Fasto

Fabriques d’Automobiles de St. Ouen
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Rechtsform
Gründung 1926
Auflösung 1929
Sitz Saint-Éloy-les-Mines
Branche Automobilhersteller

Fabriques d’Automobiles de St. Ouen war ein französischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen aus Saint-Éloy-les-Mines wurde 1926 zur Produktion von Automobilen gegründet. Der Markenname lautete Fasto. Die Produktion fand zunächst beim Maschinenbauunternehmen Établissements Audouard et Compagnie, Ateliers Mécaniques de Sainte-Éloy statt. Nach der Fertigstellung von 16 Fahrzeugen entstanden ab Ende 1926 nur noch Motor, Getriebe und Hinterachse in Saint-Éloy, während die Komplettierung zu Fahrzeugen in einem Werk in Saint-Ouen stattfand. 1929 endete die Produktion.

Fahrzeuge

Das erste Modell A 1 blieb ein Prototyp.

Darauf folgte der A 2. Hier sorgte ein Vierzylindermotor mit seitlichen Ventilen für den Antrieb. Der Motor leitete 25 PS aus 1597 cm³ Hubraum.

1926 erschien der C 1 mit einem Sechszylindermotor, der ebenfalls über seitliche Ventile verfügte. Bei gleichen Maßen für Bohrung und Hub wie beim Vierzylindermotor ergab sich ein Hubraum von 2396 cm³. Von diesem Modell wurde 1926 auf dem Pariser Automobilsalon ein Fahrgestell ausgestellt. Vermutlich blieb dieses Modell ein Einzelstück.

1927 folgte der A 3. Für den Antrieb sorgte ein Vierzylindermotor mit OHV-Ventilsteuerung, der aus 1617 cm³ Hubraum 35 PS leistete. 100 Fahrzeuge wurden bestellt.

Der A 4 war das letzte Modell. Sein Motor entsprach bis auf die seitlichen Ventile dem Motor des A 3.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. ↑ Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours.