Bad Waldsee

Wappen Deutschlandkarte
Bad Waldsee
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Waldsee hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 47° 55′ N, 9° 45′ OKoordinaten: 47° 55′ N, 9° 45′ O
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Ravensburg
Höhe: 588 m ü. NHN
Fläche: 108,55 km²
Einwohner: 20.910 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88339
Vorwahl: 07524
Kfz-Kennzeichen: RV, SLG, ÜB, WG
Gemeindeschlüssel: 08 4 36 009
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 29
88339 Bad Waldsee
Website: bad-waldsee.de
Oberbürgermeister: Matthias Henne (CDU)
Lage der Stadt Bad Waldsee im Landkreis Ravensburg
KarteBayernBodenseekreisLandkreis BiberachLandkreis SigmaringenAchbergAichstettenAitrachAltshausenAmtzellArgenbühlAulendorfBad WaldseeBad WurzachBaienfurtBaindtBerg (Schussental)BergatreuteBodneggBomsBomsEbenweilerEbersbach-MusbachEichstegenEichstegenFleischwangenFronreuteGrünkrautGuggenhausenGuggenhausenGuggenhausenGuggenhausenHorgenzellHoßkirchIsny im AllgäuKißleggKönigseggwaldKönigseggwaldLeutkirch im AllgäuRavensburgRiedhausenSchlier (Gemeinde)UnterwaldhausenVogt (Gemeinde)Waldburg (Württemberg)Wangen im AllgäuWeingarten (Württemberg)Wilhelmsdorf (Württemberg)WolfeggWolpertswendeBodensee
Karte
Stadtkern mit See aus der Luft
Waldsee um 1910

Bad Waldsee (bis 1956 Waldsee) ist eine baden-württembergische Große Kreisstadt in Oberschwaben im Landkreis Ravensburg mit 20.838 Einwohnern. Es ist ein Mittelzentrum der Region Bodensee-Oberschwaben. Der Mittelbereich Bad Waldsee umfasst zudem die Stadt Aulendorf als Unterzentrum und die Gemeinde Bergatreute.

Bad Waldsee ist Moorheilbad und Kneippkurort. 926 erstmals erwähnt und 1298 zur Stadt erhoben, ist Bad Waldsee überregional bekannt für die historische Altstadt mit ausgedehnter Fußgängerzone und Rundweg um den Stadtsee. Es ist eine Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fasnet. So trägt die Narrengilde Schussentäler Reute aus der Teilgemeinde Reute-Gaisbeuren die Fasnet weit über die Ortsgrenzen hinaus.

Bad Waldsee liegt an der Schwäbischen Bäderstraße, der Oberschwäbischen Barockstraße, dem Oberschwäbischen Pilgerweg und dem Jakobsweg.

Berühmte Persönlichkeiten der Stadt sind die Mystikerin Elisabeth Achler, der Bauern-Jörg und der Reformator Jacob Schenck.

Geographie

Lage

Bad Waldsee liegt in Oberschwaben nördlich des Altdorfer Waldes auf 584 bis 754 m ü. NN. Die Altstadt erstreckt sich auf einer Landenge zwischen zwei Seen, dem Stadtsee (Osten; 583 m ü. NN), der von dem aus Richtung Süden kommenden Urbach gespeist wird, und dem etwas kleineren Schlosssee (Westen), in den der vom Stadtsee kommende Pfaffenbach mündet und der durch die nach Westen fließende Steinach entwässert. Beim nordwestlichen Stadtteil Michelwinnaden entspringt einer der beiden Quellbäche des Donau-Zuflusses Riß.

Stadtsee

Der Stadtsee kann neben der historischen Altstadt als „Visitenkarte“ von Bad Waldsee angesehen werden. Seit 1952 gibt es einen durchgehenden Uferweg. Der See liegt mitten in der Stadt und wird auch vom städtischen Freibad genutzt. Der städtische Ruderverein benutzt ihn als Trainingsgewässer, außerdem gibt es eine Bootsvermietung. Der See ist Eigentum der Stadt und wird vom örtlichen Fischereiverein bewirtschaftet.

Der Stadtsee Bad Waldsee ist ein natürlicher See mit einer Wasserfläche von 14,5028 Hektar. Sein Einzugsgebiet umfasst 11.975 Hektar. Die maximale Tiefe des Sees beträgt 10,7 Meter, die mittlere Tiefe liegt bei 6,7 Metern, was einem Volumen von 939.600 Kubikmetern entspricht. Sein mittlerer Pegel liegt bei 583,07 m ü. NN. Der Hauptzulauf erfolgt über den Urbach, während der Ablauf über den Schlosssee in die Steinach und weiter über die Schussen in den Bodensee führt. Der angestrebte und aktuelle Zustand des Sees entspricht der Trophiestufe 2. Entstanden ist der See vor rund 16.000 Jahren bei der letzten Kaltzeit, der Würm-Kaltzeit.

Der Stadtsee war zuletzt Gegenstand intensiver Forschung im Rahmen eines DFG-Projekts zum Einfluss städtischer Entwicklung auf Gewässer. Das interdisziplinäre Projekt erforschte hierbei den Einfluss des Menschen auf die Umwelt in Mittelalter und früher Neuzeit, um unter anderem Klimamodelle weiter zu präzisieren.

