Wirtschaft Berlins

Die Wirtschaftsmetropole Berlin ist ein internationales Zentrum der kreativen Industrien und Anziehungspunkt für Firmengründer.

Die Wirtschaft Berlins ist mit einem städtischen Bruttoinlandsprodukt von 207 Milliarden Euro im Jahr 2024 die größte Stadtökonomie im deutschsprachigen Raum und die zweitgrößte innerhalb der Europäischen Union.

Das ökonomische Schwergewicht Berlins verlagerte sich nach dem Jahr 2000 vom produzierenden Sektor hin zu mehr Dienstleistungswirtschaft mit höherer Wertschöpfung. Die Industrie durchlief einen Erneuerungsprozess von arbeits- hin zu wissensintensiver Produktion. Zahlreiche DAX-Konzerne eröffneten Dependancen in der Metropole um Spitzentechnologien zu entwickeln.

Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Berlin gehören die Kreativ- und Kulturwirtschaft, der Tourismus, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, Finanzdienstleistungen, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft.

Berlin zählt zu den Weltstädten mit hoher Lebensqualität. Seit etwa 2010 entwickelt sich die Metropole zu den wesentlichen internationalen Zentren für innovative Firmengründer. Innerhalb Europas ist Berlin seit 2015 eines der wichtigsten Zielgebiete für Wagniskapital-getriebene Investitionen.

Geschichte

Industrialisierung (1820–1918)

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war Berlin eine Industriemetropole von internationalem Rang. Lokomotiven der Maschinenbaufabrik Borsig (gegründet: 1837) wurden nach ganz Europa exportiert, in der Elektroindustrie waren die Firmen Siemens & Halske (gegründet: 1847) und AEG (gegründet: 1883) weltbekannt. Die 1864 gegründete Schering AG hatte sich auf dem Gebiet der chemischen Industrie einen Namen gemacht. Sechs Jahre später wurde die heute größte deutsche Bank, die Deutsche Bank, gegründet.

Ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden große Gewerbeausstellungen organisiert. Die bekannteste und größte fand vom 1. Mai bis 15. Oktober 1896 vor den Toren Berlins in der Landgemeinde Treptow im Treptower Park statt und wird auch als „verhinderte Weltausstellung“ bezeichnet. Das Areal von 900.000 m² war größer als die bisherigen Weltausstellungen. Um den Neuen See, ein künstlich angelegtes Wasserbassin mit 10.000 m² Fläche, gruppierten sich auf dem weitläufigen Gelände entlang der Spree die Pavillons der 3780 Aussteller, die in 23 Gruppen aufgeteilt waren.

1902 wurde die Industrie- und Handelskammer zu Berlin gegründet. 1903 wurde die Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H., ein Unternehmen der Funk- bzw. Nachrichtentechnik, gegründet.

Insbesondere die Berliner Finanzwirtschaft konnte vor dem Ersten und auch noch vor dem Zweiten Weltkrieg eine herausragende Bedeutung einnehmen. So war die Berliner Börse vor dem Ersten Weltkrieg gleich nach der in London und gleichauf mit derjenigen in New York die weltweit bedeutendste. Berlin war das unangefochtene Banken-, Versicherungs- und Industrie-Zentrum des Deutschen Reiches.

Durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 brach die Produktion in vielen mittelständischen und handwerklichen Betrieben der Stadt zusammen. Ein Teil der Großunternehmen hingegen konnte, aufgrund der enormen Kriegsproduktion, wirtschaftlich profitieren.

Weimarer Republik und Drittes Reich (1918–1945)

Mit der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin verdoppelte sich die Einwohnerzahl 1920 auf 3,9 Millionen. Die neue Stadtgemeinde vergrößerte sich in der Fläche auf das Dreizehnfache und schuf die administrativen Voraussetzungen für neue wirtschaftspolitische Entscheidungsprozesse.

Von 1918 bis 1939 nahm Berlin die Stellung einer Primatstadt für das Deutsche Reich ein. Mehr als 10 % der deutschen Wirtschaftsleistung wurden 1938 in Berlin erwirtschaftet.

Eröffnung der Linienverbindung zwischen Berlin und London 1922 durch die D.L.R.

Das Bruttosozialprodukt erreichte 1927 das Vorkriegsniveau. Die galoppierende Inflation Anfang der 1920er Jahre sorgte in der Bevölkerung für große Verunsicherung und führte zu einem florierenden Schwarzmarkt. Am 4. November 1923 kostete ein einziges Brot 420 Milliarden Mark. Das vorläufige Ende der Krise wurde dadurch eingeleitet, dass das wertlos gewordene Papiergeld durch eine Währungsreform ab dem 15. November 1923 von der Rentenmark ersetzt wurde.

Das Rauchwarenunternehmen Max M. Frank entstand 1909. Die 1917 gegründete Filmproduktionsfirma UFA entwickelte sich im folgenden Jahrzehnt zu den erfolgreichsten Produktionsfirmen der Filmwelt. Am 6. Januar 1926 wurde die Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft in Berlin gegründet. Der Flugzeugbestand der Fluggesellschaft umfasste am Gründungstag 162 Flugzeuge.

Fritz Lang bei den Dreharbeiten für die UFA, 1929

Mit der Bildung von Groß-Berlin 1920 wurden zahlreiche Umlandzentren wie Charlottenburg und Schöneberg in das Berliner Stadtgebiet eingemeindet. Das Steueraufkommen der Stadt wuchs beträchtlich. Berlin wurde zur flächenmäßig zweitgrößten Stadt der Welt. Durch den Verwaltungsakt wurde die Grundlage für die Entstehung kommunaler Betriebe wie der BVG im Jahr 1928 gelegt.

Im Jahr 1925 arbeiteten allein in der Berliner Metallindustrie in 15.000 Betrieben rund 400.000 Menschen. Der Börsenkrach an der New Yorker Börse 1929 löste eine Weltwirtschaftskrise aus, die auch für Europa schlimme Folgen hatte. In Berlin stieg die Zahl der Arbeitslosen auf bis zu 600.000 im Jahr 1932 an, die Arbeitslosenquote betrug rund 30 %. In dieser Zeit gab es bei Arbeitslosigkeit nur eine geringe und während der Krise noch sinkende soziale Absicherung. 1932 war die industrielle Produktion in Berlin auf die Hälfte von 1928 zurückgefallen.

Zuse Z3, erster Universalrechner der Welt, 1941

Nach der „Machtergreifung“ Hitlers 1933 wurden viele der jüdischen Unternehmer dazu gezwungen ihre Betriebe an dem NS-System nahestehende Personen zu verkaufen. Andere wurden enteignet, verfolgt und, soweit sie Deutschland nicht rechtzeitig verlassen konnten, in die Vernichtungslager deportiert. Die Verbände wurden gleichgeschaltet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Berlin mit seiner Elektro- und Maschinenindustrie zur Waffenschmiede des Dritten Reichs. In den betreffenden Betrieben mussten auch viele Zwangsarbeiter arbeiten. Wegen der starken alliierten Bombardements verlegten viele Konzerne ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und später häufig auch die Führungsabteilungen aus der Hauptstadt in weniger gefährdete Gebiete Deutschlands. Der Bombenkrieg und der Kampf um Berlin ließen von den Produktionskapazitäten in der Stadt nicht viel übrig. Nach 1945 wurde durch Demontage ganzer Fabrikanlagen der Bestand weiter dezimiert.

Nachkriegszeit und Teilung (1945–1989)

Seit 1969 werden im BMW-Werk Berlin Motorräder für den Weltmarkt produziert.

Aufgrund der großflächigen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs musste beim Wiederaufbau der Wohngebiete, der Infrastruktur und der Arbeitsstätten vielerorts bei Null begonnen werden. Die politische Teilung der Stadt und die Blockade West-Berlins erschwerten den Neuanfang in den ersten fünf Jahren nach Kriegsende. Für die Westsektoren Berlins stellten der Marshall-Plan der USA sowie die Hilfe der Bundesrepublik Deutschland in dieser Zeit eine Hilfe dar.

Insbesondere aufgrund der Teilung wurden die Banken aus Berlin vor allem nach Frankfurt a. M. und die Berliner Versicherungen vor allem nach München verlagert. 1950 sank der Anteil Berlins an der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung – gegenüber 1938 – um mehr als fünf Prozentpunkte und verharrte seitdem noch unter halbiertem Niveau. Zudem führte u. a. die Berlin-Zulage dazu, dass nach der Teilung insbesondere einfache, standardisierte Massenproduktionen in (West-)Berlin angesiedelt wurden.

Haus des Berliner Verlages, erbaut 1973

Viele Jahre war die West-Berliner Wirtschaft auf Hilfe und Subventionen angewiesen. Vor allem die Subventionen brachten aber auch Mitnahmeeffekte mit sich. Der Begriff der „verlängerten Werkbank“ westdeutscher Unternehmen, die in Berlin nur geringste Teile ihrer Fertigung vornehmen ließen, dafür aber die volle Berlin-Subvention einstreichen konnten, machte die Runde.

Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 brachte für die Stadt die nächste tiefgreifende Zäsur mit sich. Die Bewohner Ost-Berlins und der DDR konnten nun nicht mehr ausreisen, West-Berlin war zur politischen und wirtschaftlichen Insel geworden. 50.000 Pendler aus Ost-Berlin konnten nicht mehr in West-Berlin zur Arbeit gehen. In den Folgejahren wurde West-Berlin als Industriestandort durch die Umsiedlung ganzer Betriebe, sowie die vielerorts drastische Reduzierung der Arbeitsplätze (nicht nur durch Rationalisierung) geschwächt. Der West-Berliner Arbeitsmarkt wurde immer stärker von der öffentlichen Beschäftigung, der Wissenschaft und dem Dienstleistungssektor geprägt. Ost-Berlin blieb für die DDR-Wirtschaft zugleich weiterhin der Schwerpunkt der industriellen Produktion.

