Masera

Masera
Masera (Italien)
Masera (Italien)
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 46° 8′ N, 8° 20′ OKoordinaten: 46° 8′ 13″ N, 8° 19′ 34″ O
Höhe 297 m s.l.m.
Fläche 20 km²
Einwohner 1.487 (31. Dez. 2025)
Fraktionen Carale, Casa Benvenuta, Casa del Secco, Cresta, Melezzo, Menogno, Ranco, Rivoira, Rogna, Veriago
Postleitzahl 28855
Vorwahl 0324
ISTAT-Nummer 103042
Bezeichnung der Bewohner Maseresi
Schutzpatron San Martino
(11. November)
Website Gemeinde Masera

Lage von Masera in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola

Masera ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, Region Piemont.

Lage und Einwohner

Masera liegt 45 Straßenkilometer nordwestlich von der Provinzhauptstadt Verbania und 5 km östlich von Domodossola auf der orographisch linken Seite des Ossolatals am Eingang zum Valle Vigezzo auf einer Höhe von 297 m s.l.m. Unmittelbar am Ort fließt der aus dem Valle Vigezzo kommende Torrente Melezzo Occidentale vorbei, der unweit von Masera in den Toce mündet.

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 20 km² und hat 1487 Einwohner (Stand am 31. Dezember 2025). Zu Masera gehören die Fraktionen Carale, Casa Benvenuta, Casa del Secco, Cresta, Melezzo, Menogno, Ranco, Rivoira, Rogna und Veriago (mit Ariola, Merro, Piazza, Quartavolo, Rancaldina).

Die Nachbargemeinden sind Crevoladossola, Domodossola, Druogno, Montecrestese, Santa Maria Maggiore und Trontano.

Bevölkerungsentwicklung

Geschichte

Masera wurde erstmals im Jahr 970 einer Schenkungsurkunde des Bischofs von Novara Aupaldo urkundlich erwähnt. Eine weitere Erwähnung findet sich 994 in einer Kaufurkunde. Im 12. Jahrhundert gehörte Masera dem Grafen Guido von Biandrate, wie ein Bestätigungsdiplom des Kaisers Friedrich I. von 1152 belegt. Nach dem Frieden von Konstanz bildete Masera mit der Unteren Ossolatal eine Gerichtsbarkeit, die den Namen Vicariatus Ossolae erhielt.

Während der Signoria der Visconti in Mailand fiel Masera unter die Gerichtsbarkeit von Bischof Giovanni Visconti. Nach seinem Tod wurde das Gebiet von Novara seinem Neffen Galeazzo II. Visconti übergeben. Während seiner Herrschaft wurden die Gemeindestatuten verabschiedet. 1439 kam Masera unter die Herrschaft des Grafen Vitaliano Borromeo, Schatzmeister des Herzogs von Mailand Filippo Maria Visconti. Unter der Herrschaft der Grafen von Borromeo erhielten Masera eine gewisse Autonomie und war Hauptort der Quattro Terre.

Verkehr

An Masera führt als Umgehungsstraße die Staatsstraße SS 33 „del Sempione“ vorbei, an der bei Masera die SS 337 „della Val Vigezzo“ einmündet. Masera ist über Bahnlinie Ribellasca–Domodossola an den Schienenverkehr angeschlossen. Durch Masera führt die Provinzstraße SP 71 „di Masera“.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Bildgalerie

Literatur

Commons: Masera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. 1 2 Storia. In: comune.masera.vb.it. Abgerufen am 14. Juni 2023 (italienisch).