Schlosssee

Der Schloßsee liegt ebenfalls mitten in der Stadt und hat eine Wasserfläche von 5,3 Hektar. Hydrologisch betrachtet beträgt sein Einzugsgebiet 2.086 Hektar, die maximale Tiefe 6,5 Meter und die mittlere Tiefe 3,1 Meter, was einem Volumen von 163.000 Kubikmetern entspricht. Der Hauptzulauf erfolgt über die Steinach vom Stadtsee, während der Ablauf ebenfalls in die Steinach mündet, die weiter in die Schussen und schließlich in den Bodensee fließt. Der aktuelle Zustand des Sees wird mit der Trophiestufe e1 angegeben, angestrebt wird die Stufe m. Der Schloßsee entstand gegen Ende der letzten Eiszeit vor etwa 16.000 Jahren. Touristisch ist er kaum erschlossen, da es nur wenige öffentliche Zugänge zum Seeufer gibt. Der See befindet sich im Besitz des fürstlichen Hauses Waldburg-Wolfegg.

Stadtgliederung

Haisterkirch von Südosten

Nachbargemeinden

Die folgenden Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Bad Waldsee (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden):

Ingoldingen, Eberhardzell (beide Landkreis Biberach), Bad Wurzach, Wolfegg, Bergatreute, Baindt, Wolpertswende und Aulendorf (alle Landkreis Ravensburg)

Flächennutzung

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick über den prozentualen Flächenverbrauch auf dem Stadtgebiet im zeitlichen Verlauf.

Flächennutzung in Bad Waldsee
Art der Nutzung1996200020042008201220162023Entwicklung 1996–2023
Wohnbaufläche 2,6 %2,7 %2,9 %3,1 %3,1 %3,3 %3,4 %+0,8 %
Industrie und Gewerbebau 1,0 %1,1 %1,4 %1,5 %1,6 %1,6 %1,6 %+0,6 %
Freizeit, Sport, Erholung 1,0 %1,5 %1,7 %1,8 %1,8 %1,8 %1,8 %+0,8 %
Verkehrsflächen 4,1 %4,1 %4,5 %4,5 %4,5 %4,5 %4,6 %+0,5 %
Landwirtschaft 59,0 %58,1 %57,2 %56,9 %56,7 %56,5 %56,3 %−2,7 %
Forstwirtschaft 28,3 %28,3 %28,4 %28,4 %28,4 %28,4 %28,4 %+0,1 %
Gewässer 0,8 %0,8 %0,9 %0,9 %0,9 %0,9 %0,9 %+0,1 %

Geschichte

Mittelalter

Die erste geschichtlich fassbare Form des heutigen Ortsnamens Waldsee lautet Walahse. Dieser sogenannte „Walchenname“ bedeutet Walchsee oder Walchensee, wobei die landnehmenden Alemannen mit Walchen eine keltoromanische Bevölkerung bezeichneten, die sie an den beiden Seen siedelnd antrafen. Walchsee ist demnach als „See der Fremden“ zu deuten. Der keltoromanische Bevölkerungsrest dürfte von den Alemannen eher aufgenommen und integriert als vertrieben worden sein. Name und Ort Walahse sind in einem Güter- und Einkünfteverzeichnis (Urbar) der Benediktinerabtei Weißenburg im Elsaß eingetragen. Das Urbar wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts hergestellt und enthält Einträge, die auf Quellen des Frühmittelalters basieren. Die enthaltenen Einträge zu Waldsee, Haisterkirch und Reute lassen sich in die Zeit bald nach dem Jahr 926 einreihen, da die Quelle den ins Jahr 926 gehörenden verheerenden kriegerischen Einfall der heidnischen Ungarn in den Bodenseeraum dokumentiert. Zu Waldsse heißt es konkret: „In Walahse ist ein ein Herrenhof von den Heiden verwüstet worden. Zu ihm gehören zwei Huben Ackerland, 60 Karren Wiesenheu, eine Mühle und eine Kirche“. Waldsee war, wie weitere Geschichtsquellen dokumentieren, wahrscheinlich von der Mitte des 9. bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts Mittelpunkt einer durchaus umfänglichen Grundherrschaft der Abtei Weißenburg in Oberschwaben. Dieser Besitzkomplex dürfte der Abtei Mitte des 9. Jahrhunderts vom ostfränkischen König Ludwig dem Deutschen übertragen worden sein.

In den Auseinandersetzungen des sogenannten Investiturstreits während der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts ging der oberschwäbische Besitzkomplex für Weißenburg verloren, wobei das Hochadelsgeschlecht der Welfen Waldsee und seine Umgebung unter seine Herrschaft bringen konnte. Im Jahr 1171 sind erstmals die Ortsadeligen Herren von Wallsee als Dienstmannen (Ministerialen) der Welfen fassbar. Zehn Jahre später fallen Waldsee und die Herren von Wallsee im Zuge der staufisch-welfischen Erbeinigung an die Staufer. Das dokumentiert ein Privileg Kaiser Friedrichs I. Barbarossa vom 12. Mai 1181, mit dem der Kaiser ein Augustiner-Chorherrenstift in Waldsee errichtet hat. Obwohl Friedrich I. bestimmte, dass die Herren von Wallsee (und damit auch der Ort Waldsee) unter die Herrschaft des (staufischen) Herzogs von Schwaben fallen sollten, ging die Entwicklung dahin, dass die Wallseer später der Ministerialität der Kaiser und Könige angehörten. Die Reichsministerialen von Wallsee schlossen sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts König Rudolf I. (von Habsburg) an und schließlich in die Dienste seines Sohnes, Herzog Albrechts I. von Österreich. Als Albrecht I. zum römisch-deutschen König erwählt wurde und u. a. mit Hilfe der Wallseer seine Herrschaft im Reich durchsetzen konnte, erwirkten die Wallseer, dass er dem Ort Waldsee 1298 das Ravensburger Stadtrecht verlieh. Dieser Stadtrechtsverleihung war ein längerer Stadtwerdungsprozess vorangegangen. Zu 1283 wird etwa eine Ummauerung der Ortschaft erwähnt, am Beginn des 15. Jahrhunderts wurde eine Stadterweiterung vollzogen, als die Wurzacher Vorstadt einbezogen und ummauert wurde. Der alsbald errichtete Wurzacher Torturm wurde als einziger der drei Tortürme Waldsees im 19. Jahrhundert nicht abgerissen und zählt heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Herren von Wallsee fanden seit dem Ausgang des 13. Jahrhunderts ihr Betätigungsfeld überwiegend in den österreichischen Herzogtümern, wo sie vier Linien begründeten, und verloren das Interesse an ihrer oberschwäbsichen Herrschaft, die sie 1331 an die Herzöge von Österreich verkauften. Die Stadt Waldsee gehörte fortan bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zum Haus Österreich.

