Gaisschlag

Gaisschlag (zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Amesschlag
Gaisschlag (Österreich)
Gaisschlag (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Urfahr-Umgebung (UU), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Rohrbach
Pol. Gemeinde Vorderweißenbach
Koordinaten 48° 33′ 46″ N, 14° 14′ 24″ OKoordinaten: 48° 33′ 46″ N, 14° 14′ 24″ Of1
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Einwohner der Ortschaft 9 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 18,03 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 12341
Katastralgemeindenummer 45401
Zählsprengel/ -bezirk Vorderweißenbach (41625 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
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Gaisschlag ist eine Ortschaft in der Gemeinde Vorderweißenbach im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich. Die Ortschaft hat 9 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).

Geographie

Die Ortschaft Gaisschlag ist Teil der Katastralgemeinde Amesschlag sowie des Zählsprengels Vorderweißenbach und umfasst 7 Adressen (Stand 1. April 2020).

Die Ortschaft liegt auf einem Hügelrücken zwischen dem Gaisbach im Nordwesten, dem Finsterholzbach im Südwesten und dem Amesschlägerbach im Südosten. Etwa zwei Kilometer östlich befindet sich der Sternstein mit der Sternsteinwarte.

Geschichte

Das früheste Schriftzeugnis für den Ortsnamen lautet „Gaisslag“ und stammt aus dem Jahr 1356, als Reinprecht von Wallsee das Amt Weißenbach mit den Dörfern Bernhardschlag, Weißenbach und Schönegg erhielt, seine Neffen Friedrich, Wolfgang und Heinrich von Walsee hingegen das Amt Leonfelden bekamen, zu dem unter anderem die Dörfer Amesschlag, Eberhardschlag und Gaisschlag gehörten.

Im Jahr 1776 wurden die Ortschaften Eberhardschlag und Gaisschlag, die zuvor zur Pfarre Leonfelden gehörten hatten, an die Pfarre Vorderweißenbach angegliedert.

Infrastruktur

Im Jahr 1968 wurde ein Neubau der Güterwege Gaisschlag, Eberhardschlag und Stumpten-Spitzwies vorgenommen.

Freizeit

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System). Land Oberösterreich, Abteilung Geoinformation und Liegenschaft, abgerufen am 4. Februar 2026.
  3. ↑ Ortsverzeichnis 2001 Oberösterreich (PDF; 4,9 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-43-9, S. 343.
  4. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  5. ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 7. Wien 1876, CDLVII, S. 463 (archive.org – in dieser Urkunde zu Ottensheim vom 4. Juli 1356 werden die Ortschaften Amesschlag, Bernhardschlag, Eberhardschlag und Gaisschlag erstmals schriftlich erwähnt): „Reinprecht von Wallsee von Ens und seine Vettern Friedrich, Wolfgang und Heinrich, Brüder von Wallsee von Ens, theilen die zur Veste und zu der Grafschaft Waxenberg gehörigen Urbargüter, die ihnen der Herzog von Oesterreich versetzt hatte.“
  6. ↑ Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 92, Nr. 10.2.6.4.
  7. ↑ „Teilung der Herrschaft Waxenberg.“ In: Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 194.
  8. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 194 und 204 (Im Gegenzug wurden die Ortschaften Brunnwald und Ortschlag von Vorderweißenbach nach Leonfelden umgepfarrt).
  9. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 372.