| Valstrona | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Verbano-Cusio-Ossola (VB) | |
| Koordinaten | 45° 49′ N, 8° 15′ O | |
| Höhe | 475 m s.l.m. | |
| Fläche | 48 km² | |
| Einwohner | 1.111 (31. Dez. 2025) | |
| Fraktionen | Campello Monti, Fornero, Forno, Inuggio, Luzzogno, Otra, Piana di Fornero, Piana di Forno, Preia, Rosarolo, Sambughetto, Strona (Gemeindezentrum) | |
| Postleitzahl | 28897 | |
| Vorwahl | 0323 | |
| ISTAT-Nummer | 103069 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Valstronesi | |
| Schutzpatron | Josef von Nazaret (19. März) | |
| Website | Gemeinde Valstrona | |
Lage von Valstrona in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola | ||



Valstrona ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB), Region Piemont.
Valstrona liegt 27 km von der Provinzhauptstadt Verbania entfernt auf einer Höhe von 475 m ü. M. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 48,94 km² und hat 1111 Einwohner (Stand 31. Dezember 2025). Zu Valstrona gehören die Fraktionen Strona, Luzzogno, Fornero, Piana di Fornero, Inuggio, Sambughetto, Rosarolo, Otra, Preia, Forno, Piana di Forno und Campello Monti.
Die Nachbargemeinden sind Anzola d’Ossola, Calasca-Castiglione, Cravagliana, Loreglia, Massiola, Ornavasso, Pieve Vergonte, Quarna Sopra, Quarna Sotto, Rimella, Sabbia und Varallo Sesia.
Die hochgelegenen Talorte Forno oder Campello Monti sind alternative Ausgangspunkte für den offiziell im Anzasca-Tal beginnenden 55-tägigen Fernwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA).

Die Gemeinde Valstrona wurde 1927 eingerichtet und vereinigte anfänglich alle Orte im Tal des Flusses Strona (Fornero, Forno, Germagno, Loreglia, Luzzogno, Massiola und Sambughetto). Eine Ausnahme bildete der Ort Campello Monti, welcher erst 1929 hinzukam; zuvor gehörte er aus historischen Gründen zu Rimella, mit dem es geographisch lediglich über einen Pass verbunden ist. 1955 wurde diese Großgemeinde wieder aufgelöst; seither gehören nur noch die Ortschaften Strona und Campello Monti zur Gemeinde Valstrona.
Im Mittelalter war das gesamte Valstrona mit Ausnahme von Campello Monti Bestandteil des Lehens Omegna, über das die Familie Borromeo vom 14. bis zum 18. Jahrhundert die Herrschaft ausübte. Die zuhinderst im Tal gelegene ursprüngliche Walsersiedlung Campello Monti ist eine im Hochmittelalter vom ebenfalls walserischen Rimella aus gegründete Tochtersiedlung. Die deutsche Mundart ist heute aber nur noch in einigen Flurnamen fassbar. Die Comunità di Cultura Walser Campello Monti – Verbania – Italia und die Walsergemeinschaft Kampel (Gruppo Walser di Campello Monti) widmen sich der Pflege dieser Erinnerung und stehen im Austausch mit anderen Walservereinigungen in Italien, der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich. Campello Monti ist heute eine Sommersiedlung; noch bis in die 1960er-Jahre war es ganzjährig bewohnt.