Nitrososphaeria (mit Synonymen Conexivisphaeria, Thaumarchaea und häufiger Fehlschreibung als „Nitrosphaeria“) ist eine Klasse (Biologie) von Archaeen im PhylumThermoproteota der ReichsThermoproteati (früher auch als TACK-Supergruppe bekannt). Als Klade wurde diese Gruppe früher im Rang eines Phylums als Thaumarchaeota oder Nitrososphaerota/Nitrososphaeraeota bezeichnet (die heute aber Rang-treu mit dem Phylum Thermoproteota synonymisiert werden).
Die Gruppe wurde 2008 als Thaumarchaeota von Brochier-Armanet etal. vorgeschlagen, nachdem das Genom des Mitglieds Cenarchaeum symbiosum sequenziert worden war und sich signifikant von anderen bekannten hyperthermophilen Mitgliedern der Klasse Thermoprotei (damals als Phylum Crenarchaeota genannt) unterschied.
Außer C. symbiosum wurden als Mitglieder dieser Gruppe u.a. folgende weitere Spezies (Arten) beschrieben:
Gattung Nitrososphaera mit N.viennensis und N.gargensis.
Der Vorschlag 2008 beruhte auf den phylogenetischen Daten dieser Organismen, wie z.B. den Sequenzen der ribosomalen RNA (rRNA) und dem Vorhandensein einer Form der Typ I Topoisomerase, die zuvor nur von Eukaryoten bekannt war.
Diese Zuordnung wurde durch eine 2010 veröffentlichte Analyse bestätigt, die die Genome der Ammoniak-oxidierenden Archaeen Nitrosopumilus maritimus und Nitrososphaera gargensis untersuchte und zu dem Schluss kam, dass diese Arten eine eigene Klade bilden, die Cenarchaeum symbiosum einschließt.
Metagenomik-Sequenzierungen zeigen, dass sie vielerorts etwa 1% des Metagenoms an der Oberfläche der Ozeane ausmachen.
Thaumarchaeen sind wichtige Ammoniakoxidierer in aquatischen und terrestrischen Umgebungen. Sie waren die ersten Archaeen, von denen man erkannte, dass sie an der Nitrifikation beteiligt sind.
Sie sind in der Lage, Ammoniak bei viel niedrigeren Substratkonzentrationen zu oxidieren als ammoniakoxidierende Bakterien und dominieren daher wahrscheinlich in oligotrophen Bedingungen.
Ihr Ammoniakoxidationsweg benötigt weniger Sauerstoff als der von ammoniakoxidierenden Bakterien, so dass sie unter Bedingungen mit niedrigen Sauerstoffkonzentrationen wie Sedimenten und heißen Quellen besser gedeihen.
Ammoniak-oxidierende Thaumarchaeen können metagenomisch durch Nachweis archaealer Ammoniak-Monooxygenase-Genen (amoA) identifiziert werden. Sie scheinen insgesamt dominanter sind als die Ammoniak-oxidierenden Bakterien.
Es konnte außerdem gezeigt werden, dass mindestens eine Thaumarchaeota-Stamm in der Lage ist, Harnstoff als Substrat für die Nitrifikation zu verwenden. Damit stehen diese in Konkurrenz zu Phytoplankton, das ebenfalls auf Harnstoff wächst.
Eine Analyse von Mikroben aus Kläranlagen ergab, dass nicht alle Thaumarchaeen, die amoA-Gene exprimieren, aktive Ammoniakoxidierer sind. Manche Thaumarchaeen oxidieren Methan anstelle von Ammoniak, andere sind heterotroph, was auf eine mögliche Vielfalt an metabolischen Lebensweisen innerhalb des Phylums hinweist.
Von marinen Thaumarchaeota wurde gezeigt, dass sie Lachgas produzieren, das als Treibhausgas Auswirkungen auf den Klimawandel hat. Isotopenanalysen deuten darauf hin, dass der größte Teil des Lachgasflusses aus dem Ozean in die Atmosphäre (der etwa 30% der natürlichen Rate ausmacht), auf die Stoffwechselaktivitäten von Archaeen zurückzuführen sein könnte.