Die zentralistische und ebenfalls hoch subventionierte Planwirtschaft der DDR konnte jedoch keinen wirtschaftlichen Aufschwung erreichen. Veraltete Anlagen sowie Rohstoff- und Devisenmangel verhinderten, dass die DDR-Wirtschaft mit den technologischen Entwicklungen im internationalen Maßstab Schritt halten konnte. Nach der politischen Wende 1989 brachen die Absatzmärkte vieler Ost-Berliner-Betriebe gleichsam mit den politischen Systemen zusammen. Hunderte von Betrieben und weit über Hunderttausend von Arbeitsplätzen wurden in der Folgezeit wegen geringer Wettbewerbsfähigkeit im Ostteil der Stadt abgebaut.

Berliner Republik (seit 1990)

Das Ludwig-Erhard-Haus, Sitz der IHK Berlin seit 1998

Die Isolation West-Berlins wurde durch die deutsche Wiedervereinigung im Oktober 1990 beendet. Somit war die Voraussetzung für die erneute wirtschaftliche Einheit von Ost- und Westteil der Stadt gegeben. Die infrastrukturellen Verflechtungen mit dem Umland in Brandenburg nahmen stark zu.

Nach 1990 setzte sich u. a. der Bundesfinanzminister Theo Waigel für die Streichung der Berlin-Zulage ein. Im Zuge der Streichung der Berlin-Zulage und weiterer Förderinstrumente bis Mitte der 1990er Jahre wurde das Betreiben von einfachen Massenproduktionen in (West-)Berlin unrentabel. In der Folge kam es innerhalb weniger Jahre zum Abbau von mehr als 100.000 Industrie-Arbeitsplätzen im ehemaligen West-Berlin – zusätzlich zum abrupten Abbau von 300.000 zumeist einst industriellen „Treuhand-Jobs“ im Osten der Stadt. Im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels entwickelten sich die Schwerpunkte in Berlin nach dem Jahr 2000 auf den Dienstleistungssektor und die industrielle Produktion wurde zugunsten innovativer Branchen verlagert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, eingerichtet 1999

Durch die erheblich gewachsene Arbeitslosigkeit stiegen die staatlichen Sozialkosten und infolgedessen die Verschuldung des Landes Berlin. Berlin musste im Zuge rigorosen Sparens infolge eingebrochener Einnahmen und zusammengestrichener Bundes-Zuwendungen die Anzahl der Mitarbeiter in den Verwaltungen so stark abbauen, dass die Verwaltungen zum Teil „dysfunktional“ wurden. Zudem wies Berlin über viele Jahre eine der niedrigsten öffentlichen Investitionsquoten aller Bundesländer auf. Daraus resultierte ein Sanierungsstau, der auch bis 2026 nicht abgebaut werden wurde.

Von 1995 bis 2005 stagnierte die Wirtschaftsleistung in Berlin. Es kam zu einem erheblichen Anstieg von Armut und Privatverschuldung. Berlin galt zunehmend als „grey city“ („graue Stadt“) und „failed state“ („gescheiterter Staat“).

Die arbeitende Bevölkerung im Ballungsgebiet Berlin wuchs seit etwa 2005 wieder, innovative Wirtschaftscluster ziehen seitdem Unternehmer an und machten Berlin zur Gründungshauptstadt Deutschlands. Mit einem BIP von 90,6 Milliarden Euro löste Berlins Stadtökonomie 2006 die von Hamburg als führende in Deutschland ab. Zwischen 2006 und 2010 lag die Gründerquote in Berlin auf dem deutschlandweit höchsten Wert von 2,7 %. Die Wirtschaftsleistung wuchs in dem Zeitraum um knapp 13 % und damit doppelt so stark wie die des Bundes.

Mercedes-Benz Digital Factory Campus, eröffnet 2022

Im Dienstleistungssektor wurde im Jahr 2010 von etwa 80 % der Berliner Erwerbstätigen ein Anteil an der städtischen Bruttowertschöpfung von über 67 % erwirtschaftet. Das produzierende Gewerbe bot für etwa 8 % der Erwerbstätigen einen Arbeitsplatz, erwirtschaftete jedoch einen Anteil von fast 15 % der Berliner Wertschöpfung im Jahr 2010. Innerhalb der Berliner Industrie lag die Exportquote 2009 bei rund 45 %. Die bedeutendsten Warengruppen der Berliner Exporte waren derzeit pharmazeutische Erzeugnisse, elektrische Ausrüstungen und Kraftmaschinen.

Nach 2020 fiel die Berliner Wirtschaft in eine schwere Krise und volkswirtschaftliche Stagnation. Durch zahlreiche behördlich angeordnete Einschränkungen infolge der COVID-19-Pandemie mussten erhebliche Teile der Kulturwirtschaft, der Messe- und Kongresswirtschaft, des Einzelhandels und der Gastronomie ihren Betrieb einstellen. Rund 200.000 Arbeitnehmer wurden in Kurzarbeit versetzt oder wurden arbeitslos. In der Folgezeit brach der Tourismus und der Flugverkehr nach Berlin um mehr als 80 % ein.

Zahlreiche geopolitische Krisen nach 2022 lösten abbrechende Lieferketten im deutschen Rohstoffhandel aus. In der Folge nahm die Energiesicherheit in der Region Berlin-Brandenburg dramatisch ab, Inflation und Kaufkraftverluste belasteten alle Teile der Bevölkerung und Privatwirtschaft.

Wirtschaftsdaten

Sportstudio der international tätigen RSG Group

Im Jahr 2025 betrug das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes Berlin 218 Milliarden Euro. Berlins Wirtschaftswachstum lag zwischen 2013 und 2025 jedes Jahr über dem Durchschnitt der bundesdeutschen Wachstumsrate. Das BIP pro Kopf betrug im Jahr 2019 etwa 42.000& Euro und lag damit erstmals seit 1990 über dem gesamtdeutschen BIP pro Einwohner von 41.400 Euro. Zwischen 2010 und 2025 betrug die Inflationsrate im Jahr 2015 etwa 0,4 % (Minimalwert) und 2022 etwa 7,1 % (Maximalwert).

Berlins städtische Wirtschaft ist im Jahr 2023 gemessen am nominalen BIP nach Paris und vor Madrid die zweitgrößte innerhalb der Europäischen Union. Im Vergleich mit dem regionalen BIP (in Kaufkraftstandards) je Einwohner erreichte Berlin in der EU (EU-27: Indexwert 100) im Jahr 2024 einen Indexwert von 127, Brandenburg von 86 und Deutschland von 116.

Arbeitsmarkt

JahrArbeitslosenquote
201013,6 %
201510,7 %
20209,7 %
202510,3 %

Die Zahl der Erwerbstätigen in Berlin lag im Jahr 2021 bei 2,09 Millionen Personen. Das waren 22.000 mehr als im Vorjahr. Berlin verzeichnete damit die stärkste Zuwachsrate bei der Zahl der Erwerbstätigen unter allen deutschen Ländern.

Nach 1990 erreichte die Arbeitslosenquote in der Stadt im Jahr 2005 ein Allzeithoch von 19 % und 2019 einen Tiefststand von 7,8 % (Stand: 2026). 14,2 % der Einwohner bezogen im Jahr 2025 Leistungen nach dem SGB II (Deutschland: 8,0 %).

Insgesamt lebten rund 830.000 gering- bis nichtbeschäftigte Rentenempfängerinnen und Rentner im Jahr 2020 in Berlin.

Berliner Unternehmen verspüren seit 2010 in einigen Branchen Fachkräfteengpässe – nicht nur im Bereich der Hochqualifizierten, sondern auch bei Absolventen mit dualer Ausbildung und Weiterbildungsabschlüssen.


Quelle: Statistik Berlin Brandenburg

Land Berlin

Standort der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung

2025 waren in Berlin insgesamt 234.350 Personen im öffentlichen Dienst beschäftigt (Bundesbedienstete der Ministerien und Bundesbehörden sind in dieser landesspezifischen Erhebung nicht mit eingerechnet). 153.290 Beschäftigte arbeiteten direkt für das Land Berlin (Kernverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Schulen). Öffentlich-rechtliche Einrichtungen beschäftigten 80.900 Personen. Hierzu gehörten rechtlich selbstständige Institutionen des Landes wie öffentlich-rechtliche Landesbetriebe, Kliniken oder Hochschulen.

Die bereinigten Einnahmen des Landes Berlin betrugen 2017 rund 27,7 Milliarden Euro (2014: 23,8 Milliarden Euro). Die bereinigten Ausgaben im Jahr 2017 betrugen rund 26,6 Milliarden Euro (2014: 23,0 Milliarden Euro). Die Einnahmen des Landes Berlin an Steuern, Länderfinanzausgleich und Allgemeine Bundesergänzungszuweisungen im Jahr 2017 beliefen sich auf 15,4 Milliarden Euro.

Das Land Berlin war 2020 mit 63,7 Milliarden Euro verschuldet.

Gemessen an der Gesamtfläche des Stadtstaates ist das Land Berlin im Jahr 2023 Eigentümer von etwa 47 % aller Grundstücksflächen, die Bundesrepublik Deutschland ist Eigentümer von etwa 7 % der Grundstücksflächen.

Import und Export

Konzertflügel der C. Bechstein Manufaktur

Im Jahr 2010 wurden physische Waren, die die Landesgrenze der Bundesrepublik Deutschland überschreiten, im Wert von rund 22 Milliarden Euro in Berlin ein- und ausgeführt. Bis zum Jahr 2019 stieg der Warenwert auf rund 30 Milliarden Euro.

Berlin ist – wie Deutschland – in großem Umfang abhängig von Importen, die Dienstleistungen und Produkte der IT-, Software- und internetzentrierten Industrie betreffen. Erhebliche Umsätze machen Warenimporte der Film-, Musik- und Spieleindustrie aus. Rohstofflieferungen, insbesondere für die lokale Energiewirtschaft, zählen ebenfalls zu den größten Importgütern.

Durch die im internationalen Vergleich verhältnismäßig gering ausgeprägte Wertschöpfung und Markenbildung exportieren die in Berlin ansässigen Unternehmen vorwiegend Waren und Dienstleistungen in Nischenmärkten.

Die bedeutendsten Warengruppen der Berliner Exporte waren im Jahr 2019 pharmazeutische Erzeugnisse, elektrische Ausrüstungen und Maschinen. Zum Export von in Berlin erzeugten Dienstleistungen gibt es keine Datenerhebung.