1352–1375 Verpfändung der Stadt an die Grafen von Hohenberg und von Lupfen.

1386 verpfändete das Haus Habsburg die Stadt Waldsee an den Truchsess Johannes II. von Waldburg, woraufhin es zu Aufständen der Bürger kam. Der Truchsess setzte sich durch und erlegte der Stadt einen jährlichen Treueschwur auf.

1386 Stadtbrand

1397 Bau des Gewandhauses

Waldsee, 1834

1406 wurde die Pfandherrschaft der Waldburger erneuert, als die Habsburger Waldsee zusammen mit Mengen, Riedlingen, Munderkingen und Saulgau endgültig verpfändeten. Seit dieser Zeit ist der Zwangsbund dieser fünf Städte auch als Fünf vorderösterreichische Donaustädte bekannt. 1415 kam es zum zweiten Aufstand der Bürger gegen die Herrschaft des Truchsessen, der mit Waffengewalt niedergeschlagen wurde. 1426–1428 wurde das Rathaus errichtet.
Siehe auch: abgegangene Burg Waldsee und Burgrest Neuwaldsee.

ca. 1480 Bau der Frauenbergkapelle

1487 wurden im Bereich des Ravensburger Tors 14 Häuser durch einen Brand zerstört.

Im Frühen 15. Jahrhundert wurden Kornhaus und Waaghaus erbaut.

Ab 1550 Bau des „Alten“ Schlosses durch Truchsess Georg IV.

Neuzeit bis zum 18. Jahrhundert

Klosterschüler brachen nach Wittenberg auf, um bei Luther zu studieren, darunter der 1508 in Waldsee geborene Jakob Schenk, der später in Freiberg die Reformation durchsetzte. Zwei Augustiner-Chorherren schlossen sich der Reformation an, einer davon Johannes Willing, späterer Prediger in Ulmer Münster. 1530 wurde der Versuch von elf Schweizer Wiedertäufern gewaltsam beendet, die Stadt zu reformieren und die weltliche Herrschaft abzuschaffen. Der Propst wandte sich an seinen Vogt, den Truchsess Georg  III. Seine Reiter wurden auf dem Kirchplatz ermordet, daraufhin alle Schweizer auf dem Galgenbühl geköpft. Die Bürger von Waldsee wurden verschont.

1575 wurde das Gebäude des Spitals durch einen Brandfall beschädigt.

Stiftskirche Bad Waldsee

Im Jahr 1579 begann man mit dem Neubau der Stiftskirche, später kam ein Gemeindehaus hinzu. 1680 kaufte sich die Stadt aus dem Pfand des Truchsessen los.

Ab 1745 Umbau des Schlosses unter Truchsess Maximilian Maria.

Am 19. Juli 1788 wurde das Augustiner-Chorherrenstift durch ein Dekret von Kaiser Joseph II. auf eigenen Wunsch aufgelöst.

Hexenprozesse

In der Gegend um Waldsee begann die Hexenverfolgung sehr früh, da der Inquisitor Heinrich Kramer ab 1480 in der Nachbarstadt Ravensburg tätig war. Kramer war Autor des Hexenhammers und als Inquisitor einer der Wegbereiter der Hexenverfolgung der frühen Neuzeit.

Während der Hexenverfolgungen waren von 1515 bis 1712 in Bad Waldsee mindestens 59 Menschen von Hexenprozessen betroffen. 54 Angeklagte wurden verbrannt, eine wurde enthauptet, eine starb im Gefängnis, eine wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und eine wurde freigelassen. Ein Prozessausgang ist unbekannt. Allein im Jahr 1586 wurden 16 Frauen als „Hexen“ verbrannt. Unterlagen über die Jahre 1545–1581 und 1605–1640 fehlen. Die vorhandenen Quellen sind im Stadtarchiv in Bad Waldsee einsehbar.

Im Jahr 2000 wurde eine Erinnerungstafel in der Säulenhalle des Rathauses angebracht mit dem Text: „Hinter dieser Mauer befand sich die als „Blockhaus“ bezeichnete Folterkammer des Stadtgerichts. Auch in den Hexenprozessen (1490–1645) wurden in ihr die Geständnisse der Angeklagten erpresst. 54 Personen fielen dem Hexenbrand zum Opfer.“

Seit 2006 erinnert auf Beschluss des Gemeinderates die Sibylle-Schuler-Straße an die wegen „Hexerei“ angeklagte Sibylle Schuler, die 1604 zum Tode verurteilt, stranguliert und anschließend verbrannt wurde.

