Althaidhof Stadt Creußen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 50′ N, 11° 38′ O |
| Höhe: | ca. 445 (440–465) m ü. NHN |
| Einwohner: | 230 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95473 |
| Vorwahl: | 09270 |
Althaidhof (oberfränkisch: Haadhuf) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Althaidhof liegt in der Gemarkung Haidhof.
Das Dorf liegt im Norden der Fränkischen Alb eingebettet zwischen dem 456 Meter hohen Kapellenberg im Nordwesten und dem 461 Meter hohen Brandberg im Südosten sowie dem Höhenbühl im Osten, der der nordöstliche Ausläufer des Brandberges ist. Am nordöstlichen Ortsrand fließt der in den Roten Main mündende Schwarzbach vorbei und südwestlich des Dorfes liegt das Waldgebiet Hohenwart. Die Staatsstraße 2120 führt am südwestlichen Ortsrand vorbei nach Neuhaidhof (0,5 km südlich) bzw. zur Bundesstraße 2 bei Creußen (1,1 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Creußen. Anliegerwege führen zur Stockmühle (0,2 km nordöstlich) und nach Kotzmannsreuth (0,5 km östlich).
Der Ort wurde ursprünglich nur als „Haidhof“ bezeichnet, was Hof auf der Heide bedeutet. Das Präfix Alt- kam erst hinzu, nachdem 1794 südlich des Dorfes die Ortschaft Neuhaidhof am Standort des früheren Pechhofes gegründet worden war. Die Texte der ersten urkundlichen Erwähnungen von (Alt-)Haidhof waren:
In der Fraisch unterstand Althaidhof dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 gehörte Althaidhof zum preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Althaidhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Haidhof und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Haidhof zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Althaidhof am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 186 | 174 | 184 | 170 | 144 | 135 | 167 | 168 | 240 | 230 |
| Häuser | 33 | 32 | 27 | 25 | 32 | 64 | ||||
| Quelle |
Althaidhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.
In Althaidhof gibt es unter anderem eine Karosseriewerkstatt, ein Logistikunternehmen und eine Bäckerei mit Lieferservice.
Vom ÖPNV wird das Dorf an einer Haltestelle der Regionalbuslinie 385 des VGN bedient. Diese verbindet Althaidhof mit dem Bahnhof Creußen (Oberfr), dem nächstgelegenen Eisenbahnhaltepunkt.