Viele Mitglieder der Nitrososphaeria assimilieren Kohlenstoff, indem sie HCO3− (Hydrogencarbonate) fixieren.
Dies geschieht über einen Hydroxypropionat/Hydroxybutyrat-Zyklus, der ähnlich wie bei den Thermoproteati (früher: Crenarchaeota) funktioniert, sich aber offenbar unabhängig davon entwickelt hat.
Alle Nitrososphaeria, die bisher durch Metagenomik identifiziert wurden, kodieren für diesen Stoffwechselweg. Bemerkenswert ist, dass der CO2-Fixierungsweg dieser Archaeen effizienter ist als jeder bekannte aerob-autotrophe Weg. Vermutlich ist es diese Effizienz, die es ihnen ermöglicht, in nährstoffarmen Umgebungen zu gedeihen.
Einige Vertreter wie Nitrosopumilus maritimus sind in der Lage, sowohl organischen als auch anorganischen Kohlenstoff aufzunehmen, was auf die Fähigkeit zur Mixotrophie hindeutet.
Mindestens zwei isolierte Thaumarchaeota-Stämme wurden als obligat mixotroph identifiziert, was bedeutet, dass sie eine Quelle für organischen Kohlenstoff benötigen, um zu wachsen.
Crenarchaeol
Molekulare Strukturen von isoprenoiden Glycerindialkylglycerin-Tetraethern (GDGTs) mit 0 bis 4 Cyclopentan-Ringen (GDGT-0 bis GDGT-4) und Crenarchaeolen
Das Lipid Crenarchaeol wurde nur in dieser Klade gefunden, was es zu einem potenziellen Biomarker für diese Gruppe (heutige Klasse Nitrososphaeria/früheres Phylum Thaumarchaeota) macht.
Lipide: Anwendung
Von den Organismen der Nitrososphaeria abgeleitete Lipide der Stoffklasse Glycerin-Dibiphytanyl-Glycerin-Tetraether (GDGT, englischglycerol dibiphytanyl glycerol tetraether) aus marinen Sedimenten können zur Rekonstruktion vergangener Temperaturen über das TEX86-Paläothermometer (englischTEX86 paleotemperature proxy) verwendet werden, da diese Lipide je nach Temperatur in ihrer Struktur variieren.
Da die meisten Vertreter autotroph zu sein scheinen und CO2 fixieren, können ihre GDGTs als Aufzeichnung für vergangene Kohlenstoff-13-Verhältnisse im gelösten anorganischen Kohlenstoffvorkommen dienen, so dass sie eventuell für Rekonstruktionen des Kohlenstoffkreislaufs in der Vergangenheit verwendet werden können.
Vitamin B12
Eine weitere Arbeit hat gezeigt, dass Nitrososphaeria (Thaumarchaeota) höchstwahrscheinlich die dominanten Produzenten von Vitamin B12 sind. Diese Erkenntnis hat wichtige Implikationen für die Organismen des eukaryotischenPhytoplanktons, von denen viele auxotroph sind und Vitamin B12 aus der Umwelt beziehen müssen. Diese Archaeen könnten daher eine Rolle bei Algenblüten und damit auch bei globalen Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids spielen.
Aufgrund der Bedeutung von Vitamin B12 in biologischen Prozessen wie dem Zitronensäurezyklus und der DNA-Synthese könnte die Produktion von Vitamin B12 durch die Nitrososphaeria für eine große Anzahl von Wasserorganismen von Bedeutung sein.
Vorkommen
Viele Nitrososphaeria, wie Nitrosopumilus maritimus, leben marin im offenen Ozean.
Nach der Klassifizierung mariner Archaeen bilden diese die Marine Group I (MG-I oder MGI) mit den Untergruppen Ia (oder I.a) bis Id (oder I.d):
Die meisten dieser planktonischen Nitrososphaeria (marine Gruppe I.1a, MG-Ia), sind in der subphotischen Zone (zwischen 100m und 350m), verbreitet.