Sozialdaten

Schulkinder in Berlin. Die Metropole verzeichnete 2016 die höchste Geburtenzahl seit 1990.

Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt von Vollzeitarbeitenden in Berlin lag im Jahr 2025 bei 56.500 Euro (Deutschland: 54.100 Euro).

Im Jahr 2023 lebten in Berlin geschätzt über 1.500 Euro-Einkommensmillionäre. 2025 war in Berlin ein Anteil von 10,0 % der erwachsenen Bevölkerung überschuldet (Deutschland: 8,2 %).

41.087 Mädchen und Jungen kamen in Berlin im Jahr 2016 auf die Welt. Das war die höchste Anzahl an Neugeborenen in der Stadt seit 1990. 2025 wurden in Berlin 33.240 Geburten registriert, was der niedrigsten Zahl entsprach.

Die Berliner Schülerschaft wies 2023 ein unterdurchschnittliches Bildungsniveau auf. Insbesondere die Leistungen in Deutsch und Mathematik waren schwächer ausgeprägt als im bundesdeutschen Vergleich.

Standortfaktoren

Berlin zählt zu den stark wachsenden Metropolen in Europa und gilt als Weltstadt mit einer hohen Akademikerquote und Lebensqualität

Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft. Die Metropole ist Teil der Eurozone und der Europäischen Union, einem der größten Binnenmärkte der Welt. Wirtschaftsgeografisch bildet Berlin den Kern der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die über sechs Millionen Einwohner umfasst (Stand: 2025).

Berlin zeichnet sich als Standort durch die Internationalität, das vielfältige kulturelle Angebot, die zahlreichen Naherholungsgebiete sowie einen gut ausgebauten ÖPNV aus. Durch zahlreiche im Stadtgebiet angesiedelte Technologieparks und die über 70 wissenschaftlichen Einrichtungen ist Berlin eine Wissenschaftsregion. Die große Anzahl an Hochschulabsolventen bietet vor allem innovativen Unternehmen ein großes Fachkräftepotential.

Bildung und Forschung

Die Humboldt-Universität zu Berlin ist eine von drei Exzellenz-Universitäten in der Stadt

In Berlin gibt es über 40 Hochschulen, an denen rund 200.000 Studenten (Wintersemester 2023/24) eingeschrieben sind. Im Jahr 2025 schlossen an den Berliner Hochschulen rund 30.000 Studenten ihr Studium ab. Das ist die höchste jährliche Anzahl von Absolventen in einer deutschsprachigen Stadt. Außerdem sind in der Stadt zahlreiche Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie weiterer Forschungseinrichtungen und -verbünde angesiedelt.

Standort des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Berlin-Charlottenburg

Die Berliner Bevölkerung wies 2025 mit 24,3 % im Bundesländervergleich die höchste Akademikerdichte auf. Insgesamt sind an über 75 F&E-Einrichtungen über 75.000 Menschen in Wissenschaft und Forschung aktiv. In Berlin bestehen intensive Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft. Ein Beispiel ist das Technologiezentrum Berlin-Adlershof in dem sechs Institute der Humboldt-Universität und über 1200 Unternehmen in direkter Nähe zueinander angesiedelt sind.

Im Rahmen der Exzellenzstrategie wird der 2018 gegründete Universitätsverbund Berlin University Alliance gefördert. Ihm gehören die vier Einheiten Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität und die Technische Universität Berlin, die zusammen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin kooperieren. Die European School of Management and Technology (ESMT), die ESCP Berlin sowie die Code University zählen zu den international renommiertesten privat geführten Wirtschaftsakademien.

Infrastruktur

Berliner Hauptbahnhof, 2025

In Berlin treffen sich zehn Bahn-Hauptstrecken, die die Stadt zu einem europäischen Bahnknoten machen. Mit täglich über 300.000 Reisenden ist der Berliner Hauptbahnhof Europas größter Kreuzungsbahnhof. Hochgeschwindigkeitsstrecken, die mit dem ICE bedient werden, führen nach Hamburg, Frankfurt, Köln, München, Basel, Paris, Wien oder Amsterdam. Direktverbindungen nach Prag oder Warschau sind auf EC-Strecken möglich (Stand: 2025).

Berlin verfügt über einen sehr umfangreichen ÖPNV. Das Netz der Berliner U-Bahn, S-Bahn und Tram zählt, gemessen an der zusammengerechneten Streckenlänge, zu den 20 größten urbanen, schienengebundenen Nahverkehrssystemen der Welt. Tariflich zusammengefasst ist der ÖPNV Berlins durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), dem flächengrößten Verkehrsverbund in Deutschland.

Flughafen Berlin Brandenburg

Sechs Autobahntrassen verbinden den Berliner Ring mit dem Bundesgebiet und weiteren Bereichen in Europa. Darunter sind die Bundesautobahn 11 in Richtung Uckermark, die A 24 nach Hamburg, die A 12 nach Frankfurt/Oder und Warschau, die A 13 nach Dresden und Prag, die A 9 nach Leipzig und München sowie die A 2 nach Hannover und in das Ruhrgebiet mit Anschluss zu niederländischen und belgischen Nordseehäfen.

Berlin verfügt seit 2020 mit dem neuerbauten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) über ein zentralisiertes Flughafensystem. Der ausgebaute Standort in Schönefeld, Brandenburg kann eine rechnerische Kapazität von rund 40 Millionen Passagieren im Jahr abfertigen.

Bis zum Jahr 2026 will die Deutsche Telekom eine Million Glasfaseranschlüsse mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s aufbauen. Im gesamten Stadtgebiet sind mobile Breitbandanwendungen über den Mobilfunkstandard 5G garantiert (Stand: 2020).

Gründerszene

Cookies Nachtclub, gegründet 1994

Die Gründer- und Start-up-Szene Berlins sorgt insbesondere seit den frühen 2000er Jahren für einen steten Zuwachs an Arbeitsplätzen, Innovation, Kaufkraft und Internationalität des Berliner Wirtschaftsumfeldes. In den Jahren 2018 und 2019 wurden deutschlandweit in Berlin die meisten Start-ups gegründet. 2019 wurde in Deutschland mit 3,7 Milliarden Euro am meisten Risikokapital in Berliner Start-ups investiert.

Technologie-Konferenz, 2019

Entscheidend für den Erfolg von Start-ups und Unternehmensgründern sei laut einer RKW-Studie von 2015 ein „fruchtbares regionales Gründer-Ökosystem“ bzw. gründerfreundliches Klima, das durch das Zusammenspiel von Talenten, erfolgreichen Unternehmern, Finanzierungsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen, potenziellen Kunden, leistungsfähiger Infrastruktur, die Offenheit für Innovationen, Kreativität und eine hohe Lebensqualität entstehe. In Berlin sei diese Dynamik gegeben.

Standortnachteile

Abgeordentenhaus Berlin

Zu den Schwächen des Standorts zählt seit 2015 die ineffiziente und wenig innovative städtische Verwaltung des Landes Berlin. Verschiedene deutsche Medien bezeichneten die Stadt Berlin zwischen 2015 und 2021 als eine „selbstverschuldet-unfähige“, „dreckige“, „hässliche“, „heruntergekommene“ Stadt, der nichts gelänge.

Von der Parteienlandschaft des Abgeordnetenhauses gehen wenige Initiativen zur strategischen Standort-, Technologie- oder Investitionsentwicklung aus. Der nach 2016 im Amt befindliche Senat war für seine unternehmens- und wirtschaftskritische Haltung bekannt. Sowohl der Berliner Senat als auch die Oppositionsparteien erreichten zwischen 2016 und 2024 laut Umfragen nur einen sehr unterdurchschnittlichen Rückhalt bei der Wahlbevölkerung.

Die Berliner Parteien können seit etwa 2015 kaum hochqualifiziertes Spitzenpersonal hervorbringen und gelten als eher kleinbürgerlich. Die Zusammenarbeit mit der in Berlin ansässigen Bundesregierung und mit Partnern aus der Privatwirtschaft ist gering ausgeprägt.

Wirtschaftszweige

Die Berliner Wirtschaft wird zu rund 75 % von privatwirtschaftlichen Aktivitäten und zu rund 25 % staatswirtschaftlich getriebenen Branchen getragen.

Kreativwirtschaft

Berlin hat sich seit dem Jahr 2000 zu einer wichtigen europäischen Metropole für die Kreativ- und Kulturwirtschaft entwickelt. 2006 wurde Berlin in das Creative Cities Network der UNESCO aufgenommen.

Im Jahr 2025 erwirtschafteten in der Kreativindustrie rund 37.000 Unternehmen sowie 195.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte etwa 41 Milliarden Euro Umsatz. Gemeinsam mit der Digitalwirtschaft erzielt der Bereich rund 15 % des Berliner BIP.

2014 zählte die Berliner Medien- und Unterhaltungsbranche zu zehn umsatzstärksten Medienstandorten der Welt. Die Branche ist geprägt durch kleine und mittlere Unternehmen und hat wenig international erfolgreichen Konzerne hervorgebracht.

Innerhalb der Kulturwirtschaft spielt die Musikbranche mit etwa 14.000 Beschäftigten im Jahr 2018 eine besondere Rolle. Über 10 % aller Musikunternehmen Deutschlands haben ihren Sitz in Berlin.

Zu den wesentlichen Botschaftern der Metropole zählen die vielen international bekannten Profiklubs im Sport.

Bank- und Finanzwirtschaft

Sitz der Sparkassen-Finanzgruppe in Berlin

Die Deutsche Kreditbank (DKB) ist ein Kreditinstitut und 100 %ige Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank. Mit einer Bilanzsumme von 76,5 Milliarden Euro stand die DKB 2015 an 16. Stelle in der Liste der größten Banken in Deutschland.

Die Tradegate Berlin Stock Exchange ist eine Regionalbörse in der Metropole, die einen Gesamtumsatz von über 450 Milliarden Euro im Jahr 2025 verzeichnete.

