computer und digitalen Spielereien sind nicht gut; sie füllen den Kopf nur mit Zahlen und können nicht guttun.“ Außerdem kündigte er an, keine Downloads neuer Songs anzubieten, da er die Akzeptanz von Bezahlsystemen wie dem iTunes Store bezweifelte, äußerte jedoch zugleich die Absicht, andere Wege zur Verbreitung seiner Musik zu finden.
Für die Covergestaltung zeichneten der Artdirector und Grafikdesigner Meurig Rees, der Creative Director Anthony Malzone sowie die Modedesignerin Debbie McGuan verantwortlich, mit der Prince von 1993 bis 2007 zusammenarbeitete und die in diesem Zeitraum wiederholt Outfits für ihn entwarf. Mit Malzone arbeitete er von 2008 bis 2014 zusammen, mit Rees ausschließlich für das Album 20Ten.
Die CD befindet sich in einer Papphülle; ein Booklet liegt nicht bei. Das Frontcover zeigt eine spartanische Zeichnung, in der Prince als männliches Model dargestellt ist, entworfen von McGuan. Er trägt ein farbenfrohes, tunikaähnliches Hemd mit Stehkragen, das geöffnet ist und seine Brusthaare erkennen lässt, sowie eine Halskette mit dem Symbol-Anhänger, den er zwischen 1993 und 2000 als Künstlernamen verwendete. Die Prince-Zeichnung ist links im Bild von Kopf bis zu den Oberschenkeln dargestellt und besitzt zwei rechte Arme. Am äußeren linken Bildrand sind auf rechter Schulterhöhe Zeigefinger und Daumen einer Hand zu sehen, die einen Stift halten und das Cover scheinbar vollenden.
Im Hintergrund ist eine in Rot- und Orangetönen gehaltene, wüstenartige Landschaft zu erkennen, deren Umrisse an ein Gesicht mit Nase, Ober- und Unterlippe sowie Kinn erinnern. Diese Formgebung verweist auf die hügelartige Darstellung des weiblichen Körpers auf dem Cover des Albums Around the World in a Day von 1985.
Im oberen mittleren Bereich des Covers ist das Prince-Symbol abgebildet. Vor dessen Kreis steht die Ziffer „2“, sodass zusammen die Zahl „20“ entsteht. Innerhalb des Kreises befindet sich das Wort „Ten“, das als typografische Ligatur gestaltet ist; zugleich lässt sich daraus auch der Name „Prince“ lesen.
Die vor dem Kreis stehende Ziffer „2“ ist so gestaltet, dass sie auch als „7“ gelesen werden kann. Wird das Cover um 180 Grad gedreht, erscheint diese „7“ als „6“; der 7. Juni ist Prince’ Geburtsdatum. Zudem sind im rechten oberen Bildbereich Regentropfen dargestellt.
Auf der Rückseite des Covers ist die Tracklist von Titel 1 Compassion bis Titel 9 Everybody Loves Me in lilafarbener Schrift abgedruckt. Der Hidden Track Laydown erscheint zusätzlich in übergroßer Schriftgröße.
Ian Cohen von Pitchfork Media zählte das Cover im Dezember 2010 zu den schlechtesten des Jahres und begründete dies mit der Bemerkung „Screenshot von Grand Theft Auto: Paisley Park“.
Die Musik ist den Genres Contemporary R&B, Elektronische Tanzmusik, Funk, Pop und Soul zuzuordnen. Die Stücke sind überwiegend minimalistisch produziert; prägend sind vor allem Synthesizer und der Drumcomputer Linn LM-1, den Prince bereits häufig bei seinen Studioaufnahmen der 1980er Jahre einsetzte. Dadurch erinnern einige Songs stilistisch an frühere Werke wie das Album 1999 (1982), während Gitarren-Licks auf 20Ten nur selten vorkommen. Prince verwendet sowohl sein charakteristisches Falsett als auch tiefere Stimmlagen.

| # | Titel | Dauer |
|---|---|---|
| 1 | Compassion | 3:57 |
| 2 | Beginning Endlessly | 5:27 |
| 3 | Future Soul Song | 5:08 |
| 4 | Sticky Like Glue | 4:46 |
| 5 | Act of God | 3:13 |
| 6 | Lavaux | 3:03 |
| 7 | Walk in Sand | 3:29 |
| 8 | Sea of Everything | 3:49 |
| 9 | Everybody Loves Me | 4:08 |
| 77 | Laydown (Hidden Track) | 3:07 |
| Spieldauer: 40:07 min. | ||
| Autor aller Songs ist Prince | ||
Das Album erschien ausschließlich als CD-Beigabe in insgesamt sechs europäischen Zeitungen und Magazinen. Erstmals war es am 10. Juli 2010 bei der britischen Tageszeitung Daily Mirror und deren schottischem Tochterblatt Daily Record erhältlich sowie bei der niederländischsprachigen Zeitung Het Nieuwsblad und deren belgischem Ableger De Gentenaar. Am 22. Juli 2010 veröffentlichte die deutsche Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone das Album in Deutschland, Österreich und der Schweiz; am selben Tag erschien es zudem bei der französischen Wochenzeitschrift Courrier international. Erst seit 2018 – und damit zwei Jahre nach Prince’ Tod – wird 20Ten auch als Download über verschiedene Musikstreamingdienste angeboten.