Andere marine Nitrososphaeria leben in flacheren Gewässern. Eine Studie hat zwei neue zugehörige Spezies identifiziert, die in der sulfidischen Umgebung eines tropischen Mangrovensumpfes leben.
Von diesen beiden Arten, „Ca. Giganthauma insulaporcus“ und „Ca. Giganthauma karukerense“, ist letztere mit Gammaproteobakterien vergesellschaftet, mit denen sie möglicherweise eine symbiotische Beziehung (noch unbekannter Art) hat. Die beiden Arten sind sehr groß und bilden Filamente, die größer sind als jemals zuvor bei Archaeen beobachtet. Wie viele Nitrososphaeria sind sie mesophil (mittlere Temperaturen bevorzugend).
Genetische Analysen zeigten, dass die im Stammbaum der Nitrososphaeria basal stehenden Vertreter aus heißen Umgebungen stammen. Dies legt nahe, dass der letzte gemeinsame Vorfahre (MRCA oder LCA) der Klade thermophil war und sich die Mesophilie erst später entwickelte.
Systematik
Die genaue Taxonomie dieser Verwandtschaftsgruppe wird noch in weiten Teilen diskutiert. Nach Einführung der Rangstufe „Reich“ (englischkingdom, lateinischregnum) auch für Prokaryoten (nach Eukaryoten und Viren) wird die Gruppe als Klasse eingestuft mit der einzig gültigen Bezeichnung der Nitrososphaeria.
Beispielsweise ist noch fraglich, ob Gruppen der Aigarchaeen (korrekter: Augarchaeen, als Ordnung: Caldarchaeales) und Geothermarchaeen (als Ordnung: Geothermarchaeales) Mitglieder der Klade der Nitrososphaeria sind, oder eher eigene Klassen (Nitrososphaeria_A in der GTDB) oder gar Phyla („Augarchaeota“/„Aigarchaeota“ respektive „Geothermarchaeota“) innerhalb des Reichs Thermoproteati („TACK-Superphylum“) definieren.
Systematik der Nitrososphaeria nach LPSN, mit einer Auswahl an Ergänzungen nach der Taxonomie des NCBI und der GTDB (Stand 28. Juni 2025):
Phylogenetische Identifizierung einzelner Zellen der Nitrosopumilaceae (Marine Group) I aus 80m Tiefe vor der Küste von Moss Landing, Monterey County, Kalifornien. Die rot fluoreszierenden Zellen wurden mit Texas-Red-markierten rRNA-spezifischen Polynukleotid-Sonden sichtbar gemacht. Die grün fluoreszierenden Zellen sind Bakterien, die mit Fluorescein-markierten bakteriellen Sonden sichtbar gemacht wurden.
Stamm CM – Fundort: per Metagenomik aus dem Gewebe zweier eng verwandter Schwämme (Ircinia ramosa und Coscinoderma matthewsi) vom Great Barrier Reef, Queensland
Familie NitrososphaeraceaeStieglmeieretal. 2014 [„Ca. Nitrososphaeraceae“ Tournaetal. 2011]
Gattung „Ca. Nitrosocosmicus“ Lehtovirta-Morleyetal. 2016 bzw. Jungetal. 2016(N,G) (in der LPSN ohne nähere Familienzuordnung in der Ordnung Nitrososphaerales)
Spezies Nitrosocosmicus franklandus_A(G) (in der GTDB abgetrennt von „Ca. Nitrosocosmicus franklandianus“) {Nitrosocosmicus franklandianus isolate NFRAN1(N)]
?Ordnung „Ca. Geothermarchaeales“ Adametal. 2022 (nach der GTDB zu dieser Klasse, in der LPSN ohne Klassenzuweisung zu Thermoproteota, in der NCBI-Taxonomie in eigenem Phylum „Ca. Geothermarchaeota“)
Der offizielle Name der Klasse, Nitrososphaeria leitet sich ab von der neulateinischen Bezeichnung der Typusgattung, Nitrososphaera, der Suffix ‚-ia‘ kennzeichnet eine Klasse.