Im 19. Jahrhundert zu Württemberg

Die österreichische Herrschaft endete, als Napoleon durch seine Kriege und die damit verbundene Politik ganz Europa neu ordnete. Mit der am 12. Juli 1806 in Paris unterzeichneten Rheinbundakte kam Waldsee zum Königreich Württemberg. Bereits 1807 wurde Waldsee zur Oberamtsstadt erhoben und bekam als Sitz des württembergischen Oberamts Waldsee mehr Geltung. 1869 erhielt Waldsee durch den Bau der Bahnstrecke Herbertingen–Isny Anschluss an das Streckennetz der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen.

Notgeld nach dem Ersten Weltkrieg

Im Jahr 1918 wurden wegen des Ersten Weltkriegs die Nickel- und Kupferscheidemünzen knapp. Deshalb sahen sich viele Gemeinden gezwungen, eigene Ersatzmünzen prägen zu lassen. Auch der Gemeinderat der Stadt Waldsee beriet am 13. März 1918 über die Prägung eigener Münzen. Es wurde beschlossen, Münzen in den Größen 50 Pfennig, 10 Pfennig und 5 Pfennig auszugeben. Der Entwurf der Münzen, der vom Oberamtssekretär Wanner aus Waldsee stammte, trug auf der Vorderseite das Stadtwappen und auf der Rückseite den jeweiligen Münzenwert. Die Münzen stellte die Firma K. A. Lösch aus Leimersheim her. Sie konnten bis zum 1. Mai 1922 bei der Stadtpflege wieder eingetauscht werden.

Im Jahr 1923, als die Inflation ihren Höhepunkt erreichte, druckte die Stadt ihr eigenes Notgeld in Scheinen. Am 26. August 1923 entschied der Gemeinderat, Scheine im Wert zu 500.000, 1 Million und 2 Millionen Mark auszugeben. Durch die schnelle Geldentwertung wurde von der Ausgabe des Eine-Million-Mark-Scheines abgesehen, obwohl die Druckvorlagen für den Schein bereits fertig waren. Der Zwei-Millionen-Mark-Schein, der mit dem Ausgabedatum 26. August 1923 tatsächlich gedruckt wurde, zeigt auf der Rückseite eine Stadtansicht mit Blick über den See. Später wurde entschieden, weitere Scheine mit den Werten fünf Millionen bis zehn Billionen zu drucken. Die Rückseite der Scheine von fünf Millionen bis zwanzig Milliarden zeigte den „Eisernen Mann“, den Truchsess von Waldburg.

Neben der Stadt erhielten einige Waldseer Firmen die Genehmigung zum Druck von Papiergeld, darunter die Oberamtssparkasse, die Gewerbebank, die Firmen Holzindustrie E. Metzger & Co. und das Werk Waldsee der Oberrheinischen Dampfsäge- und Hobelwerke Offenburg.

Weiterer Verlauf des 20. Jahrhunderts

Waldsee behielt den Status einer württembergischen Stadt des gleichnamigen Oberamtes von 1806 bis 1934, danach des gleichnamigen Kreises von 1934 bis 1938. Bei der Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg wurde Waldsee 1938 dem Landkreis Ravensburg zugewiesen. Das Gebiet des ehemaligen Oberamtes, bzw. seit 1934 Kreises Waldsee wurde den neuen Landkreisen Biberach und Ravensburg zugeteilt. Im Frühjahr 1942 gründete Erich Bachem in Waldsee zusammen mit Milly A. Fiedler die Bachem-Werke GmbH. Hier wurde der Senkrechtstarter Bachem Ba 349 gebaut und getestet.

Waldsee war ab 1945 Teil der Französischen Besatzungszone und geriet somit 1947 zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und im Zuge der wirtschaftlichen Neuorientierung besann sich die Stadt ihrer Tradition des Bäderwesens. 1950 wurde das erste Moorbad eröffnet. Durch den weiteren Ausbau des Kurwesens erlangte Waldsee bereits 1956 das Prädikat Moorheilbad. 1974 wurde Bad Waldsee außerdem das Prädikat Kneippkurort verliehen.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende, bis dahin selbständigen Gemeinden nach Bad Waldsee eingemeindet.

Alle genannten Gemeinden gehörten bereits vor der Kreisreform zum Landkreis Ravensburg.

21. Jahrhundert

Seit 2014 sind Gaisbeuren und Reute zur Ortschaft Reute-Gaisbeuren zusammengefasst. Sitz der Verwaltung blieb Gaisbeuren.

Seit dem 1. Januar 2022 ist Bad Waldsee Große Kreisstadt.

Politik

Kommunalwahl 2024
 %
50
40
30
20
10
0
41,2 %
37,4 %
12,7 %
8,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+3,7 %p
+4,3 %p
−7,5 %p
−0,9 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Sitzverteilung ab 2024 im Gemeinderat Bad Waldsee
2
3
10
11
2 3 10 11 
Insgesamt 26 Sitze

Gemeinderat

Die Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,2 % (+ 6,1 %p) zum nebenstehend dargestellten Ergebnis und zu folgender Sitzverteilung:

(Ober)Bürgermeister

Am 26. Januar 2020 wurde Matthias Henne (CDU) zu dessen Nachfolger gewählt. Er setzte sich dabei im ersten Wahlgang mit 80,8 % gegen vier Mitbewerber durch. Seit der Erhebung Bad Waldsees zur Großen Kreisstadt am 1. Januar 2022 trägt er die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister.