Auf der CD von 20Ten findet sich der Hinweis „For promotional use only. Not for resale.“ (englisch für „Nur für Werbezwecke. Nicht für den Weiterverkauf.“). Der Song Laydown ist als Hidden Track erst unter Titel 77 zu hören; die Titel 10 bis 76 bestehen jeweils aus fünf Sekunden langen Pausen.
Von dem Album wurden keine Singles ausgekoppelt, und Prince produzierte keine Musikvideos. Zwar stellte die portugiesische Brauerei Super Bock Group kurz nach der Veröffentlichung von 20Ten ein Video zu Walk in Sand bereit, um ihr Produkt im Zusammenhang mit Prince’ Auftritt am 18. Juli 2010 beim Festival Super Bock Super Rock im Parque das Nações in Lissabon zu bewerben; nach einer Urheberrechtsklage von NPG Records musste das Unternehmen dieses jedoch umgehend entfernen.
Anfang Oktober 2010 kündigte Prince eine überarbeitete Neuauflage mit dem Titel 20Ten Deluxe an, die jedoch unveröffentlicht blieb. Dafür war unter anderem der Song Rich Friends vorgesehen, den er am 14. Oktober 2010 als Download anbot. Am 6. Januar 2013 veröffentlichte Prince mit Laydown (Xtended) eine 5:54 Minuten lange Maxi-Single, die ebenfalls ausschließlich als Download erhältlich war.
Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und vorgetragen. Zudem spielte er sämtliche Musikinstrumente selbst ein; ergänzt wurden die Aufnahmen durch folgende Personen:
| Präsentationsalbum | 20Ten |
|---|---|
| Anfang der Tournee | 4. Juli 2010 |
| Ende der Tournee | 25. Juli 2010 |
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Konzerte insgesamt |
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| Konzerte insgesamt | 7 |
| 21 Nights In London : The Earth Tour (2006–2007) |
Prince 20TEN Tour | Welcome 2 America Tour (2010–2012) |
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Die zum Album gehörende Tournee mit dem Namen „Prince 20TEN Tour“ fand ausschließlich in Europa statt und umfasste sieben Konzerte. Sie begann am 4. Juli 2010 beim Roskilde Festival in Dänemark und endete am 25. Juli 2010 im Palais Nikaia in Frankreich. Insgesamt besuchten 193.500 Zuschauer die Konzerte, wobei Prince vier der sieben Auftritte auf Musikfestivals absolvierte, deren Zuschauerkapazität über der seiner regulären Konzerte lag.
Abgesehen vom Roskilde Festival trat Prince am 9. Juli 2010 beim Main Square Festival in Frankreich, am 10. Juli bei Rock Werchter in Belgien sowie am 18. Juli beim Festival Super Bock Super Rock in Portugal auf. Während der Tour präsentierte er aus dem Album 20Ten jeweils nur einmal die Songs Act of God und Future Soul Song. Die Konzertdauer variierte zwischen 120 und 150 Minuten, da Prince jedes Konzert mit einer eigenen Setlist individuell gestaltete. Seine Begleitband The New Power Generation bestand aus folgenden acht Mitgliedern:
Vom 18. Oktober bis zum 18. November 2010 tourte Prince erneut durch Europa unter dem Titel „Prince Live 2010“. Die Tournee umfasste sieben Konzerte mit insgesamt rund 90.000 Besuchern. Anders als zuvor trat er dabei nicht auf Musikfestivals auf und betrieb keine Musikpromotion für 20Ten. Ida Kristine Nielsen gab bei dieser Tournee ihr Debüt als Bassistin von The New Power Generation.
Ab 1986 spielte Prince nach seinen Hauptkonzerten gelegentlich sogenannte Aftershows, also zusätzliche Auftritte nach Mitternacht. Diese fanden meist in kleineren Clubs vor etwa 300 bis 1.500 Zuschauern statt. Im Unterschied zu den regulären Konzerten verzichtete er dabei auf aufwendige Bühnenbilder, Choreografien und Lichtshows, variierte die Setlists stärker und ließ häufig seine Top-Ten-Hits weg. Zu den Höhepunkten einzelner Aftershows zählten Gastauftritte bekannter Musiker.
