| Vignone | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Verbano-Cusio-Ossola (VB) | |
| Koordinaten | 45° 57′ N, 8° 33′ O | |
| Höhe | 449 m s.l.m. | |
| Fläche | 3,38 km² | |
| Einwohner | 1.187 (31. Dez. 2025) | |
| Fraktionen | Bureglio | |
| Postleitzahl | 28050 | |
| Vorwahl | 0323 | |
| ISTAT-Nummer | 103074 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Vignonesi | |
| Schutzpatron | San Martino | |
| Website | comune.vignone.vb.it | |
Pfarrkirche San Martino | ||
Vignone ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola in der Region Piemont mit 1187 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025).

Die Gemeinde Vignone liegt 7 km nördlich von der Provinzhauptstadt Verbania entfernt und umfasst eine Fläche von etwas mehr als 3 km². Zur Vignone gehört die Fraktion Bureglio.
Die Nachbargemeinden sind Arizzano, Bee, Cambiasca, Caprezzo, Intragna, Premeno und Verbania.

Der monumentale Baukomplex San Martino liegt etwas unterhalb des Ortskerns von Vignone auf einer Anhöhe oberhalb des Lago Maggiore. Er wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert errichtet und umfasst die 1615 fertiggestellte dem heiligen Martin von Tours gewidmete Pfarrkirche, die an der Stelle einer romanischen Kapelle errichtet wurde. Aufgrund nachfolgender baulicher Veränderungen geht ihre Architektur auf das 19. Jahrhundert zurück. Westlich der Pfarrkirche liegt die monumentale Beinhaus-Kapelle, die wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden ist. Der angrenzende Friedhof entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts und zeichnet sich durch seinen achteckigen Grundriss aus. In der Mitte des Friedhofs befindet sich das Oratorium der Beata Vergine Addolorata.
In der Pfarrkirche befindet sich eine gut erhaltene Mascioni-Orgel von 1892 mit einem Manual, zwei Oktaven und 28 Registern. In der Kirche befinden sich zwei Gipsformen des Mailänder Bildhauers Alessandro Laforêt (1863–1937) und ein Bilderzyklus von Enrico Francioli (1814–1886).
Der Sass Prenuà ist ein großer Findling in der Nähe der Kirche San Martino. Die Art des Gesteins weist darauf hin, dass er wahrscheinlich aus dem Region Devero stammt.