Stadtoberhäupter seit 1897
  • 1897–1932: Karl Lang
  • 1933–1944: Hermann Hegele
  • 1945: Alfons Haselmaier
  • 1946: Robert Boxler
  • 1946–1948: Anton Real
  • 1948–1953: Siegfried Krezdorn
  • 1954–1972: Karl Faiss
  • 1972–2004: Rudolf Forcher
  • 2004–2020: Roland Weinschenk
  • seit 2020: Matthias Henne (CDU)
Rathaus Bad Waldsee

Ortschaftsratswahl Ergebnisse

Wahlergebnisse der Ortschaftsratswahlen vom 26. April 2019
Wahl­berechtigteWahl­beteiligungSitze Insgesamt Partei 1Ergebnis Partei 1Sitze Partei 1 Partei 2Ergebnis Partei 2Sitze Partei 2
Haisterkirch 1202 (− 23)66,5 % (+ 8,5)11 (± 0) UnabHgl 86,1 % (+ 2,1)9 (± 0) BiHg 13,9 % (− 2,1)2 (± 0)
Reute Gaisbeuren 3515 (+ 108)59,5 % (+ 9,4)13 (− 2) Liste A58,3 % (+ 6,9)8 (±0) Liste B41,4 % (− 6,9)5 (− 2)
Michelwinnaden 544 (+ 31)65,1 % (+ 8,2)8 (± 0) Dorfgem100 % (+ 33,6)6 (+ 2)
Mittelurbach 1129 (+ 16)65,6 % (+ 7,9)10 (+ 1) MUBürgerv 60,7 % (− 4,5)6 (± 0) KöngstL 39,3 % (+ 4,5)4 (+ 1)

Wappen und Flagge

Blasonierung: „In Schwarz ein silberner Balken, begleitet vorne von einem steigenden, linksgewendeten Fisch, hinten von einer gestürzten Kornschaufel, und überhöht von einem sechsstrahligen Stern“
Wappenbegründung: Die Waldseer Stadtfarben sind Schwarz-Weiß.

Der Fisch links vom Wappen steht für den Fischfang aus den städtischen Seen (vor allem dem Stadtsee), der Stern über dem Wappen symbolisiert die besondere Waldseer Marienverehrung, welche sich unter anderem auch in der Frauenbergkapelle („Unsere Liebe Frau vom Berg“) niedergeschlagen hat und die Schaufel rechts des Wappens steht für den in früheren Jahren florierenden Kornhandel, der Waldsee Wohlstand beschert hat. Das Wappen geht vermutlich auf die ersten Besitzer der Stadt, die Herren von Waldsee, zurück, welche in Feld zwei und drei ihres gevierten Wappens einen silbernen Balken in einem schwarzen Feld tragen.

Städtepartnerschaften

Bad Waldsee hat eine Städtepartnerschaft mit Bad Elster in Sachsen und mit Bâgé-le-Châtel im Département Ain Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Stadtsee mit Stiftskirche St. Peter

Touristische Straßen, Fernradwege, Pilger- und Wanderwege

Bad Waldsee liegt an der Schwäbischen Bäderstraße und an der Oberschwäbischen Barockstraße, die beide an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen.

Außerdem führen als Fernwanderwege zwei vom Schwäbischen Albverein betreute Hauptwanderwege durch östliche Ortsteile von Bad Waldsee: in Bad Waldsee-Graben kreuzt der Hauptwanderweg  4, der auch als Main-Donau-Bodensee-Weg bekannt ist, den Hauptwanderweg  5, der als Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg begangen wird.

Sodann führt der 2009 neu angelegte Oberschwäbische Pilgerweg durch die Stadt. Ferner liegt Bad Waldsee an der Route des Jakobswegs von Nürnberg über Ulm nach Konstanz, der im dortigen Abschnitt auch als Oberschwäbischer Jakobsweg bekannt ist.

Navigationsleiste Jakobsweg „Oberschwäbischer Jakobsweg“

← Vorhergehender Ort: Winterstettenstadt | Bad Waldsee | Nächster Ort: Weingarten direkt oder mit Abstecher über Bergatreute →

Radfahrende Touristen kommen auf diesem Weg in die Stadt
Evangelische Kirche Bad Waldsee
Fresko von Gebhard Fugel in der Wallfahrts­kapelle St. Sebastian Haisterkirch

Auf dem Radwanderweg Donau-Bodensee, einem süddeutschen Fernradweg, durchfährt man ebenfalls die Stadt.

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv Bad Waldsee bewahrt die Überlieferung der Stadt und leistet historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Theater

Bad Waldsee hat kein festes Theater. Allerdings finden in der Stadthalle, dem Haus am See und dem katholischen Gemeindehaus regelmäßig Theaterveranstaltungen statt. So zum Beispiel zwischen Neujahr und Fasnet im Gemeindehaus die Vorführungen der Amateurtheatergruppe der Kolpingsfamilie.

Museen

Kino

Die Stadtkino Bad Waldsee eG beschloss 2012, das Kino „seenema“ zu eröffnen. Damit beendete die Genossenschaft die 45 kinolosen Jahre der Stadt. Das kleine Kino hat rund 50 Sitze. Auf dem Spielplan stehen künstlerisch wertvolle und in besonderem Maße informative Filme. Zudem soll das seenema ein Ort der Begegnung sein. In den Räumlichkeiten einer ehemaligen Getränkehandlung finden unter anderem Kunstausstellungen statt.

