Ortschlag

Ortschlag (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Bernhardschlag
Ortschlag (Österreich)
Ortschlag (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Urfahr-Umgebung (UU), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Rohrbach
Pol. Gemeinde Vorderweißenbach
Koordinaten 48° 31′ 48″ N, 14° 15′ 20″ OKoordinaten: 48° 31′ 48″ N, 14° 15′ 20″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 46 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 25,56 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 12346
Katastralgemeindenummer 45402
Zählsprengel/ -bezirk Bernhardschlag (41625 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
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46

BW

Ortschlag ist eine Ortschaft in der Gemeinde Vorderweißenbach im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich. Die Ortschaft hat 46 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).

Geographie

Die Ortschaft Ortschlag ist Teil der Katastralgemeinde Bernhardschlag sowie des Zählsprengels Bernhardschlag und umfasst 10 Adressen (Stand 1. April 2020).

Die Ortschaft liegt am östlichen Ende des Bernhardschläger Hügelrückens. Dieser erstreckt sich zwischen den Dörfern Ortschlag im Osten und Stumpten bzw. Vorderweißenbach im Nordwesten. Im Norden fällt der Höhenrücken zum Amesschlägerbach, Finsterholzbach und Weißenbach hin ab, im Süden und Südenwesten wird er vom Steinbach und Wagnerbach begrenzt. Jenseits dieser Gewässer liegen zwei ausgedehnte Waldgebiete, nördlich der Sternwald mit dem Sternstein als höchster Erhebung, südlich der Brunnwald und der Höchlwald.

Nur 1,4 Kilometer südlich von Ortschlag befindet sich das 1840 erbaute starhembergische Jagdschloss Brunnwald.

Geschichte

Um 1826 wurde Ortschlag im Franziszeischen Kataster erstmals schriftlich erwähnt. Der Ortsname geht dabei auf Grundwort „-schlag“ mit dem mittelhochdeutschen Begriff „ort“ im Sinne von „Spitze“, „Ende“, „äußerste Lage von einem Bezugspunkt aus“ zurück. Gemeint ist damit der von Bernhardschlag abfallende Berghang, der zur Mündung des Amesschlägerbaches in den Steinbach hin abfällt. Ortschlag hat damit eine ähnliche Namensentwicklung wie die Ortschaft Stumpten, deren Bezeichnung das andere, eher „stumpf“ abfallende Ende des Bernhardschläger Rückens in Richtung Vorderweißenbach bezeichnet.

Infrastruktur

Die Bernhardschläger Gemeindestraße verbindet Vorderweißenbach mit Ortschlag. Ein Ansuchen um Förderung zur Sanierung und Verbreitung der Straße wurde am 20. Februar 1910 vom Landesausschuss abgelehnt. Die Bernhardschläger Gemeindestraße wurde im Herbst 1938 ausgebaut, im 1953 weiterausgebaut und 1979 saniert.

Freizeit

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System). Land Oberösterreich, Abteilung Geoinformation und Liegenschaft, abgerufen am 4. Februar 2026.
  3. ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis Oberösterreich 2001. Verlag Österreich, Wien 2005, ISBN 3-902452-43-9, S. 343 (statistik.at [PDF; abgerufen am 4. Februar 2026]).
  4. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  5. 1 2 Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 94, Nr. 10.2.6.12 (Abschnitt „Ortschlag“).
  6. ↑ Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 94, Nr. 10.2.6.16 (Die Ortsbezeichnung „Stumpten“ kommt vom Begriff „Stumpen“, das „untere Ende eines in der Länge gedehnten Dinges“. Damit wird auf die Lage des von Bernhardschlag abfallenden, gegen den Weißenbach aus).
  7. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 370.
  8. ↑ Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. 2025, S. 372.