Dorschenhof Stadt Creußen | |
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| Koordinaten: | 49° 52′ N, 11° 36′ O |
| Höhe: | 422 m ü. NHN |
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95473 |
| Vorwahl: | 09270 |
Dorschenhof (oberfränkisch: Dorschnhuf) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Dorschenhof liegt in der Gemarkung Boden.
Die Einöde liegt am Gosenbach und an einem namenlosen rechten Zufluss des Gosenbachs der beim Ort in diesen mündet. Im Norden erhebt sich der Bodener Berg (457 m ü. NHN). Die Kreisstraße BT 47 führt entlang des Gosenbachs nach Boden (0,6 km südöstlich) bzw. an Sorg vorbei nach Großweiglareuth (2 km westlich).
Der Ort wurde 1499 als „Torstenhof“ erstmals urkundlich erwähnt. 1573 und 1691 wurde der Ort „Dorschenhoff“ genannt. Das Bestimmungswort kann der Familienname Dorsch sein oder torse (mhd. für Kohlstrunk). Dorschenhof hatte Abgaben an das Gotteshaus Creußen zu entrichten. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Dorschenhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Creußen und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Bühl zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Dorschenhof am 1. Januar 1972 in die Stadt Creußen eingegliedert.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | * | 9 | 8 | 5 | 7 | 6 | 13 | 6 | 7 | 7 |
| Häuser | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | ||||
| Quelle |
Dorschenhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.