Bauwerke

Rathausuhr
Heilig-Geist-Spital

Regelmäßige Veranstaltungen

Vereine

Freizeit- und Sportanlagen

LED-Nachtgolfanlage

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bahnverkehr

Der Bahnhalt Bad Waldsee ist eine Station an der Bahnstrecke Herbertingen–Isny. Es bestehen stündliche Verbindungen auf den Linien Lindau–Aulendorf und Memmingen–(Aulendorf)–Sigmaringen. Die Querverbindung verläuft an der Bahnlinie München–Bad Waldsee–Freiburg. Seit Juli 2010 hält dort auch der 3-Löwen-Takt-Radexpress an ausgewählten Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober auf der Fahrt von Aulendorf nach Bad Wurzach. Der geplante Ringzug Bodensee-Oberschwaben wird das Angebot mit Direktverbindungen nach Leutkirch, Lindau, Friedrichshafen und Ravensburg weiter verbessern. Aus nördlichen Richtungen kommend befindet sich Bad Waldsee an der Bahnlinie Ulm–Friedrichshafen (Bodensee) mit Umstieg am zentralen Bahnknotenpunkt Aulendorf. Von Stuttgart, München oder Zürich ist Bad Waldsee je nach Verbindung in etwa 2,5 Stunden erreichbar.

Busverkehr

Die Stadt ist mit Regional- und Schnellbuslinien unter anderem mit Bad Wurzach, Leutkirch und Ravensburg verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an. Seit dem Dezember 2022 ergänzt die Schnellbuslinie S30 die bestehende Regiobuslinie R30. Von 6 bis 19 Uhr ist Bad Waldsee damit im Halbstundentakt mit Ravensburg verbunden. Die Fahrt mit dem Bus dauert rund fünf Minuten länger als mit dem eigenen Auto. Ergänzend gibt es einen Stundentakt von 5 bis 24 Uhr. Die Fahrgäste können mit den Linien S30 und R80 von Bad Wurzach nach Ravensburg durchfahren. So gelangen Fahrgäste von Bad Wurzach an den Ravensburger Bahnhof, die innenstadtnahe Haltestelle „Frauentor“ und direkt an die Pforte des St. Elisabethen-Klinikums (Oberschwabenklinik).

Straßen

Die Hauptverbindung zum überregionalen Straßennetz bildet die stark frequentierte Bundesstraße 30, die in Nord-Süd-Richtung Oberschwaben erschließt. Sie verbindet auf einer Länge von ca. hundert Kilometern den Großraum Ulm mit dem Bodensee und führt an den Städten Laupheim, Biberach an der Riß, Bad Waldsee, Weingarten und Ravensburg vorbei bis nach Friedrichshafen. Weitere Straßenverbindungen bestehen von Bad Waldsee aus nach Mühlhausen, Bad Wurzach, Wolfegg und Bad Schussenried.

Radverkehr

Durch eine Alltagsroute aus dem Radnetz Baden-Württemberg ist Bad Waldsee über den Stadtteil Michelwinnaden und über die Ingoldinger Ortsteile Winterstettendorf und Winterstettenstadt mit Biberach an der Riß und in der anderen Richtung über die Stadtteile Reute und Kümmerazhofen und über Baindt, Baienfurt und Weingarten mit Ravensburg verbunden.

Durch Bad Waldsee führt der Donau-Bodensee-Radweg, der als Fernradweg von Ulm zum Bodensee nach Kressbronn führt. Er verläuft von Eberhardzell (Ampfelbronn) über die Stadtteile Osterhofen und Haisterkirch in die Kernstadt und weiter Richtung Bergatreute.

Auch sonst ist Bad Waldsee in das Radwegenetz eingebunden mit Verbindungen in alle Richtungen. Die Stadt Bad Waldsee und ihre Umgebung hat zum Thema Radwandern Überdurchschnittliches zu bieten. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein hat die Stadt für Mountainbiker einen Parcours, genannt „Saubadtrail“, entwickelt.

Bad Waldsee ist Mitglied der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen) in Baden-Württemberg.

Wanderwege

Bad Waldsee ist über Fuß-, Wander- und Pilgerwege zu erreichen und europäisch vernetzt.

Luftverkehr

Die nächsten Verkehrsflughäfen befinden sich in Friedrichshafen und Memmingen. In Bad Waldsee gibt es den Flugplatz Bad Waldsee-Reute.

Ansässige Unternehmen

Zu den bekanntesten Firmen in Bad Waldsee gehören Hymer und das Versandhaus Walz. Hymer ist Hersteller von Reisemobilen und Caravans. Im Werk Bad Waldsee sind über 1000 Mitarbeiter angestellt. Die Firma Baby-Walz wurde 1952 von Alfons Walz gegründet. Sie ist spezialisiert auf den Versand von Baby-Artikeln. Daneben gibt es zahlreiche mittelständische Unternehmen. Drittgrößter Arbeitgeber ist der städtische Kurbetrieb mit den Kliniken Maximilianbad, Elisabethenbad und Mayenbad sowie der Waldsee-Therme.

Die St. Elisabeth-Stiftung, eine im Jahr 1999 von den Franziskanerinnen von Reute begründete kirchliche Stiftung privaten Rechtes mit 1600 Mitarbeitern, ist in Bad Waldsee ansässig.

2025 wurde von RAFI ein neues Werk in Bad Waldsee fertiggestellt, welches zusätzlich zur bisherigen Tochterfirma etwa 250 Mitarbeiter beschäftigen soll.

