Lankenreuth Stadt Creußen | |
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| Koordinaten: | 49° 52′ N, 11° 37′ O |
| Höhe: | 427 m ü. NHN |
| Einwohner: | 16 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95473 |
| Vorwahl: | 09270 |
Lankenreuth (oberfränkisch: Lankarat) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Lankenreuth liegt in der Gemarkung Boden.
Der Weiler liegt am rechten Ufer des Gosenbach dem Dorschenhof direkt gegenüber. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bundesstraße 2 kreuzend über Sägmühle und die Bahnstrecke Nürnberg–Cheb unterquerend nach Hagenohe (1,8 km nordöstlich).
Im Jahre 1728 wurde ein „Fridericus de Nanckenreuth“ urkundlich erwähnt. Indirekt ist dies zugleich die erste Erwähnung des Ortes; 1399 wurde dieser als „Lanckenrewt“ erstmals explizit erwähnt. Das Bestimmungswort ist Nanko, die Kurzform des Personennamens Nantkēr. Die Herren von Nankenreuth hatten im Ort einst ihren Sitz. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Lankenreuth dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Lankenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Creußen und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Bühl zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Lankenreuth am 1. Januar 1972 in die Stadt Creußen eingegliedert.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
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| Einwohner | 45 | 47 | 51 | 50 | 37 | 41 | 63 | 31 | 26 | 16 |
| Häuser | 7 | 7 | 8 | 6 | 6 | 6 | ||||
| Quelle |
Lankenreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.