Oberneueben Stadt Creußen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 51′ N, 11° 36′ O |
| Höhe: | 466 m ü. NHN |
| Einwohner: | 4 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95473 |
| Vorwahl: | 09270 |
Oberneueben (oberfränkisch: Di Nai-ehm) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Oberneueben liegt in der Gemarkung Gottsfeld.
Die Einöde befindet sich auf ebenem Gelände. Im Norden liegt das Waldgebiet Frühhut und im Süden das Waldgebiet Pfarrhut. Westlich des Ortes befindet sich der Wittmannsweiher, von dem der Tiefenbach ausgeht, der südlich von Oberneueben fließt. Ein Anliegerweg führt an Unterneueben vorbei zur Staatsstraße 2184 (0,6 km südöstlich).
Der Ort wurde 1398 als „Oberneybe“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wurde entsprechend seiner ebenen Bodenlage benannt. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Bayreuth die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberneueben dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Gottsfeld und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Gottsfeld zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Oberneueben am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | *12 | *16 | 7 | 5 | 3 | 7 | 3 | 3 | 2 | 4 |
| Häuser | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 2 | ||||
| Quelle |
Oberneueben ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.