Gerichte, Behörden und Einrichtungen

Bad Waldsee verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Ravensburg gehört.

Die Stadt ist Sitz des Ernährungszentrums Bodensee-Oberschwaben (eröffnet 1997), eines von vier solcher Zentren in Baden-Württemberg. Dieses ist dem Landratsamt Ravensburg in dessen Funktion als Untere Landwirtschaftsbehörde angegliedert.

Bildungseinrichtungen

Bad Waldsee besitzt auf dem Döchtbühl

Die 1949 gegründete Schwäbische Bauernschule Bad Waldsee in Trägerschaft des Landesbauernverbands Baden-Württemberg ist eine von fast fünfzig deutschen „ländlichen Heim-Volkshochschulen“ und bietet landwirtschaftliche, hauswirtschaftliche und musisch-kulturelle Seminare für Landwirte und andere Bewohner des ländlichen Raums an.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Kirchenschiff und Hochaltar der Stiftskirche St. Peter

Söhne und Töchter der Stadt

Sonstige mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten

Sonstiges

Störche in Bad Waldsee

Installation der Webcam
Webcambild mit fünf sichtbaren Eiern

Störche gehörten früher in Waldsee selbstverständlich zum Stadtbild. Auf einer Vedute des 17. Jahrhunderts sind Störche auf dem Südgiebel des Rathauses abgebildet und um 1900 auf dem Kornhaus. Selbst das Stadtwappen ist wie der Storch: schwarz, weiß, schwarz auf rotem Grund (Füße). Auch in Michelwinnaden gab es Störche auf der Burg und auch am Riß-Ursprung. Der Osterhofener Storch ist als ausgestopftes Exemplar noch in der Haisterkircher Schule erhalten. Auf Bildern von 1901 ist die ummauerte Waldseer Altstadt von großen, fast baumlosen Feuchtwiesen umgeben. Bei der Storchenzählung 1930 war Waldsee ein weißer Fleck, da der Storch nicht nach Stuttgart gemeldet wurde.

1986 tauchten nach 30 Jahren wieder Störche auf, als Nistplatz wählten sie das Gemeindehaus. Es waren Projektstörche aus der Schweiz und Vorarlberg.

Kurz bevor Störche im Waldseer Nest auf dem Brauereikamin im Teilort Steinach eintrafen, wurde 2006 auf dem Kamin eine Webcam angebracht, die einen Blick ins Nest gestattet.

Literatur

Commons: Bad Waldsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Bad Waldsee – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikivoyage: Bad Waldsee – Reiseführer

Einzelnachweise

Geschichte

  1. ↑ Bad Waldsee – Altgemeinde~Teilort. LEO-BW, abgerufen am 5. Juni 2019.
  2. ↑ Bad Waldsee – Altgemeinde~Teilort. LEO-BW, abgerufen am 5. Juni 2019.
  3. ↑ Rudi Heilig: Die Geheimnisse des Waldseer Stadtsees: Zwischenbilanz des Forschungsvorhabens liegt vor. In: schwaebische.de. 21. November 2022, abgerufen am 5. April 2025.
  4. ↑ Johann Daniel Georg von Memminger (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Waldsee (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886, Band 10). Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart / Tübingen 1834, S. 81–99; Volltext (Wikisource).
  5. ↑ Bad Waldsee – Altgemeinde~Teilort. LEO-BW, abgerufen am 5. Juni 2019.
  6. 1 2 Geschichte Schloss Waldsee – Waldburg-Wolfegg. In: waldburg-wolfegg-waldsee.de. Abgerufen am 5. April 2025.
  7. ↑ Karin Kiesel: Die Reformation in Waldsee war „grausam und brutal“. In: schwaebische.de. 8. September 2017, abgerufen am 5. Februar 2024.
  8. ↑ Augustiner-Chorherrenstift Waldsee in der Datenbank Klöster in Baden-Württemberg des Landesarchivs Baden-Württemberg
  9. ↑ Carl Haas: Die Hexenprozesse. Ein cultur-historischer Versuch nebst Dokumenten, Tübingen 1865, hier vor allem ab S. 84 (Haas zitiert aus dem „Urgicht-Register“ der Stadt Waldsee, Abschrift vom 28. Juni 1676). Harald Siebenmorgen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Band I und II. Ostfildern 1994, Band I, S. 150–199, Band II, S. 253 ff.
  10. ↑ schwaebische.de (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive)
  11. ↑ Akten im Stadtarchiv Bad Waldsee, Urkunde aus dem Jahr 1604, VII, U, Nr. 1526
  12. ↑ Bad Waldsee – Altgemeinde~Teilort. LEO-BW, abgerufen am 5. Juni 2019.
  13. ↑ Luftarchiv.de
  14. 1 2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 531 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  15. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 547 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  16. ↑ Bad Waldsee seit Jahresbeginn „Große Kreisstadt“. Südwestrundfunk, 1. Januar 2022, abgerufen am 20. Januar 2022.

Gewässer

  1. ↑ Der Stadtsee von Bad Waldsee. Stadtentwässerung Bad Waldsee, abgerufen am 13. April 2025.
  2. ↑ Stadtsee. In: seenprogramm.de. Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen, abgerufen am 13. April 2025.
  3. 1 2 Karte: Kartenansicht. Daten- und Kartendienst der LUBW, abgerufen am 5. April 2025.
  4. ↑ Sigrid Hirbodian, Peter Rückert, Matthias Hinderer, Antje Schwalb, Elena Marinova-Wolff: DFG-Projekt Bad Waldsee. In: uni-tuebingen.de. Abgerufen am 10. Dezember 2024.
  5. ↑ Schloßsee. In: seenprogramm.de. Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen, abgerufen am 13. April 2025.
  6. ↑ Der Schlosssee von Bad Waldsee. Stadtentwässerung Bad Waldsee, abgerufen am 13. April 2025.