Die Bezeichnung der Typusgattung Nitrososphaera leitet sich ab von lateinischnitrosus, deutsch ‚voller Natron‘, englischfull of natron, meint aber hier eigentlich englischnitrous‚Stickstoff‘, ‚Salpeter‘, d.h. bestimmte Nitrate oder die entsprechenden Nitrite; sowie von altgriechischσφαῖραsphaira, deutsch ‚Kugel‘, ‚Ball‘. Nitrososphaera ist also neulateinisch für eine Nitrit-produzierende Kugel.
Die synonymisierte Bezeichnung Conexivisphaeria leitet sich analog ab vom Namen der Typusgattung Conexivisphaera der namensgebenden Ordnung Conexivisphaerales, der Suffix ‚-ia‘ dient wieder als Kennzeichen einer Klasse.
Die Gattungsbezeichnung Conexivisphaera leitet sich ab von lateinischconexivus, deutsch ‚verbindend‘, englischconnective und wieder altgriechischσφαῖραsphaira, deutsch ‚Kugel‘, ‚Ball‘. Conexivisphaera meint daher eine verbindende Kugel, hier also einen kugelförmigen Organismus als Bindeglied zwischen den Ammoniak-oxidierenden Nitrososphaerales (früher Thaumarchaeota im engeren Sinn) und den Thermoprotei (früher Crenarchaeota), was auf die basale Stellung der Conexivisphaerales im Stammbaum der Nitrososphaeria anspielt.
Die alten Bezeichnungen Thaumarchaeota bzw. Thaumarchaea leiten sich ab von θαῦμαthaûma, deutsch ‚Wunder‘, ‚Mirakel‘, der Suffix ‚-archaeota‘ bzw. ‚-archae(i)a‘ bezeichnet ein Phylum bzw. eine Klasse von Archaeen.
Viren und Proviren
In einem Vertreter der mesophilen Nitrososphaeria wurde 2011 die DNA-Sequenz eines Provirus (Nvie-Pro1) gefunden, das alle Genomsequenzen umfasste, um eine Virion mit Kopf-Schwanz-Struktur auszubilden. Die vorgeschlagenen Proviren Nvie-Pro1, NCAV2-Pro1 und CalSub-Pro wurden in den Genomen von Nitrososphaera viennensis EN76 (Nvie-Pro1);„Ca.Nitrosocaldus cavascurensis“ SCU2 und „Ca. Nitrosocaldus islandicus“ 3F (NCAV2-Pro1) bzw. „Ca.Caldarchaeum subterraneum“ (CalSub-Pro) gefunden. Das Genom von Nvie-Pro1 wurde u.a. mit dem Escherichia-Phagen Mu (Spezies Muvirus mu, Escherichia-Virus Mu, veraltet auch Myovirus Mu) verglichen. Dies zeigt eine Verwandtschaft dieses Provirus mit der Virusklasse Caudoviricetes, von der es eine Reihe bereits zuvor bekannter Vertreter gibt, die aber Methanobacteriati (Euryarchaeida) oder Promethearchaeati (Asgard-Archaeen) parasitieren. Dies deutet auf eine sehr alte Assoziation dieser Viren mit Archaeen hin, insbesondere wenn – wie von einigen Autoren vermutet – die Nitrososphaeria (Thaumarchaeota) im Stammbaum bereits vor der Trennung von Methanobacteriati (Euryarchaeida) und Thermoprotei (Crenarchaeota) abzweigen.
Eine andere Studie kam zum Ergebnis, dass in allen ozeanischen Oberflächensedimenten (von 1.000- bis 10.000m Wassertiefe) der Einfluss von Virusinfektionen auf Archaeen höher ist als auf Bakterien. Unter den benthischen Tiefsee-Archaeen war dabei der Einfluss von Viren hauptsächlich auf Mitglieder bestimmter Kladen der marinen Gruppe I (MGI) der Nitrososphaeria gerichtet.
Zu den mit Vertretern der Nitrososphaeria assoziierten Viren mit Kopf-Schwanz-Aufbau (Klasse Caudoviricetes) gehören zwei Familien der Juravirales (Yangangviridae und Yanlukaviridae). Diese haben den Morphotyp der Siphoviren.
