| Denza | |
|---|---|
Denza Z Coupé, 2025 | |
| Z | |
| Produktionszeitraum | seit 2026 |
| Klasse | Sportwagen |
| Karosserieversionen | Coupé, Cabriolet |
| Motoren | Elektromotoren: 1180 kW |
| Länge | 4780–4870 mm |
| Breite | 1975–1990 mm |
| Höhe | 1350 mm |
| Radstand | 2780 mm |
| Leergewicht | 2230–2300 kg |
| Vorgängermodell | keines |
Der Denza Z ist ein batterieelektrischer Sportwagen der chinesischen Marke Denza. Er wurde als Coupé-Studie auf der Auto Shanghai 2025 und als Cabrio mit Stoffverdeck auf der Auto China in Peking 2026 vorgestellt. In Europa wurde der Sportwagen im Juli 2026 auf dem Goodwood Festival of Speed gezeigt. Das Design stammt von Wolfgang Egger.
Der rund 4,80 m lange 2+2-Sitzer nutzt die schon beim Denza Z9 eingesetzte E3-Plattform mit Allradlenkung. Sein Kofferraum fasst 250 L, kann aber auf 550 L erweitert werden. Das Fahrwerk des Denza Z hat vorn eine Doppelquerlenker-, hinten eine Mehrlenkerachse und das magnetorheologische DiSus-M-Dämpfersystem, das sich mit vorausschauender Straßenerkennung durch Lidar in Echtzeit an die Straßenverhältnisse anpasst. Die Lenkung ist eine Steer-by-Wire-Konstruktion.
Der 1180 kW (1605 PS) starke Allradantrieb arbeitet an der Vorderachse mit einem 500 kW (680 PS) leistenden Elektromotor und an der Hinterachse mit zwei zusammen 680 kW (925 PS) leistenden Elektromotoren. Die Systemleistung entspricht in etwa der des Rimac Nevera. Aus dem Stand soll der Denza Z in weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Für beide Karosserievarianten wird eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h genannt, die „Performance“-Version soll 350 km/h erreichen. Die Energie kommt aus einer Lithium-Eisenphosphat-(LFP)-„Blade-Batterie“ von BYD; ihr Energiegehalt beträgt 76 kWh. Sie soll mit dem „Flash Charging“ der zweiten Generation mit einer Leistung von bis zu 1500 kW geladen werden können. Die entsprechenden Ladestationen haben zwei gekühlte Kabel, die dasselbe Elektrofahrzeug laden. In Deutschland gab es im Juni 2026 anders als in China (März 2026 über 4200 Stationen) bislang nur einen entsprechenden Ladepunkt; die Zahl soll europaweit auf 3000 erhöht werden.
Beim Assistenzsystem für das Autonome Fahren handelt es sich um den „DiPilot 5.0“ mit Kameras, Millimeterwellen-Radar und Ultraschallsensoren, auch als „God's Eye 5.0“ vermarktet.