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das zentrale Förderinstitut des Landes Berlin. Aufgabenschwerpunkt der IBB liegt in der Wirtschaftsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie dem Wohnungsbau.

Die Berliner Sparkasse ist eine öffentlich-rechtliches Kreditinstitut und hat ihren Sitz in Berlin. Mit etwa 1.7 Millionen Kunden und rund 1,4 Millionen Girokonten ist die 1818 gegründete Sparkasse im Jahr Marktführer in der Stadt. Die Sparkassen-Finanzgruppe, die mehr als 600 dezentral arbeitende Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen umfasst hat ihren Sitz ebenfalls in Berlin.

Die Feuersozietät, gegründet im Jahr 1718, ist die zweitälteste Versicherungsgesellschaft in Deutschland. Rund 640.000 Versicherte zählten zu den Kunden im Jahr 2014.

Die europäische Ratingagentur Scope

Die 2002 gegründete europäische Rating-Agentur Scope hat ihren Hauptsitz in Berlin. Der Deutschland-Sitz der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG liegt in der Berliner Europacity.

Seit etwa 2015 ist Berlin die Stadt mit der größten Anzahl an Wagniskapitalgesellschaften in Deutschland. Über 20 % aller Investmentunternehmen im Land haben dort ihren Sitz. Zu den bekanntesten Kapitalgebern gehören u. a. Rocket Internet und Cherry Ventures. Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin stellt seit dem Jahr 2021 im sogenannten Zukunftsfonds rund 10 Milliarden Euro Kapital für Firmengründungen im Hochtechnologie-Bereich zur Verfügung.

Durch die Verbreitung neuer Finanztechnologien, Kreditkarten und bargeldloser Bezahltechniken hat die europäische und städtische Bankenwelt nach dem Jahr 2010 wesentliche Teile ihrer Infrastruktur verloren. Erhebliche Marktanteile von internetbasierten Technologien wurden von US-amerikanischen IT-Firmen übernommen.

Neue Firmen wie N26, Solaris, Raisin SE und Trade Republic haben ihre Unternehmen in Berlin gegründet. Die Lloyds Banking Group wertete im Zuge des Brexit ihre Berliner Filiale zur EU-Zentrale auf. Die US-Bank JP Morgan SE betreibt die Zentrale ihres Privatkundengeschäfts Chase in Berlin.

Tourismus

Show im Friedrichstadt-Palast

Berlin ist eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Im Jahr 2024 wurden etwa 30,6 Millionen Übernachtungen in Berliner Beherbergungsbetrieben von 12,6 Millionen Gästen gezählt. Hinzu kommen jährlich geschätzt mehr als 50 Millionen Tagesbesucher. Die Stadt ist damit nach London und Paris ein bevorzugtes Reiseziel innerhalb Europas.

Die Berliner Hotellandschaft bestand 2024 aus etwa 750 Unterkünften mit einer Bettenkapazität von rund 148.000. Die Verweildauer der Hotelgäste beträgt im Durchschnitt 2,3 Tage. Internationale Gäste machen etwa 40 Prozent der Besucherzahlen aus. Hierbei liegen Besucher aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Polen, Dänemark, und den Vereinigten Staaten von Amerika in der Spitzengruppe. Hauptanziehungspunkte sind Architektur, historische Stätten, Museen, Festivals, Einkaufsmöglichkeiten, Nachtleben sowie Großveranstaltungen, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher zählen.

Silvester in Berlin, eines der besucherstärksten Ereignisse in der Metropole

Die größten Profiteure des Berlin-Tourismus sind das Gastgewerbe (40 % des Umsatzes), der Einzelhandel (40 %) und die Dienstleistungsunternehmen (20 %).

1996200620162025
Gäste in Hotels 3.300.000 7.100.000 12.700.000 12.400.000
Anteil internationaler Gäste 25 % 33 % 46 % 41 %
Übernachtungen in Hotels 7.500.000 15.900.000 31.100.000 29.400.000

Zu den meistbesuchten UNESCO-Weltkulturerbestätten in Berlin und seiner Agglomeration gehören die Museumsinsel und das Potsdamer Schloss Sanssouci.

Messe- und Kongresswirtschaft

Berlin ist einer der besucher- und umsatzstärksten Messe- und Kongressstandorte der Welt. Im Jahr 2018 wurden etwa 143.390 Veranstaltungen mit rund 12 Millionen Teilnehmern durchgeführt. Laut ICCA Statistik war Berlin, gemessen an der Anzahl von Kongressen mit internationaler Beteiligung, im Jahr 2019 auf Rang 3 aller Kongressstädte gelistet.

Die IFA auf dem Messegelände

Das Messegelände in Charlottenburg-Wilmersdorf rund um den Funkturm wurde im Jahr 1822 erstmals als Gewerbeausstellungsgelände genutzt und weist heute eine Hallenausstellungsfläche von 160.000 m² und eine Freifläche von etwa 100.000 m² aus. Betreiber ist der zu 99 % stadteigene Veranstaltungsträger Messe Berlin.

Das Estrel Hotel, 2026

Eine Vielzahl international relevanter Leitmessen sind auf dem Berliner Messegelände und auf dem Berlin ExpoCenter Airport in Brandenburg etabliert. Hierzu gehören u. a. die Konsumelektronikmesse IFA, die Tourismusbörse ITB, die Luft- und Raumfahrtschau ILA Berlin Air Show, die Schienenverkehrsmesse InnoTrans, die Landwirtschaftsschau Grüne Woche, die Ernährungsmesse Fruit Logistica sowie die Fachmesse für Erotik und Erwachsenenunterhaltung Venus Berlin. Der European Film Market findet während der Berlinale im Martin-Gropius-Bau statt. Bürgerliche Initiativen setzen sich für eine Expo 2035 Bewerbung ein.

Die Kongresswirtschaft, zu der international, national sowie lokal ausgerichtete Tagungen, Informationsveranstaltungen und geschäftliche Zusammenkünfte aller Art gehören, ist ein weiterer Zweig der Berliner Wirtschaft. Eine Vielzahl von Hotels sind auf Tagungen eingestellt und erzielen hiermit einen wichtigen Teil ihres Jahresumsatzes. Das Estrel in Neukölln ist mit 1125 Zimmern und einem Umsatz von 77,5 Millionen Euro im Jahr 2019 Deutschlands größtes Hotel und eines der größten Kongresszentren Europas.

Gesundheitswirtschaft

Sitz des Geschäftsbereichs Pharmaceuticals, der Bayer AG

In der Region Berlin-Brandenburg waren 2018 etwa 383.000 Personen in der Gesundheitsbranche tätig. Der Gesamtumsatz des Sektors betrug im selben Jahr rund 28 Milliarden Euro. Das entsprach ca. 10 % der gesamten Wirtschaftsleistung in der Region. In der pharmazeutischen Industrie waren rund 11.000 Mitarbeiter in Berlin-Brandenburg beschäftigt.

Die Biotechnologie ist eine innovative Querschnittstechnologie, die durch überdurchschnittliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gekennzeichnet ist. Die unmittelbare Nähe zu Hochschulen und Universitäten sowie die Einrichtung zahlreicher Technologieparks – wie beispielsweise dem berlinbiotechpark Charlottenburg – begünstigt Unternehmensansiedlungen. In der Hauptstadtregion sind rund 250 kleine und mittlere Biotechnologie-Unternehmen mit ca. 6.200 Mitarbeitern in Produktion, Forschung und Entwicklung tätig (2018).

In Branchen der Medizintechnik sind im Jahr 2018 rund 14.000 Menschen beschäftigt. Zu den weltweit erfolgreichen Berliner Herstellern von Medizintechnik zählen unter anderem Berlin Heart, Biotronik und Eckert & Ziegler. Außerdem hat die BioNTech-Tochter JPT Peptide Technologies ihren Sitz in Berlin.

Handel

R. Gentz, Mitbegründer von Zalando.

In Berlin existierten 2025 rund 70 Einkaufszentren. Zu den bekanntesten Adressen zählt das KaDeWe.

Berlin ist Deutschlands umsatzstärkster Standort für den Immobilienhandel. 2016 wechselten Immobilien für 5,4 Milliarden Euro in Berlin den Besitzer. 2015 lag der Umsatz bei 8 Milliarden Euro, 2021 bei 23,8 Milliarden Euro.

Die Robert Lindner GmbH, gegründet 1950, zählt zu den traditionsreichen Handelsunternehmen aus Berlin. Unter dem Filialnamen Lindner werden in der Stadt an mehr als 40 Standorten Feinkostprodukte verkauft, die aus eigener Herstellung stammen.

Zalando SE, ein internet-basiertes Handelsunternehmen, wurde 2008 in einer Berliner WG gegründet. Mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2019 ist es die umsatzstärkste Firma in Europa, die im 21. Jahrhundert aufgebaut wurde. Die Firma rebuy handelt mit gebrauchten Medien und ausgewählten Elektronikartikeln. Die elumeo SE vertreibt Edelsteinschmuck. Caseking ist einer der umsatzgrößten deutschen Internethändler für Computerspielezubehör.

IT- und Internetwirtschaft

Innovationslabor der Deutschen Telekom, 2019

Berlin zählt, wie alle Teile Deutschlands, zu den Verlierern der digitalen Revolution. Die Entwicklungen auf dem IT-Markt zwischen 1990 und 2025 haben dazu geführt, dass wesentliche Produkte und Dienstleistungen in dem Sektor von US-amerikanischen und asiatischen Firmen importiert werden müssen. Die in Teilen durch geringe Besteuerung hervorgerufene Oligopolbildung einiger nicht-europäischer Firmen hat zu erheblichen Abhängigkeiten und Marktanteilsverlusten geführt. Die letzten IT-Firmen im Spitzentechnologiebereich mit Sitz in Berlin wie Carbon Mobile, Native Instruments, Fritz, PSI Software SE wurden nach 2010 von internationalen Investoren aufgekauft.