Zu den Viren mit Kopf-Schwanz-Morphologie gehört auch das bisher (Stand 21. Juli 2025) noch nicht näher klassifizierte und offiziell bestätigte
Yangshan Harbor Nitrososphaeria Virus
mit den Isolaten YSH_922147, YSH_174770, YSH_462411, YSH_1032793 und YSH_354833.
Diese Viren haben eine zirkuläre dsDNA mit ca. 35,8 bis 42,8kbp (Kilobasenpaaren) und sind benannt nach dem Tiefwasserhafen Yangshan vor Shanghai.
Darüber hinaus gibt es auch spindelförmige Archaeenviren, die Vertreter der AOA (Ammonium-oxidierenden Archaeen) aus der Klasse Nitrososphaeria (Thaumarchaeota) infizieren.
Beispielsweise wird Nitrosopumilus maritimus parasitiert von Nitrosopumilus spindle-shaped virus 1 (Spezies Nitmarvirus maris, früher Nitmarvirus NSV1, Thaspiviridae).
↑Identifizierung wg. Stämmen S13 & S15. Gattung gem. GTDB-Historie abgetrennt von „Ca. Cenarchaeum“: Dort wurde die Spezies früher als Cenarchaeum sp003724275 bezeichnet und damit der Nitrosopumilaceae-Gattung „Ca. Cenarchaeum“ zugeordnet, wodurch damals „Ca. Cenarchaeum“ und Ca. „Cenoporarchaeum“ faktisch synonymisert wurden. — In der LPSN ist Ca. „Cenoporarchaeum“ incertae sedis innerhalb der Thermoproteota.
↑in der GTDB synonym zu „Ca. Nitrosocaldus cavascurensis“
Weblinks und weiterführende Literatur
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Florian U. Moeller, Nicole S. Webster, Craig W. Herbold, Faris Behnam, Daryl Domman, Mads Albertsen, Maria Mooshammer, Stephanie Markert, Dmitrij Turaev, Dörte Becher, Thomas Rattei, Thomas Schweder, Andreas Richter, Margarete Watzka, Per Halkjaer Nielsen, Michael Wagner: Characterization of a thaumarchaeal symbiont that drives incomplete nitrification in the tropical sponge Ianthella basta. In: Environmental Microbiology, Band 21, Nr.10, Oktober 2019, S.3831-3854; doi:10.1111/1462-2920.14732, PMC6790972(freier Volltext), PMID 31271506, Epub 25. Juli 2019 (englisch).
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Bettina Glasl, Katharina Kitzinger, Heidi M. Luter, Anton Legin, Stefan Schuster, Erika Salas, Nathalie Heldwein, Katarina Damjanovic, Marie Rutsch, Bram Vekeman, Nicole M.J. Geerlings, Petra Pjevac, Joana Séneca, Margarete Watzka, Wolfgang Wanek, Daan R. Speth, Michael Wagner: Branched-chain amino acid assimilation enables mixotrophy of ammonia-oxidizing archaeal sponge symbionts. In: Science Advances, Band 12, Nr.36, 4. September 2026; doi:10.1126/sciadv.aef9450 (englisch). Dazu:
↑Panagiotis S. Adam, Guillaume Borrel, Céline Brochier-Armanet, Simonetta Gribaldo:The growing tree of Archaea: new perspectives on their diversity, evolution and ecology. In: The ISME journal. Band11, Nr.11, November 2017, ISSN1751-7370, S.2407–2425, doi:10.1038/ismej.2017.122, PMID 28777382, PMC5649171(freier Volltext) – (englisch).
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Liangting Liu, Mengfan Liu, Yiming Jiang, Weitie Lin, Jianfei Luo: Production and Excretion of Polyamines To Tolerate High Ammonia, a Case Study on Soil Ammonia-Oxidizing Archaeon “Candidatus Nitrosocosmicus agrestis”. In: mSystems. Environmental Microbiology, Band 6, Nr.11, 16. Februar 2021; doi:10.1128/mSystems.01003-20, ResearchGate:349348423 (englisch).