Im Jahr 2010 spielte Prince nach fünf der insgesamt 14 Konzerte eine Aftershow. Die erste fand am 11. Juli im Viage in Brüssel statt, bei der Larry Graham als Gastmusiker auftrat. Am 23. Juli folgte eine Aftershow im Pariser Jazzclub New Morning, die inklusive Zugaben knapp vier Stunden dauerte und damit das längste Konzert seiner Karriere war. Weitere Aftershows absolvierte er am 26. Juli im Palais Club in Cannes sowie am 21. Oktober im Amager Bio in Kopenhagen. Die letzte fand am 7. November 2010 erneut im Viage in Brüssel statt; als Gast wirkte dabei Bria Valente mit.
| Professionelle Bewertungen | |
|---|---|
| Durchschnittsbewertung | |
| Quelle | Bewertung |
| AOTY | 40 % |
| Weitere Bewertungen | |
| Quelle | Bewertung |
| AllMusic | |
| laut.de | |
| NME | |
| Der Spiegel | |
| Wilson & Alroy’s Record Reviews | |
Die zeitgenössische Rezeption von 20Ten fiel überwiegend verhalten bis kritisch aus. Während Musikjournalisten der Zeitungen, die das Album als CD-Beilage vertrieben, teils sehr positiv urteilten, bewerteten unabhängige Kritiker das Werk deutlich zurückhaltender. Die Website AOTY (Album of the Year) ermittelte aus sechs englischsprachigen Rezensionen eine Durchschnittsbewertung von nur 40 %.
Tony Parsons vom Daily Mirror (inklusive CD-Beigabe) zeigte sich begeistert und bezeichnete 20Ten als Prince’ bestes Album seit Sign “☮” the Times (1987) sowie als mit Elvis Presleys Comeback von 1968 vergleichbar; die Songs gehörten zu den „gefühlvollsten“ und „romantischsten“ seiner späteren Karriere. Auch Joachim Hentschel vom deutschen Rolling Stone (inklusive CD-Beigabe) lobte das Album und sah darin eine Rückkehr zum „tighten Elektrofunk-Spirit der frühen Jahre“; es sei Prince’ konsequentestes Werk seit Love Symbol (1992).
Demgegenüber äußerten sich andere Kritiker deutlich skeptischer. Ulf Kubanke von laut.de vergab drei von fünf Sternen und bezeichnete mehrere Stücke als schwach oder belanglos, lobte jedoch Act of God und Laydown als „Weltklasse“ sowie einige Balladen. Stephen Thomas Erlewine von AllMusic bewertete das Album mit zweieinhalb von fünf Sternen und kritisierte eine starke Rückwärtsgewandtheit, fehlende Durchschlagskraft der Hooklines sowie eine insgesamt oberflächliche Wirkung. Andreas Borcholte von Der Spiegel (online) vergab fünf von zehn Punkten und sah 20Ten als regressiv und nostalgisch geprägt; das Album wirke wie eine lose zusammengestellte Sammlung älterer Ideen.
Auch Jason Draper von der NME zeigte sich enttäuscht und bewertete das Album mit zwei von fünf Sternen. Zwar hob er einzelne Stücke wie Laydown und Walk in Sand positiv hervor, insgesamt sah er 20Ten jedoch deutlich hinter früheren Werken zurück und widersprach ausdrücklich der sehr positiven Einschätzung des Daily Mirror. Die beiden Musikkritiker David Wilson und John Alroy vergaben lediglich eineinhalb von fünf Sternen und bezeichneten das Album als qualitativ schwach und deutlich unter dem Niveau früherer Prince-Veröffentlichungen.
Der britische Verleger Trinity Mirror, Herausgeber von Daily Mirror und Daily Record, ließ über 2,5 Millionen Exemplare von 20Ten herstellen. Am 10. Juli 2010 wurden beide Zeitungen mit der CD-Beilage zusammen jedoch nur rund 379.000-mal verkauft. Zwei Tage später entschied der Daily Mirror, 20Ten auch allen Online-Bestellungen der Zeitung beizulegen. Zum Vergleich wurden beim Vertrieb von Planet Earth über die britische Sonntagszeitung The Mail on Sunday im Jahr 2007 mehr als 600.000 Exemplare abgesetzt.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz war die Erstauflage der August-Ausgabe des Rolling Stone bereits nach einer Woche nahezu ausverkauft. Der Verlag brachte daraufhin eine Neuauflage inklusive des Albums heraus. Die Auflage des Magazins betrug zu diesem Zeitpunkt knapp 64.000 Exemplare. Der Verkaufspreis der Ausgabe mit CD lag bei 6,99 Euro statt der regulären 5,50 Euro.