Kleinweiglareuth Stadt Creußen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 51′ N, 11° 35′ O |
| Höhe: | 483 m ü. NHN |
| Einwohner: | 38 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95473 |
| Vorwahl: | 09270 |
Kleinweiglareuth (oberfränkisch: Klahwaiglarat) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Kleinweiglareuth liegt in der Gemarkung Gottsfeld.
Westlich des Weilers fällt das Gelände in das Tal des Hühnerbachs ab, eines rechten Zuflusses des Gosenbachs. Im Süden liegt die Wittmannswiese. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße BT 47 ins Gosenbachtal (1,1 km nordöstlich) bzw. nach Gottsfeld zur Staatsstraße 2184 (1,6 km südlich).
Der Ort wurde in einer Urkunde, die im Zeitraum von 1398 bis 1421 entstanden sein muss, als „Cleinenweydelnrewt“ erstmals erwähnt. Der Ortsname bedeutet zur Rodung des Wīdilo. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Bayreuth die übergeordneten Institutionen. Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Kleinweiglareuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Gottsfeld und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Gottsfeld zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Kleinweiglareuth am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 45 | 66 | 62 | 52 | 52 | 44 | 64 | 48 | 51 | 38 |
| Häuser | 9 | 9 | 9 | 9 | 9 | 9 | ||||
| Quelle |
Kleinweiglareuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.