Wahlen

  1. ↑ Gemeinderatswahl 2019 Bad Waldsee. In: rz-kiru.de. Abgerufen am 27. Mai 2019.
  2. ↑ 80,8 Prozent haben Matthias Henne zu Bad Waldsees Bürgermeister gewählt. In: Schwäbische Zeitung. 27. Januar 2020, abgerufen am 28. Januar 2020.
  3. ↑ Vorl. Ergebnis Ortschaftsratswahl 2019 Haisterkirch. In: rz-kiru.de. Abgerufen am 1. Juni 2019.
  4. ↑ Vorl. Ergebnis Ortschaftsratswahl 2019 Reute-Gaisbeuren. In: rz-kiru.de. Abgerufen am 1. Juni 2019.
  5. ↑ Vorl. Ergebnis Ortschaftsratswahl 2019 Michelwinnaden. In: rz-kiru.de. Abgerufen am 1. Juni 2019.
  6. ↑ Vorl. Ergebnis Ortschaftsratswahl 2019 Mittelurbach. In: rz-kiru.de. Abgerufen am 1. Juni 2019.

Freizeit

  1. ↑ Katy Cuko: Wettbewerb der Wellnesstempel. Die Angebote der Thermen im Überblick. In: Südkurier, 6. November 2010.
  2. ↑ Daten Freibad. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juni 2019; abgerufen am 1. Juni 2019.
  3. ↑ Stadtsee Aktiv-Weg. (Memento vom 5. September 2012 im Internet Archive) Stadt Bad Waldee.
  4. ↑ Sportpark Bad Waldsee
  5. ↑ Die Bad Waldseer Golfclubs schließen sich zusammen. schwäbische.de, 24. Oktober 2014; abgerufen am 25. März 2019.
  6. ↑ Landesschau. (Memento vom 5. Oktober 2020 im Internet Archive) SWR, 2. Oktober 2020.
  7. ↑ Erste LED-Nachtgolf-Anlage in Europa. Schwäbische Zeitung, 16. September 2020.
  8. ↑ Skaten/Freizeitanlage am See. Kreisstadt Bad Waldsee, abgerufen am 22. März 2025.
  9. ↑ Strand- und Freibad. Kreisstadt Bad Waldsee, abgerufen am 29. März 2025.
  10. ↑ Minigolf. Kreisstadt Bad Waldsee, abgerufen am 29. März 2025.

Sonstige

  1. ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
  2. ↑ Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (Hrsg.): Regionalplan Bodensee-Oberschwaben. Ravensburg 24. November 2023, S. 21.
  3. ↑ Fläche seit 1996 nach tatsächlicher Nutzung. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, abgerufen am 30. Mai 2019.
  4. ↑ Fläche seit 1996 nach tatsächlicher Nutzung. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, abgerufen am 22. März 2025.
  5. ↑ Württembergisches Urkundenbuch, Band 2, 1858, S. 214
  6. ↑ Bad Waldsee – Altgemeinde~Teilort. LEO-BW, abgerufen am 5. Juni 2019.
  7. ↑ Chronik Museum. Museum im Kornhaus Bad Waldsee, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2018; abgerufen am 10. Juni 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. ↑ Kirchenschatz-Museum. oberschwaben-portal.de; abgerufen am 20. März 2022.
  9. ↑ Ausstellung. Erwin Hymer Museum, abgerufen am 9. Juni 2019 (dee).
  10. ↑ spätzlemuseum.de abgerufen am 20. März 2023.
  11. ↑ Das Museum. Spätzlemuseum Bad Waldsee, abgerufen am 29. März 2025.
  12. ↑ seenema-bw.de Abgerufen am 21. März 2023
  13. ↑ Kirche der Woche. Evangelisches Gemeindeblatt in Württemberg. Nr. 50/2017, 10. Dezember 2017, S. 29.
  14. ↑ Bad Waldseer Lauffieber. Abgerufen am 26. März 2019.
  15. ↑ Fürstliches Winterleuchten. In: winterleuchten-badwaldsee.de. Abgerufen am 22. Oktober 2021.
  16. ↑ Die Eichendorff-Plakette erhielten in Blätter des Schwäbischen Albvereins Heft 2/2001, S. 26
  17. ↑ Allgäu-Gau. Schwäbischer Albverein, abgerufen am 29. März 2025.
  18. ↑ Gerhard Reischmann: Die Narrenzunft Waldsee hat 3166 Mitglieder. In: dieBildschirmzeitung. 9. Januar 2024, abgerufen am 22. März 2025.
  19. ↑ Schwäbische Zeitung, 4. Dezember 2020.
  20. ↑ Das RadNETZ Baden-Württemberg. radroutenplaner-bw.de
  21. ↑ „Wir suchen nach wirtschaftlichen Lösungen“. In: schwaebische.de. 5. Oktober 2012, abgerufen am 1. April 2025.
  22. ↑ rafi-group.com
  23. ↑ Wolfgang Heyer: 10.000 Quadratmeter: Rafi eröffnet neues Werk. In: schwaebische.de. 16. Mai 2025, abgerufen am 26. Juli 2025.
  24. ↑ Der Pionier. hymer.com; abgerufen am 30. März 2016.