SAP-Standort in Berlin-Mitte

Nichtsdestotrotz findet in Berlin seit etwa 2005 ein zunehmend starkes Wachstum der IT- und Internetwirtschaft statt. Insbesondere in Nischenmärkten mit geringer Wertschöpfung und Profitabilität. Viele Geschäftsmodelle konzentrieren sich jedoch nur auf die Implementierung von US-Technologien. Ausgehend von der Anzahl und der Popularität der in Berlin ansässigen Internetunternehmen, ist die Stadt seit etwa 2010 einer der wichtigsten Standorte für neue Software-basierte Wirtschaftsunternehmen in Europa.

Das in diesem Bereich entstandene Cluster zieht die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich. Die IT-Wirtschaft ist durch den starken Gründungswillen der Berliner und neu Zugezogener geprägt. Die Industrie und Handelskammer geht von etwa 1300 neu entstandenen Software-, Web- und IT-Unternehmen in den Jahren von 2008 bis 2011 aus.

SAP betreibt in Berlin einen sogenannten Data-Space-Standort. 2023 bezog der Software-Konzern ein neues Gebäude, in dem über 1000 Mitarbeiter zusammengezogen werden. Strato hat seinen Hauptsitz sowie ein Rechenzentrum in Berlin. Die Deutsche Telekom beschäftigte 2023 etwa 5000 Leute in der Metropole.

Soziale Arbeit

Sitz der Diakonie Deutschland in Berlin

Die Diakonie Deutschland ist ein kirchlicher Wohlfahrtsverband mit Sitz in Berlin. Der Verband widmet sich der sozialen Arbeit. Unter dem Dach der Diakonie und der rechtlich selbstständig agierenden 17 Diakonischen Werke arbeiten rund 600.000 hauptamtliche Mitarbeiter und weitere 700.000 ehrenamtliche Mitarbeiter (Stand: 2018).

Weitere Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, die ihren Sitz in der Stadt haben, sind u. a. das Deutsche Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband.

Die Johannesstift Diakonie ist ein konfessionelles Gesundheits- und Sozialunternehmen das rund 10.000 Beschäftigte in Nord-Ost-Deutschland vertritt. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beschäftigt etwa 8000 Hauptberufliche im Jahr 2024.

Verkehrstechnik

Satellit der Technischen Universität Berlin

In über 400 verkehrstechnischen Betrieben der Region Berlin-Brandenburg sind 2010 etwa 54.000 Mitarbeiter beschäftigt. Von ihnen arbeiten etwa 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiter in Forschungszentren. Im Bereich der Verkehrssystemtechnik war in den letzten Jahren ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen. Handlungsfelder der Verkehrssystemtechnik sind die Bahntechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Verkehrstelematik/Verkehrslogistik, Luft- und Raumfahrttechnik und der Bereich Binnenschifffahrt.

Berlin-Brandenburg ist eine Modellregion für Elektromobilität. In Berlin bildet dabei die Integration der verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen in das traditionelle Angebot des öffentlichen Nahverkehrs und des Tourismus, Mobilitäts- und Wohnungsdienstleistungen und innerstädtische Verteilerverkehre einen Schwerpunkt.

Optik

Forschungszentrum für Lasertechnologie

Optik wird als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts betrachtet. Im Technologiepark Berlin-Adlershof sind viele Unternehmen der Photonik, Optik, Optoelektronik und Lasertechnologie vertreten. Eine Initiative von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region ist Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e. V., der die Erschließung und Nutzung optischer Technologien fördern soll.

Die Unternehmen der Sparte optische Technologien und Mikrosystemtechnik konnten in den Jahren 2001–2010 durchschnittlich ein jährliches Umsatzwachstum von etwa 8 % verbuchen. Auch die Beschäftigungszahlen sind erheblich gestiegen.

Das Unternehmen ASML Berlin beschäftigt im Jahr 2023 über 1700 Mitarbeiter in der Stadt.

Energietechnik

Sitz von Enpal in Berlin

Die Energietechnik beschäftigt sich u. a. mit der Effizienz von Energieumwandlung, Energietransport und Energienutzung. Die bundesländerübergreifende wirtschaftliche Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg wurde nach dem Jahr 2015 erheblich intensiviert. Insgesamt sind in der Region 2016 etwa 600 Unternehmen mit rund 56.000 Beschäftigten in diesem Bereich tätig.

Außerdem beschäftigen sich insgesamt 35 wissenschaftliche Einrichtungen mit energiebezogener Forschung und Lehre. Die Region nimmt damit in Deutschland eine führende Rolle auf dem Gebiet der Energietechnik ein.

Unternehmenssitz von 50Hertz

Wesentlicher Treiber vieler Entwicklungen ist der Netzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH. Das Unternehmen ist internationaler Vorreiter bei der Dekarbonisierung von Stromnetzen. Das von Berlin aus gesteuerte Netzgebiet hat 2025 einen Erneuerbare-Energien-Anteil von über 70 Prozent an integriertem Wind- und Solarstrom. Die Implementierung von Großbatteriespeichern und innovativer Netztechnik wird von der Firma und lokalen Partnern vorangetrieben. Bis zum Jahr 2032 soll das Netzsystem so umgebaut sein, dass zeitweise 100 Prozent des Stromverbrauchs im Netzgebiet sicher aus erneuerbaren Energien gedeckt werden können.

Im Jahr 2026 gab es innerhalb Berlins rund 1000 öffentlich zugängliche Stromtankstellen mit Schnellladetechnik. Ab 2023 gilt bei Neubauten und wesentlichen Dachumbauten im Gebäudebestand eine gesetzlich auferlegte Pflicht zur Installation von Photovoltaikanlagen.

Ernährungswirtschaft

Werther’s Original, Karamell­bonbonmarke der Firma August Storck

Die Ernährungswirtschaft in Berlin beschäftigte im Jahr 2015 etwa 10.100 Arbeitnehmer in 91 Betrieben. Ein Viertel des Umsatzes in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie erwirtschaftet die Süßwarenindustrie.

Die August Storck KG ist mit einem Jahresumsatz von etwa zwei Milliarden Euro das größte Nahrungsmittelunternehmen in der Stadt. Zu den national und international erfolgreichsten Produkten von Storck gehören u. a. Knoppers, Lachgummi, Mamba, Merci, nimm2, Super Dickmanns, Toffifee und Werther’s Original.

Die Firma Freiberger Lebensmittel mit Sitz im Märkischen Viertel ist Europas größter Produzent von Tiefkühlpizza und anderen Fertiggerichten. In der Tempelhofer Oberlandstraße produzieren der Backwarenhersteller Bahlsen und Procter & Gamble Waren für den deutschen und europäischen Markt.

Bauwirtschaft

JahrNeugebaute Wohnungen
2019+18.999
2020+16.337
2021+15.870
2022+17.310
2023+15.965
2024+15.362
2025+11.027

Im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe Berlins arbeiteten 2017 rund 64.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in 559 Betrieben. Die Branche erwirtschaftete 2022 einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro.

Der Wirtschaftszweig ist durch kleine und mittlere Gewerbe geprägt und hat keine in Berlin ansässigen Großkonzerne hervorgebracht. Zu den umsatzstarken in Berlin ansässigen Firmen zählt die Eurovia Deutschland GmbH.

Nach 1990 erreichte der Wohnungsbau in Berlin im Jahr 2019 einen Höchststand mit 18.999 fertiggestellten Wohneinheiten. Der Zuwachs von Büroflächen erreichte 2021 einen Höchststand mit 626.000 m² im Immobilienbestand.

Logistik

Die Deutsche Bahn AG mit Sitz in Berlin ist mit einem Gesamtumsatz von 44 Milliarden Euro im Jahr 2019 das größte Transport- und Logistikunternehmen in Europa. Die DB ist zu 100 % im Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Unter dem Dach des Konzerns bestehen rund 600 verbundene Unternehmen, die international über 300.000 Mitarbeiter beschäftigen. Der Schwerpunkt der Konzerndienstleistungen liegt im schienengebundenen Personenverkehr. Im Jahr 2016 wurden rund 4,4 Milliarden Reisende befördert. Die Logistikunternehmen der DB transportierten im selben Jahr im Schienengüterverkehr außerdem 277 Millionen Tonnen Güter.

Potsdamer Platz, Sitz der DB

Captrain Deutschland, eine Tochter der französischen SNCF-Gruppe im Güterverkehr, hat ihren Sitz in Berlin.
Zusammen mit der landeseigenen BEHALA betreibt Captrain außerdem die Industriebahn Berlin.

Die Delivery Hero SE ist eine börsennotierte Firma, die einen internetgestützten Lieferdienst für Essen betreibt. Am Berliner Hauptsitz beschäftigt das Unternehmen über 1000 Mitarbeiter im Jahr 2019.

Handwerk

Reinigungskräfte der BSR bei der Arbeit.

Das Berliner Handwerk erwirtschaftete einen jährlichen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro im Jahr 2024. In der Stadt waren im selben Jahr über 17.000 handwerkliche Unternehmen (sowohl zulassungsfreie als auch zulassungspflichtige Betriebe) registriert in denen im Jahresdurchschnitt etwa 196.000 Personen arbeiteten.

Die Gebäudereinigung stellt das personalstärkste Einzelsegment im städtischen Handwerk dar. Hier arbeiten rund 60.000 Kräfte im Jahr 2025. Das Bauhandwerk im Innenbereich sichert das zweitgrößte Beschäftigungsvolumen. Hierunter fallen alle Betriebe, die Gebäude nach dem Rohbau nutzbar machen. Die personalstärksten Einzelberufe in diesem Kernbereich sind Elektrotechniker, Maler und Lackierer sowie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Das Kraftfahrzeuggewerbe beschäftigt tausende Arbeitnehmer und eine hohe Dichte an Auszubildenden.

Landwirtschaft

Im Jahre 2010 gab es 300 Erwerbstätige in Berlin, die in der Landwirtschaft tätig waren. Rund 15 Prozent davon waren im ökologischen Landbau tätig. In keinem deutschen Bundesland waren weniger Menschen in dem Sektor beschäftigt. Die Betriebe sind hauptsächlich in den Randbezirken Berlins, wie Rudow, Buckow, Marienfelde, Gatow, Kladow, Blankenfelde und Lübars zu finden. Die Fläche wird vorwiegend als Grünland für die Futtergewinnung, meist Heu, und beim Ackerland für den Roggenanbau genutzt. Im Stadtgebiet gab es rund 3500 Hektar Landwirtschaftsfläche, was einem Anteil von 4 % entspricht.

Technologiezentren

Wista-Gelände in Berlin-Adlershof:
   Kommunales Zentrum
   Humboldt-Universität
   Wohngebiet
   Wissenschafts- und Technologiepark City
   Medienstadt
   Gewerbegebiet
   Business-Zentrum

Berlin hat sich in der Gegenwart zu einem europäischen Zentrum der Spitzentechnologie entwickelt. Die beiden größten und bekanntesten Technologieparks der Metropole sind der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof (WISTA), in dem über 50 spezialisierte Weltmarktführer ansässig sind und der BiotechPark Berlin-Buch. Sie nehmen seit 2010 eine positive Entwicklung und sind in internationale Netzwerke eingebunden.

Adlershof

Einer der größten europäischen Technologiestandorte ist das unter der Kurzform WISTA bekannte Gelände im Ortsteil Adlershof im Bezirk Treptow-Köpenick. Hier werden ein Medienzentrum, ein Technologiepark und ein Universitätsstandort räumlich verbunden, sodass Forschung, Entwicklung und Produktion ineinander greifen. Die Schwerpunkte liegen in der Umwelt-, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Optoelektronik. Auf dem 4,6 Quadratkilometer großen Areal sind rund 1.300 Unternehmen mit etwa 30.000 Mitarbeitern und 6.200 Studierenden vertreten (Stand: 2025).

Buch

Das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie in Buch

Der Standort Berlin-Buch hat sich zu einem der größten deutschen Biotechnologieparks und Gesundheitsforschungszentren entwickelt. Auf dem über 32  Hektar großen Gelände sind Einrichtungen wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und ein Biotechnologiepark ansässig. Außerdem bietet ein modernes Kongresszentrum mit integrierten Laboren vielfältige Möglichkeiten für wissenschaftlichen Austausch.

Rund 2900 Wissenschaftler, Ärzte und Angestellte sind auf dem Gelände tätig. Rund 75 Unternehmen haben sich dort angesiedelt. Die Campus Berlin-Buch GmbH (laut Handelsregister bis 2018 registriert als BBB Management GmbH) ist seit 1995 als Entwicklungs- und Betreibergesellschaft tätig.

Charlottenburg

2015 wurde am Standort der Technischen Universität sowie der Universität der Künste das Charlottenburger Innovations-Centrum CHIC eröffnet. Seitdem siedeln sich hochschulnahe Firmen in der Gegend rund um den Ernst-Reuter-Platz an.

Schöneberg

EUREF-Campus

Der EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg um den ehemaligen Gasometer ist ein Innovationsort der Energiewende in Deutschland und Sitz für Unternehmen aus den Bereichen Energie und Mobilität. In einem engen Austausch und zahlreichen Partnerschaften entwickeln Firmen und junge Gründer sowie forschende und lehrende Einrichtungen Lösungen für die Stadt der Zukunft.

Siemensstadt

In Berlin-Siemensstadt betreibt Siemens das Projekt Siemens Square. Auf dem Gelände sind im Jahr 2025 rund 5000 Fachkräfte in verschiedensten Technologiebereichen tätig.

Unternehmen

Das Berlin Tech Center der Deutschen Bank beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter im Jahr 2026

Zahlreiche namhafte Unternehmen wie Siemens, Deutsche Bank, Lufthansa, Allianz, AEG, Telefunken, Osram, Knorr-Bremse, Edeka wurden in Berlin zwischen 1860 und 1930 gegründet. Die großen Banken Deutschlands hatten alle ihren Hauptsitz im Berliner Bankenviertel, das vor 1940 das Finanzzentrum Deutschlands bildete. Nach 1945 und der darauffolgenden Teilung Berlins und Deutschlands gingen sowohl die Großunternehmen als auch die Banken in den Westen Deutschlands. Im Osten der Stadt, der Hauptstadt der DDR, wurden bis 1990 staatseigene, planwirtschaftlich organisierte Kombinate betrieben. Zu den mitarbeiterstärksten Großbetrieben dieser Art gehörten u. a. das VEB Kombinat Automatisierungsanlagenbau (50.000 Beschäftigte), das VEB Kombinat Plast- und Elastverarbeitung, das VEB Kombinat Kraftwerksanlagenbau, das VEB Kombinat Oberbekleidung Berlin und das VEB Kombinat Kabelwerk Oberspree „Wilhelm Pieck“. Alle Kombinate wurden 1990 und in der Folge privatisiert, liquidiert oder in Nachfolgeunternehmen überführt.

Forschungszentrum von ASML Berlin

Nach der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1990 und insbesondere in der Zeit nach 2000 hat sich Berlin zu einem Anziehungspunkt für Gründer aus aller Welt entwickelt, die in der Metropole ihre Geschäftsideen verwirklichen. Eine Vielzahl von im DAX notierten Unternehmen haben aufgrund der Nähe zu den Exzellenzuniversitäten nach 2010 technologieorientierte Firmenstandorte in Berlin angesiedelt oder stark erweitert. Darunter sind Porsche, Deutsche Bank, Bosch, Mercedes-Benz, SAP, DHL, Cariad, Siemens Energy, Ionos, EON und Allianz (Stand: 2026).

Insgesamt stieg die Zahl der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Berlin zwischen 2002 und 2024 von 111.039 Firmen auf 168.149 an.

Größte Unternehmen nach Anzahl der Beschäftigten

Abgefragt wurden die Zahlen für die festangestellten Mitarbeiter zum 31. Dezember 2025 in Berlin und in den Umland-Landkreisen:

Charité am Humboldthafen
Werksgelände von Siemens
RangNameHauptsitzMitarbeiter
in Berlin
Branche
1.Deutsche BahnBerlin26.894Verkehr/Logistik
2.CharitéBerlin25.256Gesundheit
3.VivantesBerlin20.649Gesundheit
4.EdekaHamburg17.888Handel
5.Berliner VerkehrsbetriebeBerlin16.800Verkehr
6.ReweKöln13.000Handel
7.Deutsche Post DHLBonn11.500Logistik
8.Tesla, Inc.Austin11.000Automobil
9.Mercedes-Benz GroupStuttgart9.500Automobil
10.Johannesstift DiakonieBerlin9.291Gesundheit

Unternehmen mit Firmensitz in Berlin

Internationale Unternehmen mit Deutschlandsitz

Nach 1990 haben sich zahlreiche international tätige Unternehmen mit einer Dependance in Berlin niedergelassen (Stand: 2026).

Spotify Deutschlandsitz

Verbände

Berlin ist der Standort im deutschsprachigen Raum an dem sich die meisten nationalen und internationalen Wirtschaftsverbände konzentrieren. Rund um die Spreestadt Charlottenburg ließen sich seit 2004 u. a. mehrere Gesundheitsverbände nieder und bilden dort das wichtigste Zentrum der Verbände des deutschen Gesundheitswesens. Es sind dies die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundesärztekammer mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und der Gemeinsame Bundesausschuss.

Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin

Auswahl an Verbänden in Berlin:

Berlin

Deutschland

Hasso Plattner

International

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Wirtschaft Berlins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Global Power City Index 2023. Abgerufen am 15. November 2023.
  2. ↑ Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Berlin und Brandenburg nach Wirtschaftsbereichen. statistik-berlin-brandenburg.de
  3. ↑ Quality of Life Survey: top 25 cities, 2017. In: Monocle; abgerufen am 22. März 2018.
  4. ↑ Berlin ist Europas Startup-Hauptstadt. In: W&V. 21. Januar 2016, abgerufen am 3. März 2017.
  5. ↑ German start-ups attract record investment in 2017. In: Financial Times; abgerufen am 10. März 2018.
  6. ↑ Start-ups aus Berlin und London erhalten das meiste Geld. In: Handelsblatt. 20. März 2018, abgerufen am 22. März 2018.
  7. ↑ How Berlin has become a centre for European venture capital. In: The Economist. 22. Oktober 2020, abgerufen am 2. November 2020.
  8. 1 2 3 Youssef Cassis: Metropolen des Kapitals. 1. Auflage. Murmann, Hamburg 2007, ISBN 978-3-938017-95-1, S. 311 ff.
  9. ↑ Andrea Polaschegg, Michael Weichenhan (Hrsg.): Berlin – Babylon. Eine deutsche Faszination. 1. Auflage. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2017, ISBN 978-3-8031-2770-9, S. 27 ff.
  10. 1 2 Joan Ramón Rosés, Nikolaus Wolf (Hrsg.): The economic development of Europe's regions. 1. Auflage. Routledge, Taylor & Francis Group, London / New York 2020, ISBN 978-0-367-66448-0, S. 149 ff.
  11. ↑ Uwe Mehlitz: Riesenzigarren und silberne Kraniche über Berlin: Der Luftschiff- und Flughafen Staaken – ein bedeutender Ort der Luftfahrtgeschichte. 2017, Kindle Edition
  12. ↑ Episode Inflation – Hyperinflation – Rentenmark. In: rbb Preußen-Chronik. 21. Mai 2008, abgerufen am 8. Februar 2021.
  13. ↑ Helmut Braun: Währungsreform, 1923/24. In: Historisches Lexikon Bayerns. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  14. ↑ Gründung vor 90 Jahren: Als die Lufthansa noch Luft Hansa hieß. In: Handelsblatt. 6. Januar 2016, abgerufen am 8. Februar 2021.
  15. ↑ Jubiläum: 50 Jahre Lufthansa. In: Spiegel Online Wirtschaft. 28. März 2005, abgerufen am 8. Februar 2021.
  16. ↑ Größe und Größenwahn, Süddeutsche, abgerufen am 3. November 2020.
  17. ↑ Hartmut Häußermann, Andreas Kapphan: Berlin: von der geteilten zur gespaltenen Stadt? 2. Auflage. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3676-5, S. 57 ff.
  18. ↑ kd: Vier Jahre noch in Saus und Braus. In: Die Tageszeitung. 9. Januar 1991, S. 22 (taz.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  19. ↑ sev: Massenentlassungen in Treuhand-Betrieben. In: Die Tageszeitung. 30. Juni 1992, S. 17 (taz.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  20. ↑ Kopf ab. In: Der Spiegel. Nr. 9, 1991 (online).
  21. ↑ Monika Kühn: Wirtschaftsentwicklung und Strukturwandel in Berlin und Brandenburg 1991 bis 2006 aus der Sicht der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. (PDF) In: Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  22. ↑ Berlin: Zinszahlungen sind höher als der Etat für die Schulen. In: Tagesspiegel Online. (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  23. ↑ Jens Anker: Berliner Landesbetriebe haben Rekordschulden. 22. Juli 2022, abgerufen am 26. Oktober 2022.
  24. ↑ Sascha Lobo: Sascha Lobo über Berlin: Liebeserklärung an den »failed state«. In: Spiegel Online. 20. Oktober 2021, abgerufen am 26. Oktober 2022.
  25. ↑ Hentze Tobias: Stillstand bei den Investitionen. In: Hentze IW-Kurzbericht. Nr. 18, 24. Februar 2017 (iwkoeln.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  26. ↑ Isabell Jürgens: Studie: Berlin braucht eine Strategie für den Stadtrand. 17. November 2015, abgerufen am 26. Oktober 2022.
  27. ↑ Hohe Baukosten: Sanierungsstau bei landeseigenen Gebäuden in Berlin steigt auf 4,2 Milliarden Euro. In: Tagesspiegel Online. (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  28. ↑ Philipp Siebert: Polizei Berlin: Sanierungsstau bei 1,8 Milliarden Euro. 12. August 2022, abgerufen am 26. Oktober 2022.
  29. ↑ Berliner Unis fehlen Milliarden für Sanierungen: Exzellente Baustellen. In: Tagesspiegel Online. (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  30. ↑ Joachim Fahrun: Zensus könnte Berlin 1,2 Milliarden Euro kosten. 14. Oktober 2022, abgerufen am 26. Oktober 2022.
  31. ↑ Berlins verlorenes Jahrzehnt. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  32. ↑ Archiv - Berliner Republik. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  33. ↑ Berliner Bürger haben die höchsten Schulden Deutschlands. In: deutschlandfunk.de. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  34. ↑ Die Armut am Berliner Landwehrkanal: Obdachlose in Kreuzberg – werden sie mehr? In: Tagesspiegel Online. (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  35. ↑ Im Rausch durch die Nacht: Berlin hat den Kampf gegen die Drogen verloren. In: Tagesspiegel Online. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  36. ↑ Berlin Senate Argues About Pedestrian Zone on Friedrichstrasse. In: The Berlin Spectator. 26. Oktober 2022, abgerufen am 26. Oktober 2022 (amerikanisches Englisch).
  37. ↑ Christopher Lauer: Hauptstadt: Berlin ist ein klassischer „failed state“. In: Die Welt. 16. Oktober 2014, abgerufen am 26. Oktober 2022.
  38. ↑ Martenstein zum Verwaltungschaos: Warum Berlin ein „Failed State“ ist. In: Tagesspiegel Online. (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Oktober 2022]).
  39. ↑ Bruttoinlandsprodukt von Berlin von 1970 bis 2019. In: Statista. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  40. ↑ Tabelle: Bruttoinlandsprodukt nominal – in Mrd. Euro. In: Deutschland in Zahlen. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  41. ↑ Berliner Wirtschaft in Zahlen. IHK-Berlin.de; abgerufen am 1. Januar 2021.
  42. ↑ Ein Drama in Zeitlupe. rbb; abgerufen am 16. November 2023.
  43. ↑ Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 23. September 2026.
  44. ↑ „Berlins Aufholjagd“ – Plötzlich macht die Hauptstadt Deutschland stärker. Welt Online; abgerufen am 29. Oktober 2020.
  45. ↑ Real GDP increased in most EU regions in 2024 Eurostat, abgerufen am 24. September 2026.
  46. ↑ Arbeitslosenquote¹ in Berlin von 2008 bis 2025, Statista, abgerufen am 23. September 2026.
  47. ↑ Erwerbstätige am Arbeitsort in 1 000 Personen. In: statistik-berlin-brandenburg.de. 29. April 2022, abgerufen am 29. April 2022.
  48. ↑ Mehr Rentenempfängerinnen und -empfänger in Berlin, Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 29. April 2020.
  49. ↑ Fachkräftemonitor. IHK Berlin, Juli 2012.
  50. ↑ Lange Reihen Berlin und Brandenburg, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 2. November 2020.
  51. ↑ Mehr öffentlich Beschäftigte in Berlin und Brandenburg, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 24. September 2026.
  52. ↑ Berlin schließt das Haushaltsjahr 2017 erfolgreich ab. Senatsverwaltung für Finanzen; abgerufen am 13. Juli 2020.
  53. ↑ Steuereinnahmen 2017. Senatsverwaltung für Finanzen; abgerufen am 13. Juli 2020.
  54. ↑ Schulden des Landes Berlin: Stetiger Abbau für eine solide Zukunft, Berlin.de, abgerufen am 28. September 2026
  55. ↑ Wo Berlin noch Berlin gehört, Tagesspiegel, abgerufen am 28. September 2026.
  56. ↑ Berliner Wirtschaft in Zahlen aktuell. (PDF; 104 kB) IHK; abgerufen am 17. Juli 2021.
  57. ↑ Berliner Wirtschaft in Zahlen. IHK-Berlin.de; abgerufen am 1. Januar 2021.
  58. ↑ So stehen Sie mit Ihrem Gehalt im Vergleich zu anderen da Sparkasse, abgerufen am 25. September 2026.
  59. ↑ Rekord: Diese Geldanlagen machen Millionäre in Deutschland reich, Sparkasse, abgerufen am 25. September 2026.
  60. ↑ Schuldneratlas Deutschland. In: creditreform. 1. Januar 2026, abgerufen am 24. September 2026.
  61. ↑ Anzahl der Geburten in Berlin von 1990 bis 2017 statista, abgerufen am 3. Oktober 2018.
  62. ↑ Geburtenzahl in Berlin auf neuem Tiefstand Statistik Berlin Brandenubrg, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  63. ↑ Bildungsniveau in Berlin und Brandenburg laut Studie besonders schlecht. rbb; abgerufen am 16. November 2023.
  64. ↑ Exzellenzuniversitäten. In: exzellenzstrategie.de. Abgerufen am 26. September 2026.
  65. ↑ Business school rankings from the Financial Times. In: FT.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. März 2020; abgerufen am 9. Dezember 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  66. ↑ Glasfaser: Telekom erhöht ihr Ausbauziel in Berlin auf zwei Millionen Anschlüsse. telekom.de; abgerufen am 30. April 2022.
  67. ↑ Dominik Bath: 5G in Berlin: Die Hauptstadt wird zur Modellregion der Deutschen Telekom. In: Berliner Morgenpost, 21. Januar 2019; abgerufen am 2. November 2020.
  68. ↑ Susanne Köppler: Top Standort für Gründer: Startup-Metropole Berlin. In: Computerwoche. 27. August 2014, abgerufen am 17. Mai 2018.
  69. ↑ Berlin kann führende Start up-Metropole Europas werden (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive), McKinsey-Studie „Berlin gründet“, abgerufen am 5. Dezember 2015.
  70. ↑ Startups: Wo am häufigsten gegründet wird. Statista, abgerufen am 9. Februar 2021.
  71. ↑ Risikokapital: Investitionshauptstadt Berlin. Statista, 14. Juli 2020, abgerufen am 11. Februar 2021.
  72. ↑ Neues RKW Magazin zum „Treffpunkt: Gründerökosystem“. (Memento vom 21. November 2015 im Internet Archive) Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft; abgerufen am 20. November 2015.
  73. ↑ Michael Garmer: Berlin endlich regierbar machen! In: Der Tagesspiegel, 21. Februar 2018; abgerufen am 15. März 2018.
  74. ↑ Julia Löhr: Vor der Wahl in Berlin: Die etwas andere Hauptstadt. In: FAZ.net. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  75. ↑ Hannah Beitzer: Too Berlin to fail. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  76. ↑ Failed State – Berlin, Tag und Not. In: focus.de. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  77. ↑ Berlin versäumt den Fortschritt, während München abräumt: Der Hauptstadt fehlt der Wille zur technologischen Relevanz, Tagesspiegel, abgerufen am 21. Juli 2025
  78. ↑ Warum in der deutschen Hauptstadt nichts funktioniert – Eine Abrechnung von Lorenz Maroldt und Harald Martenstein. In: Die Zeit, Nr. 45/2017.
  79. ↑ Ulrich Zawatka-Gerlach: Zwei Drittel der Berliner sind unzufrieden mit dem Senat. In: Der Tagesspiegel, 8. August 2017; abgerufen am 16. März 2018.
  80. ↑ Politisches Handwerk in radikaler Provinzialität. Welt Online; abgerufen am 16. November 2023
  81. ↑ UNESCO-Creative City Berlin. Deutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 8. Februar 2021.
  82. ↑ Berlin ist ganz schön kreativ. In: Die Tageszeitung. 15. November 2005, S. 24 (taz.de [abgerufen am 8. Februar 2021]).
  83. ↑ KREATIV- UND DIGITALWIRTSCHAFTSBERICHT FÜR DAS LAND BERLIN 2025, Goldmedia, abgerufen am 11. September 2026
  84. ↑ Das sind die 10 wichtigsten Medienstädte. Absatzwirtschaft.de; 13. März 2015; abgerufen am 10. März 2018.
  85. ↑ Musikwirtschaft. BLC; abgerufen am 4. November 2020.
  86. ↑ Wegner: Profiteams als Botschafter für Sportmetropole Berlin, Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 17. November 2023.
  87. ↑ Bericht der Berliner Sparkasse 2020, Berliner Sparkasse in Zahlen, S. 9, abgerufen am 14. Mai 2021.
  88. ↑ CA Immo feiert in Berlin Richtfest für Hochhaus am Europaplatz : Europacity. In: europacity-berlin.de. Abgerufen am 11. März 2022.
  89. ↑ Wagniskapital zwischen lokaler Nähe und dem neuen Sog Berlins. (PDF; 536 kB) nationalatlas.de; abgerufen am 23. Januar 2018.
  90. ↑ 10-Milliarden-Paket: So sieht der Zeitplan für den Zukunftsfonds aus. businessinsider.de; abgerufen am 8. Juli 2021.
  91. ↑ Die Finanzdienste von Apple, Google und Co.: Ein gefährlich guter Deal, Finanzwende Recherche, abgerufen am 13. Oktober 2025.
  92. ↑ https://www.lloydsbank.de/ueber-uns
  93. ↑
  94. ↑ Tourismus in Berlin, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 13. Oktober 2025.
  95. ↑ Tourismuskonzept der Stadt Berlin. Handlungsrahmen 2011+. (Memento vom 28. Oktober 2012 im Internet Archive; PDF; 3,3 MB) service-in-the-city.de, Stand: 2011; abgerufen am 20. September 2012.
  96. ↑ Besuchszahlen 2019 der Staatlichen Museen zu Berlin. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 27. August 2023.
  97. ↑ Besucher-, Nutzer- und Bestandszahlen 2021 - Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Abgerufen am 27. August 2023.
  98. ↑ Top Ten: Berlins meistbesuchte Sehenswürdigkeiten – DW – 02.08.2023. Abgerufen am 27. August 2023.
  99. ↑ Potsdam verzeichnet 2018 Besucherrekord. Märkische Allgemeine Zeitung, 4. März 2019, abgerufen am 27. August 2023.
  100. ↑ 2020-02-17 SPSG-Bilanz 2019. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), 17. Februar 2020, abgerufen am 27. August 2023.
  101. ↑ Kongressland Österreich weiterhin ganz vorne. tourismuspresse.at, Pressemeldung, 3. Oktober 2011; abgerufen am 6. Mai 2012.
  102. ↑ Berlin 2019 weltweit unter den Top-3 der Kongress-Städte Visit Berlin, abgerufen am 30. April 2022.
  103. ↑ ICCA announces record number of association meetings in 2019 (Memento des Originals vom 21. März 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. ICCA, abgerufen am 30. April 2022.
  104. ↑ Expo 2035 in Berlin – das sind die Details des großen Plans, Berliner Morgenpost, abgerufen am 13. Oktober 2025.
  105. ↑ Estrel Hotel im Guinness Buch. In: Berliner Zeitung, 2. Juli 2016.
  106. ↑ Cluster in Zahlen, IHK Berlin, abgerufen am 23. Januar 2018.
  107. ↑ Health Capital (PDF; 1,0 MB), healthcapital.de, abgerufen am 30. April 2022.
  108. ↑ Einkaufszentren in Schieflage: Grüne wollen bessere Angebote Die Hauptstadt platzt aus allen Nähten. Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 24. September 2026.
  109. ↑ Berlin mit München teuerster Investmentstandort Deutschlands. In: Immobilien Zeitung, 11. Januar 2017; abgerufen am 15. März 2018.
  110. ↑ Rekordwert von 23,8 Milliarden Euro: So viel Geld wie nie in Berliner Immobilien investiert – Preise steigen weiter. In: Der Tagesspiegel Online. Abgerufen am 26. Oktober 2022.
  111. ↑ Wie Zalando von der WG-Firma zum größten Online-Modehändler Europas wurde In: Orange by Handelsblatt, 18. September 2018; abgerufen am 2. November 2020.
  112. ↑ Die Digitalkonzerne zerstören unsere Demokratie, Deutschlandradio Kultur, abgerufen am 16. November 2023.
  113. ↑ Dieses Smartphone besteht aus einem revolutionären Werkstoff. Welt Online; abgerufen am 17. Juli 2021.
  114. ↑ Martin Weigert: Jeder Vierte Internetdienst kommt aus Berlin (Memento vom 3. Mai 2011 im Internet Archive). In: Netzwertig.com. 28. April 2011, abgerufen am 1. Januar 2021.
  115. ↑ Die neue Gründerszene Berlin. Tip-Berlin.de; abgerufen am 1. Januar 2021.
  116. ↑ SAP baut Präsenz in Berlin aus:Neues Büro für 1300 Mitarbeiter in Moabit, Tagesspiegel, abgerufen am 7. November 2023.
  117. ↑ Telekom-Beschäftigte in allen Bundesländern präsent, Telekom, abgerufen am 13. Oktober 2025.
  118. ↑ Einrichtungsstatistik 2018. (Memento des Originals vom 15. Februar 2022 im Internet Archive; PDF)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Infoportal der Diakonie Deutschland, Stand 1. Januar 2018; abgerufen am 4. Februar 2020.
  119. ↑ Verkehrssystemtechnik in Berlin. Bedeutende Industrieunternehmen in der Region Berlin / Brandenburg. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2012; abgerufen am 17. Mai 2018.
  120. ↑ Starkes bei Optischen Technologien und Mikrosystemtechnik. Cluster Optik der Hauptstadtregion präsentiert neue Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Pressemitteilung. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 8. März 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2012; abgerufen am 17. Mai 2018.
  121. ↑ Wertvollster Tech-Konzern Europas investiert massiv in Berlin, Handelsblatt, abgerufen am 20. November 2023.
  122. ↑ Wirtschafts- und Innovationsbericht Berlin 2016/2017. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2021. Suche im Internet Archive) (PDF) rbb24.de; Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe; abgerufen am 8. September 2017 (keine Mementos).
  123. ↑ Hauptstadtregion stärkt Vorreiterrolle in der Energietechnik. Pressemitteilung. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, 11. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2012; abgerufen am 17. Mai 2018.
  124. ↑ Lagebericht der 50Hertz Transmission GmbH, Berlin, Lobbyregister, abgerufen am 28. September 2026
  125. ↑ Schwerpunkt Natrium-Batterien: BAM, HZB und HU nehmen Berlin Battery Lab in Betrieb, Next Mobility, abgerufen am 27. September 2026.
  126. ↑ Zahl der E-Auto-Ladepunkte in Berlin und Brandenburg steigt, rbb, abgerufen am 24. September 2026.
  127. ↑ Berlin beschließt Photovoltaik-Pflicht für neue Wohn- und Nicht-Wohngebäude ab 2023. pv-magazine; abgerufen am 30. April 2022.
  128. ↑ Die Ernährungswirtschaft in Berlin und Brandenburg. (PDF; 974 kB) wveb.de, September 2016; abgerufen am 15. März 2015.
  129. ↑ Unsere Geschichte. Storck, abgerufen am 14. November 2017.
  130. ↑ Europas größte Pizzafabrik öffnet ihre Tore: „Mit uns drei Mal um die Welt essen“. In: Nordbayerischer Kurier. Abgerufen am 12. März 2022.
  131. ↑ In Tempelhof dreht sich alles darum, was wir in Zukunft essen werden. In: Berliner Zeitung.
  132. ↑ Berlin Plant Tech – Germany. In: pgcareers.com. Abgerufen am 12. März 2022.
  133. ↑ Erneut weniger fertiggestellte Wohnungen gemeldet, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 23. September 2026.
  134. ↑ [ https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftsbereiche/bauen-und-handwerk Bauen und Handwerk] Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 24. September 2026.
  135. ↑ Die Bauwirtschaft: Boomtown Berlin. Berlin.de, abgerufen am 9. Juli 2021.
  136. ↑ Berliner Gewerbepulsschlag(PDF; 3,0 MB), GSG.de, abgerufen am 24. September 2026.
  137. ↑ Delivery Hero. In: Business Insider. Abgerufen am 9. Februar 2021.
  138. ↑ Statistiken zu Delivery Hero. Statista, abgerufen am 9. Februar 2021.
  139. ↑ Handwerkszählung, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 25. September 2026.
  140. ↑ Landwirtschafter nach Ländern (Memento vom 6. September 2017 im Internet Archive) wissenschaft.de; abgerufen am 1. Januar 2021.
  141. ↑ Landesverband Landwirtschaft & Pferdehaltung Berlin e. V. bauern-in-berlin.de; abgerufen am 19. Juli 2016.
  142. ↑ Thiemo Heeg: Berlin kann auch Weltmarktführer. In: FAZ, 18. März 2018; abgerufen am 18. März 2018.
  143. ↑ Michael O. R. Kröher: Wirtschaftsfaktor Wissen. Wie unsere Spitzenforschung den Standort Deutschland voranbringt. Econ, Berlin 2007, ISBN 978-3-430-30017-9.
  144. ↑ WISTA-MANAGEMENT GMBH: Adlershof in Zahlen - Firmen / Lage - Technologiepark Adlershof. WISTA Management GmbH, 23. März 2026, abgerufen am 25. März 2024.
  145. ↑ WISTA Jahresberichte. (PDF, 5,16 MB) WISTA Management GmbH, Berlin, 2025, abgerufen im Jahr 2025.
  146. 1 2 BiotechPark in Zahlen | Campus Berlin-Buch GmbH. Abgerufen am 2. Oktober 2026.
  147. ↑ Campusmanagement | Campus Berlin-Buch GmbH. Abgerufen am 2. Oktober 2026.
  148. ↑ Charlottenburg plant Campus City-West. In: Der Tagesspiegel. 19. Dezember 2008, abgerufen am 5. Februar 2021.
  149. ↑ Total elektrisiert. In: bizz-energy.com. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  150. ↑ Bankenviertel. (PDF) In: Industriekultur in Berlin. Abgerufen am 5. Februar 2021.
  151. ↑ Berlin Business Immigration Service eröffnet in Berlin. In: Wirtschaftswoche, 19. Juli 2017, abgerufen am 25. Juli 2017.
  152. ↑ Nils Kreimeier: Die besten deutschen Digitallabore. In: Capital, 30. Juni 2017; abgerufen am 25. August 2017.
  153. ↑ Anzahl der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Berlin von 2002 bis 2020, Statista, abgerufen am 29. April 2022.
  154. ↑ Top 200 - Die größten Arbeitgeber Berlins. Abgerufen am 15. Oktober 2026 (deutsch).
  155. ↑ Herbert-Lewin-Platz. In: berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf. Abgerufen am 4. Januar 2018.